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Beer like star Brauerei Wagner Märzen

  • Typ Untergärig, Märzen
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 13.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 5 Rezensionen

#9779

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
83% Avatar von Bier-Klaus
82% Avatar von JimiDo
80% Avatar von Hirsch
77% Avatar von Wursti
65% Avatar von Schluckspecht
65% Avatar von remus456
59% Avatar von mysland

77% Rezension zum Brauerei Wagner Märzen

Avatar von Wursti

Das Märzen kommt in einer traditionellen Aufmachung (Euro Flasche) und zeigt eine Zeichnung von Merkendorf. Im Glas (0,2l Tulpe) steht es Goldgelb, filtriert, mit sehr gut haltbarer, feiner Blume.

Im Geruch finde ich einen wenig aufdringlichen malzigen Geruch, gefolgt von einem recht wuchtigen Einstieg. Es folgt ein schöner malziger Körper, der hinten heraus etwas herber wird. Schön süffig ist es.

Bewertet am

80% Ein eher zartes Märzen

Avatar von Hirsch

Das Märzen ist schon eher ein Bier für Fortgeschrittene. Und bis zum Reinheitsgebotsjubiläum 2016 war es selbst im Süden zur Randerscheinung geworden. Die Malzsüße und Schwere des Märzen haben irgendwann den Kürzeren gezogen gegen die Schlanken Pilsner und die "einfacheren" süddeutschen Hellen. Doch jetzt, alle Jubeljahre sozusagen, schmeißen sogar Großbrauereien ihr "historisches" Märzen auf den Markt.

Manche mussten aber da gar nichts rumschmeißen, weil ihr Märzen bei den Stammkunden schon seit jeher eine feste Größe ist. So auch das Märzen vom Merkendorfer Wagner-Bräu (nicht zu verwechseln mit dem Kemmerner, dem Oberhaider oder dem Roßstadter Wagner, auch wenn alle Ahnen offenbar der selben Dynastie entstammen). Wie es schmeckt:

Farbe: wunderbares appetitliches helles und klares Bernstein
Schaum: fein- bis mittelporig, relativ stabil
Geruch: fein karamellig, etwas Honig... und eine Note, die ich einfach nicht klassifizieren kann, die mir aber Lust auf auf etwas Heftiges wie eine Schlachtschüssel gemacht hat. Schlachtschüsselappetitauslöseraroma also.

Der Antrunk setzt den Duft ohne Brüche fort: Weich, zart getreidig und malzaromatisch süßlich, aber kein bisschen plump. (Für mich die größte Gefahr beim Märzen.) Auch die Honigtöne sind noch da, ohne ins Schwere zu gehen.

Das Bier ist angenehm frisch mit passendem CO2-Gehalt.

Der Nachtrunk ist feinbitter ohne jegliche Dominanz und lässt den feinen Malzgeschmack schön im Zentrum. Nur bei den allerletzten sommerlichen Schlücken kann man auch die 5,5 Prozent Alkohol mitschnuppern.

Kommentar: Ein wunderbar balanciertes Märzen mit einem prima Körper. Natürlich könnte man ihm vorwerfen, die süße Malzwucht nicht auszureizen, die man in dieser Biersorte finden kann. Aber es muss ja nicht jedes Märzen eine Wuchtbrumme sein.

Bewertet am

82% Rezension zum Brauerei Wagner Märzen

Avatar von JimiDo

Nach dem überaus leckeren Richard Wagner Dunkel der Merkendorfer Brauerei Wagner probiere ich heute das Märzen dieser Brauerei. Es hat laut Homepage 13,2 % Stammwürze und 5,5 % Alkohol. Abgefüllt ist es in einer ½ Liter Euroflasche mit einer typisch fränkischen Etikettierung. Die kann man schön finden, muss man aber nicht schön finden. Mir kommt es auch nur auf das Bier an.

Beim Einschenken baut sich im Glas eine mittelhohe, etwas blasige Schaumkrone auf. Das Märzen ist fast bernsteinfarben und glanzfein filtriert. Einige CO² Perlen steigen langsam nach oben. Es riecht leicht nach Bierkeller. Geschmacklich überzeugt dieses Bier mit einer schönen Honigsüße, die aber nie aufdringlich wirkt. Die feine Kohlensäure prickelt angenehm auf der Zunge. Eine milde Säure ist immer im Hintergrund. Zum Abgang gibt es noch eine knackige Hopfenherbe im Gaumen. Das ist ein ungemein süffiges Bier. Ich könnte drin baden!

Bewertet am

83% Rezension zum Brauerei Wagner Märzen

Avatar von Bier-Klaus

Goldgelb und blank filtriert. Der wenige Schaum ist sehr fein. Hier kennt man schon die niedrige Spundung. Wenig malziger Geruch. Der Einstieg ist etwas rezent und sehr vollmundig. Es folgt ein schöner Hausbrauer Geschmack nach Maische, das mag ich sehr. Der volle malzige Körper wird abgerundet von einer blumig kräuterigen Hopfung, die manchem Pils Ehre machen würde. Erinnert auch an die oberpfälzer Zoigl Biere. Genial süffig.

Bewertet am

65% Langweilige Vorstellung

Avatar von Schluckspecht

Ein kräftiges Dunkelgold steht mit feinporigem, standfesten Schaum im Glas - die Optik ist allemal stimmig und appetitlich. Die Stilrichtung "Märzen" bildet man damit ebenfalls ab. Der Duft ist malzig, etwas süßlich, frisch und erinnert an Limetten. Es ist herrlich, wie unaufdringlich und doch präsent dieser Citrusduft ist.

Der Antrunk ist süßmalzig, süffig, weich...und doch irgendwie durchschnittlich. Auch der Körper bleibt bei gewohnter Süße, die zu einer hohen Süffigkeit beiträgt. Das nur schwach würzige Aroma indes langweilt und lockert die Stimmung nur langsam mit citrusbetontem Aromahopfen auf. Letztlich geht der Körper damit in Ordnung. Unmotiviert und fade klingt das Märzen aus - kurz, knapp und absolut nicht markant. Nach dem "Nichts" an Geschmack folgt eine getreidige Bitterkeit, die man als unstimmig werten kann.

War ich vom Wagner Lagerbier noch regelrecht begeistert, so ist das Märzen eine ziemlich fade, langweilige Vorstellung, die meinen Idealvorstellung an ein Märzen nicht erfüllen kann. Ja, es ist schön süffig und dank Aromahopfen auch gar nicht mal übel. Aber es passt einfach nicht - weder aus der Flasche noch aus dem Glas. Es ist somit weder Genuss noch Verdruss.

Bewertet am