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Beer like star Brauerei Drummer Dunkles Vollbier

  • Typ
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#3998

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
87% Avatar von JimiDo
80% Avatar von Hirsch

87% Rezension zum Brauerei Drummer Dunkles Vollbier

Avatar von JimiDo

Aus dem oberfränkischen Leutenbach habe ich das dunkle Vollbier der Brauerei Drummer zur Verkostung bereit. Es befindet sich in einer 0,5 l Bügelflasche und enthält 4,8 % Alkohol. Das Label ist typisch fränkisch unübersichtlich und dadurch schon fast wieder schön. Im Glas eingeschenkt steht dann ein glanzfeines, kupferfarbenes Bier. Mit der mittelhohen, beigefarbenen Schaumhaube und der im Glas fein perlenden Kohlensäure ist es ein sehr appetitlicher Anblick. Es riecht malzig und frisch. Der Antrunk beginnt malzig und süß. Leichte Röstaromen werden von einer milden Säure begleitet. Später gibt es noch einen etwas kantigen, kräuterigen Geschmack. Die Kohlensäure könnte besser nicht sein. Der Abgang ist dann auch wieder malzig und leicht herb. Es ist ein typisches fränkisches dunkles Vollbier. Besser könnte es nicht sein. Erfrischend und süffig. Ein Bier, um langsam zu versacken! Gerne wieder und absolute Trinkempfehlung!

Bewertet am

80% Heavy Malz Experience/ Die Erlebnisbrauerei als Bügelflasche

Avatar von Hirsch

Als uninformierter Supermarktkunde würde ich um das Drummer Vollbier aus Leutenbach in der Fränkischen Schweiz wohl einen Bogen machen. Bügelflasche hin, Bügelflasche her. Tut mir leid, das Etikett ist wirklich ungeheuerlich. Ein monströses Wappen, bei dem man gar nicht weiß, wo man hinschauen soll, vor blau waberndem Hintergrund, gemalten Gerstenähren, über denen mit Monstertruck- oder Comic-Schrift "Dunkles Vollbier" steht. Das ist optischer Heavy Metal, Freunde. Und drin lauert Heavy Metal-Bier:

Schaum feinporig und reeeelativ stabil; täusche ich mich, oder hat dieses Cremebraun einen leichten Grünstich? Oder sind das die Farbverirrungen des Etiketts, die in mir nachwirken?
Farbe: sattes kupferbraun
Klarheit? Keine Ahnung: bringt man das Auge näher als 10cm heran, ist man schon im Malzrausch.
Geruch: Mein lieber Schieber – da strömt’s einem aber entgegen! Ich glaube, wenn ich mich schneuze, kommen Malzbonbons aus meiner Nase! Auch beim zweiten Hinschnuppern: Als wenn man einen Beutel Bayrisch Blockmalz aufreißt. Ich traue mich gar nicht zu trinken...

Nur Mut.

Antrunk: Huijeh! Das Malz-Spektakel geht weiter. Aber Hallo! Voll, schwer, süß. Und dazu ein gerüttelt Maß an Säure. Wohl als Bremser. Hopfen? Auch. Ein vierschrötiger Kamerad, der mitbremsen muss.

Rezenz: Nicht so stark. Kellerig-süffig.

Nachtrunk: Der Hopfen bremst noch ein bisschen. Aber das Malz rollt weiter wie das Meer, das die fränkische Schweiz vor ein paar Millionen Jahren bedeckt hat. Schier ewig. Oder im Millionen-Sekunden-Bereich.

Kommentar: Mit diesem Bier geht es mir wie mit Tabakspfeifen. Ich schnuppere wirklich gerne mit, aber das Rauchen selber – hmm. Ich weiß nicht so genau. Wenn das mit der Wiedergeburt doch stimmt, und ich kehre als Wespe wieder, dann setze ich mich an ein Drummer Vollbier, das steht fest. Und schnuppere und schnuppere. Und wenn sie nicht malztrunken hineingefallen ist, lebt sie noch heute, die Wespe. Ich lebe nach der kompletten Verkostung auch noch. Man hält es also aus, wenn der Malz-40-Tonner vom Drummer einen überfährt. Man richtet sich wieder auf, sieht den Lastzug mit dem Drummer-Wappen von hinten... legt sich auf die andere Straßenseite und bittet den Fahrer, zu wenden. Noch ein Drummer, bittschön!

Bewertet am