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Beer like star Bosch Porter: Schwarze Magie

  • Typ Untergärig, Porter
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze 13.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 65% von 100% basierend auf 16 Bewertungen und 8 Rezensionen

Das Bier Bosch Porter: Schwarze Magie wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Hallertauer-Perle-Hopfen
  • Hallertauer-Tradition-Hopfen
    #7011

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    Basierend auf 16 Bewertungen
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    Basierend auf 1 Bewertung von Florian
    85% Avatar von Rob.
    80% Avatar von Bierkules
    78% Avatar von zuendappraider
    75% Avatar von LordAltbier
    73% Avatar von Daniel McSherman
    70% Avatar von AndreasG
    68% Avatar von Chris
    67% Avatar von Tobieras
    65% Avatar von JimiDo
    63% Avatar von pvitt
    63% Avatar von Felix
    60% Avatar von Florian
    53% Avatar von Bier-Klaus
    52% Avatar von Bierbock
    48% Avatar von remus456
    44% Avatar von hightower

    52% Die schwarze Magie...da sahen wir schwarz

    Avatar von Bierbock

    Der erste optischer Eindruck der Flasche und des Etiketts war ernüchtern. Die Flasche ist eine braune Longneck Flasche. Das Etikett ist das Standard Bieretikett der Brauerei Bosch mit deren Namen und Wappen, leider unterscheidet sich das Etikett von anderen Biersorten nur über die Bezeichnung des Bieres.

    Die Farbe des Porters: Klares dunkles Bier.
    Der Schaum: War in Ordnung, anfangs stabil und fluffig verlief er doch schneller als gedacht.
    Der Duft: Leider konnten wir nicht allzuviel vom Porter riechen…
    Der Geschmack: Während dem Antrunk, Rezenz und Nachtrunk konnte uns der Porter nicht aus den Socken hauen…

    Bewertet am

    65% Rezension zum Bosch Porter: Schwarze Magie

    Avatar von JimiDo

    Nach der schlechten Erfahrung mit dem extrem süßen, zuckerhaltigen Lausitzer Porter hatte ich eigentlich keine Lust mehr auf diesen Bierstil. Obwohl es schwierig ist, hier von einem Bierstil zu sprechen. Laut Wikipedia ist alles möglich. Es kann obergärig oder untergärig sein. Mit und ohne Zucker, hochprozentig sein oder auch wenig Alkohol enthalten. Nur tiefschwarz sollte es dann doch sein.

    Da stieß ich bei meinem Getränkehändler auf das Bosch Porter. Es soll sich um ein hoch-aromatisches Bier, streng nach dem deutschen Reinheitsgebot handeln. Es hat eine Stammwürze von 13,3 % und 5,3 % Alkohol. Die Brauart ist untergärig und als Hopfen wird Hallertauer Perle und Hallertauer Tradition angegeben. Auffallend ist dass auf der Homepage als Bierstil von einem deutschem Schwarzbier die Rede ist.

    Das Bosch Porter ergießt sich tiefschwarz mit einer feinporigen, mittelprächtigen, bräunlichen Schaumkrone ins Glas. Es duftet angenehm malzig. Der Antrunk ist schön malzig, im Hintergrund ein wenig malzig süß und ein ganz klein wenig Säure ist auch dabei. Vom Hopfen ist wenig zu spüren. Der Nachtrunk hält sich gut mit etwas herben und süßlichen Aromen. Es handelt sich um ein durchaus süffiges Bier. Hoch-aromatisch empfinde ich es nicht. Dafür ist es zu neutral und rund gehalten. Es ist aber immer noch gegen seine gezuckerte Konkurrenz der Hit!

    Fast hätte ich vergessen zu erwähnen das Bosch Porter der Rohstoff für einen Bierbrand der Bosch Brauerei ist.

    Bewertet am

    53% Rezension zum Bosch Porter: Schwarze Magie

    Avatar von Bier-Klaus

    Im direkten Vergleich mit dem Störtebeker Hanse-Porter getrunken. Das Bosch ist ebenfalls pechschwarz und blickdicht, hat eber eine wenig stabile Krone. Es riecht metallisch. Leichter Körper, etwas rezent. Im Geschmack spüre ich deutliche Bitternoten vom dunklen Malz aber keinerlei Kaffee- oder Schokoaromen wie beim Hanse-Porter. Im Nachtrunk wenig Hopfen. Man merkt schon, dass sich meine Begeisterung in Grenzen hält. Das ist zwar weniger süß als das Störtebeker, was ich positiv bewerte, dafür aber komplett langweilig ohne eine besondere Porter-Aromatik.

    Bewertet am

    75% Gelungenes Bier

    Avatar von LordAltbier

    Das Bier riecht leicht nach Kaffe. Antrunk gestalltet sich sehr leicht hopfig, der Abgang ist leicht süß und sehr malzbetont, man kann Röstmalznoten erkennen die an Kaffee erinnern. Fazit: Sehr gelungenes Porter, kann man gut trinken!

    Bewertet am

    44% Rezension zum Bosch Porter: Schwarze Magie

    Avatar von hightower

    Optik:
    Im Glas gibt das Bier einen dunklen, kastanienbraunen Farbton ab. Eine cremige, stabile braune Schaumkrone sitzt fest im Sattel, und bleibt eine Weile erhalten.

    Einstieg:
    Der Duft wird vom Malz dominiert, wie man es von einem Porter quasi auch erwartet. Mildes Röstmalz sowie milde Schokolade ist wahrzunehmen, ebenso ein wenig süßliches Malz. Leider schwingen aber auch metallische Noten mit. Der Antrunk ist wie der Geruch recht mild ausgeprägt. Milde Schokolade breitet sich im Gaumen aus, ebenso süßliches Malz. Süffig wirk es zu beginn. Geht dann aber leider recht schnell abwärts. Der malzige Charakter verschwindet zusehends, das Bier wird im Grunde immer dünner und wässriger.

    Körper:
    Süffig, sowie weich und rund, kann man im Prinzip gut trinken. Ist aber leider auch wässrig.

    Abgang:
    Hier ist die Schokolade nur noch äußerst gering wahrzunehmen. Leider kommen nun metallische Töne nach vorne. Diese bleiben zwar mild, gehören aber dennoch nicht ins Bier.

    Fazit:
    Ja schade, hatte mich auf den Porter gefreut und auch gehofft einen entsprechenden vorzufinden. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Der Einstieg ist das einzige was mir an diesem Bier gefällt. Der Abgang geht nicht, denn metallische Aromen haben meiner Meinung nach in einem Bier nichts verloren. Metal ist eher was für die Ohren!

    Bewertet am

    68% Rezension zum Bosch Porter: Schwarze Magie

    Avatar von Chris

    Ein Schwarzbier mit einer cremigen, leider nicht lang anhaltenden, Schaumkrone. Im Geschmack süßlich, fruchtig, Kakao und Vanille. Im Antrunk malzaromatisch und frisch. Der Körper ist rund und ausgewogen. Eine zarte Bitternote begleitet einen in den süßlichen und fruchtigen Abgang. Nicht schlecht!

    Bewertet am

    63% Rezension zum Bosch Porter: Schwarze Magie

    Avatar von Felix

    Das Bosch Porter ist sehr dunkel mit Rotreflexen, die Schaumkrone baut sich eher klein und haselnussbraun aus.

    Der Duft dieses Porter (das übrigens untergärig gebraut ist und demnach nach altem, deutschem Porterrezept eher einem Schwarzbier nahekommt als einem Stout.) verspricht eher frische, leicht fruchtige, dunkle Noten. Das Bier riecht ein bisschen kakaoig und kirschig, etwas dunkle Waldbeeren mischen sich da hinein. Mich erinnert die Aromatik an eine Sherryfassreifung. Blumige, frische Aromen liegen dahinter, sodass das Bier nicht eindeutig als Dunkelbier erscheint. Seine klar beerige Ader über den Röstnoten zeichnet dieses Porterbier aus.

    Im Mund ist es ebenso fruchtig mit merklicher Bittere, gleichzeitig aber auch wieder einer feinen, getreidigen Röstnote. Es ist erstaunlich wie stark das Bier nach Kirsche schmeckt. Die Fruchtnoten von Himbeeren, Erdbeeren und Blaubeeren liegen mitsamt der Kirsche sogar noch weit über den Röstaromen, die eher hell als dunkel wirken.
    Dieses Bier könnte irritieren.

    Der Körper ist eher leicht bis mittelleicht mit starker Rezenz und vergleichsweise wenig Restsüße. Dadurch entsteht ein sehr süffiges, gefälliges und leicht bekömmliches Trinkerlebnis. Obwohl der Körper des Porter recht schlank gehalten ist, kann es doch eine ölige Textur vorweisen. Dennoch ist klar, dass es kein fülliges Bier sein möchte, die Trinkbarkeit ist einfach gefährlich hoch.

    Der Nachtrunk ist dann recht kurz mit weniger Bitterkeit als im Einstieg. Auch hier dominieren eher die Fruchtnoten von dunklen Beeren, leichte Säure und etwas Honigsüße geben Farbe hinzu. Das Bier bekommt nun einen Hang zum Zitronigen.
    Kein Abgang, der einen umhaut, da relativ wenig passiert. Angenehm ist er aber.

    Das Schwarze Magie von Bosch ist ein dunkles Untergäriges, das stilistisch wenig mit den heutzutage bekannten Porterbieren gemein hat. Man sollte sich hierbei die Geschichte dieses Begriffes noch einmal bewusst machen, der sich im Laufe der letzten 200 Jahre mehrmals verändert und über ganz Europa ausgebreitet hat, wobei er stets an unterschiedlichen Orten zu unterschiedlichen Zeiten auch Unterschiedliches meinte. Der ursprünglich Porterstil in Deutschland wird hiermit angestrebt und hat nichts mit dem zu tun, was wir aus England oder Russland kennen. Wie schon angedeutet, sollte dieses Bier eher mit einem Dunklen oder Schwarzbier verglichen werden, wobei weder die Süße des Ersten noch die Röstherbe des Zweiten angedeutet wird. Hier wird dagegen eine fruchtige Aromatik aufgefahren, die angenehm mild ausfällt und wirklich niemandem etwas zu Leide tun will. Diese Verhaltenheit hat natürlich seinen unkomplizierten Charme, ich kann dem an dieser Stelle allerdings nicht allzu viel abgewinnen. Das Bosch Porter kann nämlich nicht mit besonderer Feinheit punkten, einzig mit Mäßigung. Das Bier ist enorm dunkelfruchtig mit Aromen verschiedener Waldbeeren und Kirsche, Süße und Röstigkeit werden nur angeschnitten. Die hohe Süffigkeit des Bieres lädt ebenfalls zu einem unkomplizierten Nebenbei-Genuss ein.
    Ich denke, das Bosch wird sicherlich niemandem auf den Magen schlagen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass es jemanden gibt, der mit diesem Bier nicht klar kommt, denn schmecken tut es auf jeden Fall, nur die Begeisterung bleibt bei mir definitiv aus, dafür ist es mir zu gediegen und dabei auch nicht hervorhebenswert filigran. Die starke Fruchtigkeit ist allerdings durchaus etwas Besonderes und wird mit Sicherheit den einen oder anderen Liebhaber finden.
    Mein Urteil lautet also wie folgt: Ein leckeres Dunkles nach altem, heutzutage selten aufzufindendem Stil, aber trotzdem in keinem Punkt überragend.

    Bewertet am

    85% Rezension zum Bosch Porter: Schwarze Magie

    Avatar von Rob.

    Tiefdunkelbraun, ja fast schon schwarz präsentiert sich das Bosch Porter, Licht scheint nicht mehr hindurch. Die leicht bräunliche feinproige Schaumkrone verflüchtigt sich mäßig schnell. Malziger Duft. Der Antrunk präsentiert sich sanft malzig mit leichten Schokoladen- und Kaffeenoten. Der Körper ist ausgesprochen malzig aber nicht so übertrieben süß wie manch anderes Schwarzbier. Leichte Karamellnoten sind wahrnehmbar. Die Röstmalzaromen kommen voll zur Geltung. Im lang anhaltenden Abgang gesellt sich zu dem warmen röstig-malzigen Geschmack eine harmonierende stärkere Hopfenbittere.

    Bewertet am