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Beer like star Bosch Braunbier nach alter Art

  • Typ Untergärig, Braunbier
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze 12.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 16 Bewertungen und 10 Rezensionen

Das Bier Bosch Braunbier nach alter Art wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Hallertauer-Tradition-Hopfen
    #7008

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 16 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 1 Bewertung von Florian
    91% Avatar von Gambrinus
    91% Avatar von Sindri
    90% Avatar von Bluebird
    88% Avatar von FelixOS
    86% Avatar von LordAltbier
    82% Avatar von zuendappraider
    73% Avatar von JimiDo
    73% Avatar von Bierkules
    73% Avatar von Bier-Klaus
    70% Avatar von gerdez
    70% Avatar von hightower
    65% Avatar von Florian
    58% Avatar von Schmallo
    55% Avatar von Felix
    48% Avatar von goldblumpen
    45% Avatar von Hobbytester

    73% Rezension zum Bosch Braunbier nach alter Art

    Avatar von JimiDo

    Das Bosch Braunbier befindet sich in einer 0,5l Euroflasche. Beim Braunbier handelt es sich ja um einen recht alten Bierstil, der glücklicherweise in letzter Zeit, wieder in den Vordergrund rückt. Bei der Brauerei Bosch wird wert darauf gelegt, diesem Bier, im kalten Lagerkeller, eine lange traditionelle Reifezeit zu gewähren. Es hat eine Stammwürze von 12,2 % und einen Alkoholgehalt von 5,0 %. Als Hopfen wird Hallertauer Tradition verwendet.

    Die Farbe des Bieres ist Bernstein mit leichten rötlichen Reflexen. Es riecht schwach nach Malz. Der Schaum ist feinporig, aber nur kurz haltbar. Im Antrunk sehr malzaromatisch, später mit feiner Süße nach Schokolade. Der Hallertauer Tradition hält sich dezent im Hintergrund. Getragen wird alles von einer milden, feinen Säure. Der Abgang hält gut an mit schwachen Röstaromen und milder Süße.

    Auch dieses Bier der Bosch Brauerei ist sehr süffig, rund und ausgeglichen. Für so einen alten Bierstil dürfte es für mich ruhig etwas kantiger sein. Gut Trinkbar ist es aber allemal.

    Bewertet am

    73% Rezension zum Bosch Braunbier nach alter Art

    Avatar von Bier-Klaus

    Bernstein bis mittelbraun glanzfein. Wenig cremefarbener Schaum.
    Malziger Geruch nach dunklem Malz aber nicht röstig und gar nicht bitter.

    Schöner dunkler Malzgeschmack, leichte Schokolade-Aromen.
    Sehr vollmundig, malzig süßlich und süffig. Ganz dezente Malz-Bitternoten im Nachtrunk.
    Die Süße überwiegt, fast wie Karamalz.

    Ein mittelalterlicher Krafttrunk.

    Bewertet am

    86% Top Bier!

    Avatar von LordAltbier

    Der Antrunk ist leicht hopfig, leicht hefig (dadurch etwas sauer) und auch ein bisschen fruchtig, erinnert an rote Beeren und rote Trauben. Der Abgang ist schön malzig, wieder leicht fruchtig (Rote Beeren, Erdbeeren) und sehr weich. Fazit: Ein sehr leckeres und köstliches Bier, ich bin begeistert. Gerne wieder, super Bier!

    Bewertet am

    45% Das Pumpernickelbier

    Avatar von Hobbytester

    Das Bier riecht nach Pumpernickel. Ich führe dies auf intensive Malznoten zurück. Der Antrunk ist sprudelig und leicht wässrig. Der Abgang bietet intensive Malzung. So wie das Bier riecht, so schmeckt es im Abgang: nach Schwarzbrot. Dieser Geschmack bleibt länger erhalten. Der Körper kann als ultraschlank bezeichnet werden. Die Malzimpulse sind nussig und brotig, ansonsten hat das Bier geschmacklich aber rein gar nichts zu bieten. Wo ist der Hopfen? Würzig ist das Bier zwar schon, diese Würze ist aber enorm einseitig. Vollmundigkeit wäre wünschenswert, stattdessen geht es eher wässrig zu und das nicht nur im Antrunk. Rotbraune Farbe trifft auf nicht lang bleibenden Schaum. Das Bier ist einigermaßen süffig. Die Bitterkeit ist ganz subtil. Es ist subjektiv zu viel Kohlensäure vorhanden.

    Fazit: Kein Zweifel: Ein intensives Malzaroma weiß zu begeistern. Wenn dies aber schon alles ist, was den Geschmack eines Bieres ausmacht, dann finde ich das lediglich ausreichend.

    Bewertet am

    88% Rezension zum Bosch Braunbier nach alter Art

    Avatar von FelixOS

    In der Nase malzig mit etwas Karamell, würzig und eher trocken. Im Mund relativ kräftig, trocken mit ganz leichter Süße, malzbetont und getreidig mit angenehmer, aber zurückhaltender Hopfennote. Herrlicher, voller Körper, süffig zu trinken und von toller Qualität. Sicherlich eines der besten dunklen Lager, die ich bisher getrunken habe.

    Bewertet am

    70% Rezension zum Bosch Braunbier nach alter Art

    Avatar von hightower

    Optik:
    Ein hellbraunes / dunkel bernsteinfabenes Bier blickt aus dem Glas. Es wird von einer beigen Schaumkrone gekrönt. Sie ist cremig, und bleibt recht lange stabil auf dem Haupt des Bieres bestehen.

    Einstieg:
    Der Duft den das Bier preisgibt wird vom Malz betont. Kräftige Aromen von frischem Getreide ziehen durch die Nase, dazu aber auch süßliches Malz. Auch der Antrunk wird vom Malz bestimmt. Auch hier kräftige Aromen von frischem Getreide, die quasi alles andere dominieren. Mild ist noch ein wenig Würze zu erahnen, ebenso ein wenig Karamell. Das Getreide ist allgegenwärtig. Dies ändert sich bis zum Schluß auch nur sehr mäßig.

    Körper:
    Ein recht gutes Mundgefühl, es kommt trocken daher und ist süffig.

    Abgang:
    Die Würze wird etwas stärker, auch tritt eine Herbe dezent nach vorne. Aber weiterhin ist es das Getreide das den Ton übernimmt.

    Fazit:
    Das Bier ist ganz nett, aber irgendwie auch zu eintönig. Das Malz ist für meinen Geschmack zu dominant, der Hopfen kommt kaum zum Zuge.

    Bewertet am

    58% Rezension zum Bosch Braunbier nach alter Art

    Avatar von Schmallo

    Das Braunbier von Bosch erscheint beim einschenken hell bräunlich mit leichter malziger kramelliger Note, die Krone recht stabil. Der Fortgang ist weiterhin geprägt von dem karamelligem und fein süsslichem Geschmack mit ebenso feiner Hopfennote,dazu stellt sich eine angenehme Süffigkeit ein die bis zum Abschluss bleibt. Sehr lecker!!

    Bewertet am

    55% Rezension zum Bosch Braunbier nach alter Art

    Avatar von Felix

    Das Braunbier von Bosch ist von klarer Bernsteinfarbener Optik mit rötlichen Aspekten.

    Im Geruch zeigen sich vor allem Karamellnoten, die von einer nur angehauchten Kaffeebohne ummantelt sind. Es ist schön wie sich hier die cremige Süße und die leicht kernige Herbe ergänzen, ohne einander auszustechen. Auch bemerkt man rasch einen angenehmen, nicht besonders starken Hopfen, der durchaus in das Hallertauer-Sortiment passt. Das Braunbier riecht bemerkenswert weich und strahlt eine süffige Leichtigkeit aus, ohne dabei ins Banale abzuwandern. Besonders komplex - das muss allerdings auch gesagt werden - scheint es nicht zu sein.

    Im Mund zeigt es dann doch erstaunlich vielseitige Noten zugleich und überrascht mit Abwechslung. Während die Süße ihre Definition verliert und nur noch als grundlegend blumig agiert, kommen plötzlich dunkler Kakao und zugleich eine schwache, aber gezielte, beerige Säure (wie von etwas zu alten Himbeeren oder manchen Bitterschokoladen mit 80%+) hervor. Das Bier wird enorm brotig mit starken Noten von Sauerteig oder Treber. Außerdem gesellt sich der nicht zu unterschätzende Hopfen mit bitteren Hanfnoten gleichbedeutend zu den Malzen. Das Bier ist süß, bitter, säuerlich, fruchtig und kräftig zugleich, was es doch spannend macht.
    Ein Einstieg, wie ich ihn nicht erwartet habe. Einerseits bin ich angetan, ob der interessanten Facetten, andererseits finde ich die Zusammenstellung noch zu chaotisch geraten.

    Der Körper des Braunbiers ist erst süffig und besitzt eine leichte Kohlensäure, die vermeindlich bewusst nicht zu intensiv sprudelt. Dem Bier wird so seine malzige Basis nicht entrissen, die auch in der Textur vorherrscht. Das Mundgefühl wahrt sich in gewisser Weise eine geheimnisvolle Ader. Hier wird so mancher Verkoster gegen eine Wand laufen, Konzentration ist geboten!
    Es fällt mir schwer, den Körper zu bewerten, weil ich ihn zu schwer und zu leicht gleichzeitig finde. Was ich darüber aber sagen kann, ist, dass er das Bier entzwei reißt. Einstieg und Abgang werden separiert, die Textur zerstört die aromatische Brücke. Der Körper reißt ein riesiges Loch in das Braunbier, das leider nicht zu stopfen ist. Und dabei hat das gar nichts damit zu tun, dass es schlecht gebraut sei, der Körper passt nur einfach nicht zum Bier, warum auch immer.

    Der Nachtrunk vereint nun die bislang eher hintergründige blumig-hopfige Süße mit dem düster-staubigen Röstaroma. Das Bier wird dumpf und bitter, gleichzeitig aber auch dicht und intensiv in der Aromatik. Mit leichter Penetranz wird hier ein Abgang aufgefahren, der nicht oft mit dem Einstieg mithalten kann. Ich finde es daher in der Konzeption gelungen, muss aber auch gestehen, dass mich die Divergenz zwischen Süße und Bittere hier dann doch aufseufzen lässt. Es ist schlichtweg zu schwer geraten. Mehr Subtilität wäre an dieser Stelle lohnend gewesen, denn das Bier wird durch die intensive Aromatik letztlich schwer verdaulig und verliert seine Süffigkeit.

    Ich denke, das Braunbier von Bosch kann vor allem mit einer vielseitigen Komplexität und mit enormer Abwechslung punkten, wie es sie selten in Lagerbieren aus deutschen Landen zu kosten gibt. Hier wird ein subtiler Faden von Brotteig, Röstherbe, Hopfen mit blumigen und hanfigen Ausprägungen, beeriger Säure (leider nicht immer angenehm, da schon mit Tendenz hin zu Metall versehen), Karamellsüße und staubigen Kakao- und Kaffeearomen gezogen, der einen aufmerksamen Verkoster benötigt, um entlarvt zu werden. Dieses Bier ist nicht leicht zu verstehen und braucht definitiv Konzentration, ansonsten gehen seine bunten Facetten mit Sicherheit unter. Toll ist natürlich auch, das hier bewusst traditionell gebraut wurde. Doch obwohl ich das Konzept des Bieres als vorbildlich, ehrlich interessant und brautechnisch gut gemeistert empfinde und ich die einzelnen Trinkphasen durchweg als gelungen bezeichnen würde, kann es mich durch mehrere Unstimmigkeiten dann letztlich doch weniger von sich überzeugen.
    Ihm fehlt es an Einheitlichkeit und Strenge mit sich selbst. Das Bier wirkt, als sei es so enthusiastisch und selbstbewusst, so überzeugt von den eigenen Aromen, die es am liebsten alle gleichzeitig in den Vordergrund stellen möchte, dass es sich mit sich selbst überwürft. Duft und Abgang passen meiner Ansicht nach überhaupt nicht zusammen und auch der Körper verzerrt das Bild dieses Bieres geradezu ins Skurrile. Es ist im Geruch noch angenehm unkompliziert und macht einen süffigen, bekömmlichen Eindruck. Der Antrunk überfordert dann im ersten Augenblick, man wird sich dessen gewahr, dass man es hier mit einer komplexen Kanone zu tun hat. Der Körper kann sich zwischen Schwere und Leichtigkeit nicht entscheiden und gibt zu viel Hefe ab. Und letztlich schwingt das Bier wild und ungezähmt mit starker Bittere, schwerer Brotigkeit und kernig-süßen Aromen aus. Es ist einfach im Abgang viel zu füllig für die Leichtigkeit des Einstiegs. Das macht es mir auch schwer, dieses Bier zu trinken. Denn außerdem kommen auch noch hier und da unangenehm metallische, gärige Brotnoten auf, die dem Bier noch zusätzlich Fülle vermitteln.
    Ich finde es schade, wie daher meine Bewertung ausfällt: Obwohl ich die Idee des Bieres durchaus verstehe und auch nachvollziehen kann, warum gerade dieses Bier so viele Anhänger findet, ist es mir einfach zu chaotisch in seiner Konzeption. Erwartung und Leistung schließen einander aus und das Bier liegt letztlich unangenehm schwer im Magen. Ich weiß nicht, wie hier so schwere Vollkornbrotnoten und so zuckrige Süße zusammenkommen sollen, wenn dazwischen nur bitterer Hopfen und noch bitterere Röstigkeit stehen. Es ist schade, dass dieses Bosch-Produkt mit die schlechteste Bewertung von mir erhalten muss, obwohl ich es ähnlich gut finde, wie das Pils. Es ist sehr eigen.
    Trotzdem möchte ich dem Bier seine Qualitäten als spannendes Getränk nicht absprechen, denn ich bin mir sehr wohl dessen bewusst, dass dieses Urteil nicht immer zu gelten hat. Mich hat das Bier in seiner Form überfordert, aber ich kann mir auch durchaus denken, dass es gerade als Begleiter zu einem schwereren Essen mit seinem Gehalt punkten kann.
    Einen Versuch ist dieses Braunbier in jedem Falle wert, wenn es auch meinen Anforderungen nicht ganz genügt.

    Bewertet am

    90% Rezension zum Bosch Braunbier nach alter Art

    Avatar von Bluebird

    Leckeres Braunbier schön mit einem Hauch vom Malz, sehr sehr süffig. Gibt es bei uns in der Kneipe nebenan.
    Ebenso passen die Gläser Super zum Braunbier.

    Bewertet am

    91% Rezension zum Bosch Braunbier nach alter Art

    Avatar von Gambrinus

    Bosch Braunbier ist ein bernsteinfarbenes Lagerbier. In diesem Bier findet man eigentlich alles was der Bierliebhaber wünscht: Kräutrige Noten vom Aromahopfen (hier Hallertauer Tradition), Karamellaromen, kalte Gärung und lange kalte Lagerung, nicht pasteurisiert und handgebraut. Das sind vermutlich auch die Gründe warum das Bosch Braunbier mit den "European Beer Star 2012" in der Kategotrie "Rot- und bernsteinfarbene Lagerbiere" mit der Bronzemedaille ausgezeicht wurde. Mein Tipp: Unbedingt probieren!

    Bewertet am