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Beer like star Bierzauberei Delicatess-Bier English Burton Ale 1852 Limited Edition

  • Typ Obergärig, English Burton Ale
  • Alkohol 10% vol.
  • Stammwürze 20.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 12-14°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 5 Rezensionen

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Koriander
  • Paradieskörner
  • Zucker
    #6392

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 8 Bewertungen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Robert
    99% Avatar von Martin Freitag
    98% Avatar von tobkup
    95% Avatar von gerdez
    95% Avatar von Dazordoreal
    65% Avatar von Robert
    56% Avatar von Florian
    52% Avatar von Felix
    49% Avatar von Brini

    98% Rezension zum Bierzauberei Delicatess-Bier English Burton Ale 1852 Limited Edition

    Avatar von tobkup

    Großartiges Starkbier aus der Bierzauberei!

    Bewertet am

    52% Rezension zum Bierzauberei Delicatess-Bier English Burton Ale 1852 Limited Edition

    Avatar von Felix

    Das Burton Ale der Bierzauberei sieht - das muss man leider so hart sagen - verdammt hässlich aus. Es ist total blass, dazu trüb, sehr hell und farblich von einer Art grau-rosa. Der Schaum ist darüberhinaus beinahe nicht vorhanden. An dieser Stelle; leider durchgefallen. Aber keine Panik, auf solche Oberflächlichkeiten kann ich gut verzichten, wenn das Bier dann im Glas überzeugt.

    Der Geruch zeigt eine süße Fruchtigkeit, dahinter steht ein helles Gewürz (Koriander), Malz und etwas helle Beerigkeit (Stachelbeere?). Auffällig ist bislang noch nicht viel, das Bier riecht recht weich mit dezenter Säure, ich bin etwas verwundert ob der Zurückhaltung und kann geruchlich erstmal wenig feststellen, das mich fasziniert. Ganz angenehm ist es aber natürlich trotzdem.

    Im Mund ist es dann sofort rein süß, es wirkt wie ein Bonbon, irgendwo zwischen Sahne- und Salbeibonbon, dann entwickelt sich ganz plötzlich eine enorme Mischung aus Trockenheit/Säure und wirklich viel Alkohol (das Ale wird richtig sprittig), Basis bietet eine breite Malzigkeit und zusätzlich dazu bekommt es ganz subtil noch eine vegetabile Note, nicht aufdringlich, aber hintergründig spürbar. So gesehen ein etwas paradoxes Bild, das mir vor allem ein gewisses Chaos aufdrückt, ich erkenne hier noch kein System und bin auch noch immer verwundert über so wenig Aromen. Bei 10,4%ABV hätte man doch weit mehr anstellen können, also wirklich spannend oder mitreißend ist es bislang nicht. Die deutlichste Note ist - so traurig es sein mag - der Alkohol, der ganz im Gegenteil überhaupt nicht dezent ist.

    Der Körper des Bieres ist mindestens ebenso paradox. Zuerst einmal hat das Ale beinahe keine Kohlensäure, es ist relativ leicht und verfügt über erstaunlich wenig Volumen, was es wieder regelrecht leichtfüßig werden lässt. Trotzdem aber ist es ölig und stark alkoholisch. Ich erkenne keinerlei roten Faden bei diesem Bier. Es ist angenehm zu trinken, weil es sehr unkompliziert ist, es fordert einen nicht und zugleich ist es auch nicht übermäßig aromatisch, es ist leicht und weich, mit leichtem Stich. Aber wieso brauch es denn unbedingt über 10%? das wird mir nicht klar, die Textur scheint einen ganz anderen Weg zu gehen (vergleiche vielleicht das TO OL; Walk on Water(da war es aber gewollt!))

    Der Abgang wärmt dann wieder angenehm die Bauchregion, das Bier ist alkoholisch und kommt nun mit einer bemerkenswerten Hopfenbittere daher, hinzukommt viel süße Malznoten und letztlich so etwas wie eine gezuckerte Frucht, ich musste sofort an so etwas wie eingelegt Aprikosen denken! Dann ist das Bier aber auch schon wieder vorbei.

    Ich werde etwas ratlos zurückgelassen, selten fiel es mir derartig schwer eine Wertung vorzunehmen. Ich empfinde das Ale als völlig konzeptfrei, es ist chaotisch und scheint von sich selbst nicht zu wissen, wo es denn hin will. Einerseits deutet die Aromatik auf einen unkomplizierten, leichten Biergenuss hin, demgegenüber hat es aber satte 10,4%ABV, die meiner Ansicht nach völlig übertrieben sind. Dann möchte es irgendwie scheinbar mit traditionellen Aromen arbeiten (reine Hopfen- und Malznoten), zwischendurch kommen aber diese heftig süßen Bonbon- und Dosenobstessenzen auf. Zum Dritten suggeriert es sogleich eine gewisse Leichtigkeit und Frische, schmeckt ein bisschen wie ein Sommerbier, der Alkohol drückt aber total von oben auf das Konstrukt und verzerrt jedes Bild, das man sich davon macht. Ich weiß nicht, irgendwie schmeckt es mir ja auch ganz gut, wahrscheinlich könnte ich relativ viel davon trinken, man ist nicht unbedingt geneigt, es stehen zu lassen, aber nach objektiven Kriterien kann ich ihm auch nicht viel abgewinnen. Also wir lernen daraus erneut: Nur weil etwas nicht offensichtlich mangelhaft ist, ist es trotzdem noch längst nicht gut!

    Bewertet am

    49% Rezension zum Bierzauberei Delicatess-Bier English Burton Ale 1852 Limited Edition

    Avatar von Brini

    Man merkt dass das Bier ausgewogen zusammengestellt wurde. Leider trifft es nicht meinen Geschmack.

    Bewertet am

    95% Rezension zum Bierzauberei Delicatess-Bier English Burton Ale 1852 Limited Edition

    Avatar von gerdez

    Das erste passende Adjektiv zu dieser Spezialität ist: gefährlich! Zunächst fruchtig süß mit passender Zitrusfruchtsäure (Ananas!). Getragen von einem weichen und zugleich vollen Körper entfaltet das Burton Ale dann einen bittersüßen Abgang, der lange nachklingt, ohne unangenehm zu werden. Dass man hier mit über 11 Rotationen hantiert bemerkt man beim Trinken schlichtweg nicht - daher ist und bleibt das Burton Ale neben lecker, hervorragend und sehr gut eben eines: gefährlich!

    Bewertet am

    99% Rezension zum Bierzauberei Delicatess-Bier English Burton Ale 1852 Limited Edition

    Avatar von Martin Freitag

    Dieses limitierte Starkbier ist meinen Augen eine Sensation. Mit 11,4% vol und 22,9°P Stammwürze ist es mit Sicherheit kein Leichtgewicht. Es trinkt sich jedoch extrem leicht, ist süffig, man merkt ihm den der Papierform nach schweren Tritt keineswegs an. Ausgeprägter Duft nach frisch geschnittener Ananas (nicht nach Ananaskonserven!), wie ich ihn noch nie erlebt habe. Tolle Gewürzaromatik. Im langen Abgang zündet das Bier neben den fruchtigen Noten noch seinen Nachbrenner und explodiert mit einer tollen, lang anhaltenden Hopfenbittere am Gaumen. Günther Thömmes hat sich selbst übertroffen. Eines der interessantesten Biere, die ich in den letzten Monaten probieren durfte.

    Bewertet am