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Beer like star Berliner Kindl Jubiläums Pilsener

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze 11.7%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 11 Bewertungen und 4 Rezensionen

Das Bier Berliner Kindl Jubiläums Pilsener wird hier als Produktbild gezeigt.
#15

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 11 Bewertungen
100% Avatar von schweinekopf
87% Avatar von nidal
86% Avatar von Mariendorfer
85% Avatar von Moerko
61% Avatar von MichaelF
60% Avatar von Bert
56% Avatar von Peter E.
52% Avatar von Schluckspecht
51% Avatar von lepton
45% Avatar von fraba
26% Avatar von deadparrot

52% Enttäuschender Versuch eines ansprechenden Pilses

Avatar von Schluckspecht

Ein ziemlich helles Gelbgold steht mit schnell zusammenfallender Schaumkrone im Glas. Die Farbe begeistert mich jetzt nicht, wirkt aber stimmig. Den Geruch hatte ich so ähnlich auch erwartet: Es riecht schwachhopfig, schwachmalzig, dezent würzig und eher frischfruchtig - in diesem Fall Apfel und etwas Zitrone.

Mild, spritzig, süß und gleichzeitig recht säuerlich steigt das Pils ein und empfängt mit sauren Apfelnoten. Doch sogleich gesellt sich die kantige Bitterhopfennote hinzu, die dem Bier Dynamik verleit. Doch dann wird es lasch und uninteressant. Eine schale, käsige Süße mündet in einen kompakten, pilsgerecht herben Abgang. Das war bis jetzt nichts, was man nicht schon in ähnlicher Form kennt.

Das Leckere und Besondere kann ich im Jubiläums Pilsener nicht entdecken, und wenn noch dreimal "Premium" oder "extra fein gehopft" auf dem Etikett stehen würde. Ich meine, dass man dem Pils den Hopfenextrakt deutlich anmerkt. Im Körper bilden sich zwei unausgewogene Lager aus apfelig-süßer Säure und hopfig angehauchter Würzigkeit - ohne erkennbare Harmonie. Das Berliner Kindl ist sicher ein trinkbares Pils, aber keines, an das ich mich erinnern muss. Wenigstens habe ich es mal getrunken...

Bewertet am

26% Widerlich

Avatar von deadparrot

Die Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei, wie sie seit einigen Jahren heißt, produziert mit Schultheiss, Berliner Pilsner, und dem Kindl, um das es heute also gehen soll, den Löwenanteil der aus Berlin stammenden Supermarktbiere.

Das Kindl liegt satt apfelsaftfarben im Glas – eine schöne Pilsfarbe. Der Geruch lässt zu wünschen übrig: Was mir da entgegensteigt, lässt mich als erstes an Baustellen denken: Das riecht doch tatsächlich nach Teer. Dieser Geschmack findet dann auch noch seinen Weg auf die Zunge, wo er sich erst nach einigen Augenblicken in getreidig-brotigen Malzgeschmack wandelt. Aber das krasse Fehlaroma bleibt bestehen. Da kann ich leider nur von einem jeweils mangelhaften Antrunk und auch Körper sprechen.

Was Säure und Bitterkeit angeht, ist das Kindl eigentlich relativ mild. Leider schmeckt der laut Etikett "extra feine" Hopfen (bei dem es sich um Hopfenextrakt handelt, wie man der Zutatenliste entnehmen kann), der dann im Abgang pilstypisch zum Tragen kommt, in erster Linie nach Asphalt und hinterlässt am Gaumen einen Nachgeschmack von Käsefüßen und Achselschweiß. Ich bemühe mich wirklich angestrengt, das irgendwie wohlwollend als würziges Aroma zu deuten, aber da ist meines Erachtens wirklich nicht viel zu retten. Das Kindl, das ich von früher kenne, aber seit Beginn meiner Hobby-Bierverkostungskarriere nicht mehr getrunken und damals wohl noch nicht als so grottenschlecht erkannt habe, macht qualitativ doch tatsächlich dem Schultheiss Konkurrenz. Ich hätte es nicht für möglich gehalten.

Es wird Zeit, dass ich mir einmal die Berliner Microbrewery-Szene vornehme. Es muss doch auch halbwegs trinkbares Bier in dieser wunderbaren Stadt existieren.

Bewertet am

61% Standard aus Berlin

Avatar von MichaelF

Heute findet ein Pils aus Berlin den Weg zu mir. Gepriesen wird es als „Hommage an die deutsche Metropole“ und des „Berliner Lebensgefühls“. Ein „extra feines Hopfenaroma“ soll für die nötige Begeisterung sorgen. Solchen Lobtiraden stehe ich oft skeptisch gegenüber, da vor die eigentlichen Wesensmerkmale eine sprachliche Barriere vorgeschoben wird. Ganz so euphorisch urteile ich über das Jubiläums Pilsener nicht, dennoch würde ich es zu den besseren Bieren aus Berlin zählen.
In einem hellen, etwas durchsichtig wirkenden Gelb steht es im Glas und tut sich erkennbar schwer, eine haltbare Schaumkrone zu entwickeln. Die Nase erreicht ein gut austariertes, frisches Hopfenaroma mit einer ordentlichen Portion Malzsüße. Zuerst setzt sich das Malz mit einer brotig wirkenden Süße durch gefolgt von Hopfenimpulsen. Streckenweise wirkt es flachgebügelt und etwas zu schwach; Anklänge an Citrus können diese Darstellung nur unzureichend kaschieren. Die mittelstarke Kohlensäure bemüht sich redlich, die Stärken des Bieres zu unterstützen. Eine starke Trockenheit in Verbund mit moderater Bitterkeit bildet den Schlusspunkt des Jubiläum Pilsener.
Der große Wurf ist den Berlinern nicht gelungen, dennoch finde ich dieses Pils recht ordentlich. Es ist an allen Ecken und Enden ausbalanciert und zeigt eine bei einem Pils nicht alltägliche Kombination aus Hopfen- und Malzaromen, wobei erstere in der Minderheit sind und der Fokus über weite Strecken auf das Malz gerichtet ist. Mehr Mut würde dem Pils sicher gut tun um die noch vorhandenen, großen Lücken zu schließen.

Bewertet am

86% Rezension zum Berliner Kindl Jubiläums Pilsener

Avatar von Mariendorfer

Das Berliner Kindl Jubiläums Pilsener ist in Berlin sehr bekannt und beliebt. Auch mir schmeckt das "Jubi" immer wieder sehr gut. Es ist aromatisch und geschmacklich gut abgestimmt, sodass man schnell vergessen kann, wieviel man davon schon getrunken hat.

Bewertet am