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Beer like star Berliner Kindl Bock Hell

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze 16.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 63% von 100% basierend auf 10 Bewertungen und 7 Rezensionen

Das Bier Berliner Kindl Bock Hell wird hier als Produktbild gezeigt.
#456

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 10 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Robert
80% Avatar von Lucky
74% Avatar von Tarfeqz
72% Avatar von Robert
70% Avatar von Kaddy
65% Avatar von Schluckspecht
64% Avatar von goldblumpen
60% Avatar von remus456
58% Avatar von Schmallo
58% Avatar von Wursti
31% Avatar von Felix

58% Rezension zum Berliner Kindl Bock Hell

Avatar von Wursti

Der Helle Bock kommt in einer schlichten Präsentation in einer NRW Flasche. Im Glas (0,2l Tulpe) scheint es im hellen Bernstein, filtriert und mit kurz haltbarer recht grobporiger Blume.

Im Geruch finde ich würziges Malz und eine zuckrige Süße. Im Antrunk wirkt es spritzig, wobei sich die sofort breit machende Süße recht bald durch einen brotigen, mit dunklen Früchten gespickten Charakter abgelöst wird. Der Abgang ist recht kurz.

Bewertet am

65% Starkes mit Schwächen

Avatar von Schluckspecht

Das Bock Hell unter der Marke "Berliner Kindl" ist nur eines von vielzähligen Sorten aus der Berliner Brauerei. Auch dieses erhielt den Hopfen ausschließlich in extrahierter Form, darf jedoch 7,0 % ABV sein eigen nennen. "Eine blonde Wonne für alle, die eine Schwäche für das Starke entdecken" - schön! Lupenrein filtriert und orange-golden steht ein stark sprudelndes Bier vor mir, welches über ausreichend Schaum verfügt. Die Farbe ist sogleich seltsam wie interessant.

Der Duft ist kräftig, süß und ... etwas muffig. Zumindest errät man auch mit verbundenen Augen und Probierverbot, dass es sich um ein Bockbier handelt. Ich allerdings darf nun probieren und werde Zeuge eines spritzigen, malzig-süßen Antrunks. Leider assistiert dem Körper neben einer unliebsamen Metallnote zuviel Wässrigkeit. Es kommen Trockenobst-, Rum- und Weinaromen auf. Es schmeckt also nach Bock, während beim perligen Mundgefühl noch Potenzial besteht. Der Abgang feuert stark alkoholisch nach, die Bitterkeit ist trotz Hopfenextrakt mild ausgeführt und der Malzcharakter weiterhin karamellbetont.

Interessant ist das Berliner Kindl Bock Hell allemal und mir sogar ein wenig sympathisch, da es charmante Schwächen hat und dem Stil ohne Allüren oder Langeweile gerecht wird. Die 7,0 % Alkoholgehalt schmeckt man ganz ehrlich heraus, wenn nicht gar noch mehr. Qualitativ gibt es ein paar Mängel, doch diese ergeben letztlich ein stimmiges, "bockiges" Bild. Einige erfassbare Gär- und Esternoten erinnern mich an trockenen Weiß- und Rotwein, hinter der klebrigen Malzstruktur und offenkundigen Seichtigkeit lauert also Tiefe. Das Aroma könnte feiner, könnte dichter sein - doch es sind die kleinen Details oder auch das alkoholfeurige Finale, die für eine charaktervolle Abwechslung von glattgebügelten, perfektionierten Bieren sorgen.

Bewertet am

80% Rezension zum Berliner Kindl Bock Hell

Avatar von Lucky

Ein helles Bock, das ich recht süffig finde

Bewertet am

31% Rezension zum Berliner Kindl Bock Hell

Avatar von Felix

Verkostung des standardmäßigen Berliner Supermarkt-Bockes in heller Ausführung.

Optisch macht das Bier keinen besonderen Eindruck. Filtriert ist es natürlich, die Schaumbildung ist in Ordnung für ein Starkbier, aber nicht umwerfend.

Der Geruch ist betont getreidig mit etwas Süße. Hopfenaspekte kommen durch, allerdings wird sofort klar, dass hier nur Extrakt benutzt wurde. Um das zu erkennen, muss man kein Profi sein. Ansonsten ist der Geruch einigermaßen ausgewogen, allerdings auch kein bisschen gewagt.

Der Geschmack ist zurückhaltender noch als der Geruch. Es macht sich ein süßlicher Unterton breit, der eigentlich darauf wartet, diverse Noten zu tragen, doch es gibt kaum Inhalte. Die Süße verbleibt mehr oder weniger allein. Natürlich ist eine gewisse Getreidigkeit weiterhin am Werk und auch das Hopfenextrakt ist spürbar, aber sogar noch schüchterner als im Geruch. Nach hinten hin entwickelt sich eine ganz leichte Alkoholnote ohne Schärfe.

Der Körper des Bockes ist mild gestaltet. Hier wird keine Granate serviert. Es wird ein insgesamt eher leichter, bekömmlicher Eindruck gemacht, bei dem jedoch etwas drückende Aspekte des Alkohols hier und da hervorschauen. Das Mundgefühl ist alles andere als aufregend und stellenweise Indikator für eine billige Herstellung. Dennoch wird der Sud niemals unangenehm oder gar ungenießbar.

Der Abgang ist nichtssagend und von leichter Hopfigkeit geprägt, die weiterhin in Süße eingebunden ist. Der Alkohol kommt geschmacklich hervor und erscheint unerwartet erdrückend nach so substanzloser Aromatik. Er ist eigentlich das ausgeprägteste Aroma am ganzen Bier.

Der helle Bock von Berliner Kindl ist kein interessantes Bier. Vielmehr scheint seine Verkäuflichkeit aus der unauffälligen Aufmachung zu resultieren. Das Bier ist für seinen Stil in Ordnung, aber darüber hinaus keine Erwähnung wert. Ihm ist die billige Herstellung aromatisch einerseits anzumerken - insbesondere Hopfenextrakt und Alkohol verraten das -, andererseits zieht es sich in seiner Erscheinung in sich selbst zurück. Der Geruch ist ganz stimmig, aber langweilig, der Antrunk dann schüchtern, der Abgang wird nur von etwas Alkohol angereichert. Insgesamt drückt das Bier, während es zugleich flach erscheint. Sein Körper ist mild bis dünn.
Manchmal fällt es mir schwer, helle Böcke zu bewerten, da sich Biere dieses Stils wegen meiner persönlichen Vorliebe schon aufgrund ihres ganz naturgemäßen Aromas meiner bemächtigen können. So ist es nötig, stets etwas Abstand in der Verkostung zu gewinnen. Bei diesem Bier hier hat das nur wenige Schlucke gebraucht. Je mehr ich von dem Bier trinke, desto unerträglicher wird es eigentlich. Vermutlich muss es ganz kalt getrunken werden, um irgendwie den halben Liter zu bestehen. Es schmeckt eher wie ein konventionelles Münchener Hell mit mehr Alkohol - dadurch gehen selbstverständlich die schönen Aspekte des Münchener Hell-Stils sofort verloren; das muss auch dieser Bock erfahren.
Also insgesamt fällt mein Urteil eher schlecht aus: Das Bier ist irgendwie in Ordnung, aber so sehr das Mindeste, dass ich dem nicht einmal mehr ein Lob abringen kann. Vielmehr denke ich, dass es derartig unspektakulär ist, dass das schon wieder ins Negative fällt.

Bewertet am

58% Rezension zum Berliner Kindl Bock Hell

Avatar von Schmallo

Es hat einen bernsteinfarbigen Ton und ist mit einer standhaften Schaumkrone versehen. Es ist malzig und vom Alkohol schmeckt man absolut nichts. Das ist schon etwas ungewöhnlich, aber auch wieder typisch, man merkt dass es sich um Bockbier handelt. Mit jedem Schluck wird einem ein wenig wärmer ums Herz. Das Kindl ist malzig, weich und ziemlich durchschnittlich. Ich finde es nicht schlecht und angenehm Süffig ist es auch noch.

Bewertet am

70% Rezension zum Berliner Kindl Bock Hell

Avatar von Kaddy

Dieser Bock ist genau das, was ich erwarte von einem hellen Bock. Im Einstieg suess, fruchtig und etwas hefig, Dann steigt mir die Bitterkeit in den Gaumen und das Bier gibt seine Alkpholprozente preis. Es ist voll und warm, fruchtig und stark. Nichts ueberraschendes aber bodenstaendig gut. Sehr angenehm!

Bewertet am

74% Rezension zum Berliner Kindl Bock Hell

Avatar von Tarfeqz

Die Farbe ist großartig und der Geruch hat auch einiges zu bieten. Ein frischer Duft von Hopfen und vor allem Malz. Die beiden Komponenten harmonieren wunderbar zusammen. Der Einstieg ist leicht süßlich mit einer milden, leicht scharfen Würze. Da reiht sich der Abgang gleich mit ein. Hinten raus geht es in Richtung Pils mit der Bitterkeit und den hohen Alkoholwert bleibt eher im Hintergrund. Somit ist dieser Bock schön süffig. Ein wirklich leckerer Bock.

Bewertet am