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Beer like star BrewBaker Berliner Blut Double Smoked Red Ale

  • Typ Obergärig, Red Ale
  • Alkohol 9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 2 Rezensionen

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Basierend auf 5 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Robert
89% Avatar von Bert
78% Avatar von Crafter
78% Avatar von Felix
75% Avatar von Florian
72% Avatar von Robert

78% Rezension zum BrewBaker Berliner Blut Double Smoked Red Ale

Avatar von Felix

Das Berliner Blut von Brewbaker sieht im Glas in der Tat tief rötlich aus, es erinnert tatsächlich ein wenig an Blut, bringt somit eine gewisse Kraft und Entschlossenheit mit sich und zeigt sich von sehr selbstsicherer Seite.
Im Geruch dominiert sofort eine dunkle Beere, einerseits zwar süßlich, in erster Linie aber eher säuerlich geprägt erinnert mich diese Noten an Himbeeren. Hinzukommt ein teeriges Aroma und das Fleisch einer saftigen Orange. Ein weicher Alkoholduft, etwas parfumartig, unterstreicht das alles und fügt dem Bier das Aroma eines Obstlers hinzu. Es hat etwas von Kirschwasser. Ein interessanter, süßer und doch geheimnisvoller Duft.
Im Antrunk ist es sofort sehr süßlich, die Himbeere kommt deutlich hervor, scheint mir hier aber nun eher in Richtung Himbeersirup zu gehen, da die Süße die Säure übertüncht. Sofort dahinter macht sich aber sofort eine leider sehr grobe, flächige Bitterkeit breit, da fehlt mir etwas die Säure, die so wunderbar zu dem harmonisch-mystischen Duft gepasst hätte. So wird mir zu wenig Kontrapunkt zur Süße gesetzt. Der Alkohol scheint zwar da zu sein, ist aber nicht zu stark ausgeprägt, sondern schön eingebunden.
Besonders überzeugend bei diesem Bier ist das tolle Mundgefühl, das dickem Sirup sehr nahe kommt. Der Körper ist wunderbar samtig und weich, eine gewisse Schwere scheint da zu sein, untermalt schön die Süße, ohne sich zu sehr vom Alkohol behindern zu lassen. Für 9%ABV finde ich diese Ausgewogenheit sehr gelungen, da das Berliner Blut trotz der Süße, der Weichheit und der Fülle nicht überladen ist und sich eine erstaunliche Leichtigkeit bewahrt.
Im Nachtrunk zeigt es sich etwas verhaltener, wobei nicht weniger kräftig, es wird nur minimalistischer und macht nicht mit groß komplexen Aromen auf. Hier findet sich eine trocken-säuerliche Blutorange, die sich sehr schön mit einem teerig-tabakartigen Rauch verbindet, der meiner Ansicht nach hier erstmalig durchkommt, dafür aber den Aromanachhall dominiert. Dieser Kontrast zwischen würzigem Rauch und frisch-fruchtiger Blutorange verleiht dem Bier einen spannenden Abgang. Schön ist, dass er der Süße nicht in den Weg kommt und auch hier der Alkohol nicht wirklich zu spüren ist.
Ich finde das Berliner Blut von Brewbaker wirklich gelungen, ein schönes Bier, das einen interessanten Bogen zwischen Süße und Rauch sowie zwischen Leichtigkeit und Schwere schlägt. Eine frische Säure spielt immerwährend mit ohne dem Bier die Fülle zu nehmen, eine Süße ist stets präsent ohne das Bier alkoholisch zu dominieren. Vielleicht hätte das Bier noch etwas mehr Kraft vertragen können, manchmal schien es mir doch ein wenig leicht und frisch geraten, aber auch das kommt mir passend zu dieser Idee vor, demnach möchte ich nicht meckern.
Ich stelle mir das Brewbaker Berliner Blut toll als Digestiv vor, um vielleicht ein Vanilleeis zu begleiten ohne eine Mousse á chocolat.

Bewertet am

78% Rezension zum BrewBaker Berliner Blut Double Smoked Red Ale

Avatar von Crafter

Ein recht kräftiges, starkes Bier.
Es fühlt sich sehr dick und ölig im Mund an und besitzt sehr wenig Kohlensäure.
Erinnert mich von der Art her an einen recht schweren Wein.
Geschmacklich dominieren die Malze und lassen den Hopfen fast verschwinden.

Auf der Flasche schreibt Brewbaker: "Die Farbe sagt alles. Es ist süß, bitter, ist intensiv wie ein Malzbonbon im Hopfenfeld, mit Aromen von Karamel, Zitrone, Bergamotte, Orangenschale, Holzrauch, Tabak, Torf und Teer. Ich will mehr!"

Bewertet am