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Beer like star Bedok Chmielowe

  • Typ Lager, Hell
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#28613

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
81% Avatar von deadparrot

81% Rezension zum Bedok Chmielowe

Avatar von deadparrot

Wieder einmal steht ein polnisches "Chmielowe" - ein "hopfiges" Bier - vor mir: Eine Bezeichnung, die sich in letzter Zeit bei polnischen Brauereien größerer Beliebtheit zu erfreuen scheint, und hinter der sich dann oftmals dennoch ein relativ malziges helles Lager verbirgt. Bisher habe ich noch keinen wirklich überzeugenden Vertreter dieser Art Bier ausfindig machen können, wenngleich ich grundsätzlich die Entwicklungen in der polnischen (Craft-)Bierlandschaft mit großer Neugier und mit Freude angesichts des sich diversifizierenden Angebotes verfolge.

Farblich zwischen sattem Gold und Orange angesiedelt, riecht dieses laut Etikett "historische" Bier intensiv nach verbranntem Zucker und nach Karamell. Auch der Duft von reifen, süßen Äpfeln schwingt hier mit. Meine bisherige Erfahrung, dass man bei "Chmielowe" nicht allzuviel Hopfen erwarten sollte, scheint sich zunächst einmal zu bestätigen.

Im Antrunk entfaltet sich besagte Aromenkombination dahingehend, dass ein deutliches Aroma wie von Mischbrot wahrnehmbar wird - begleitet von süßlichen Impulsen: Man denke an Mischbrot mit ein wenig Karamellsoße, oder mit einem Bissen Zuckerwatte. Bald jedoch kommt auch das an Apfel - auch an Birne - erinnernde Aroma zu seinem Recht, das Bier legt Aromen an den Tag, die an Cidre denken lassen. Im Abgang wiederum schließt sich der Kreis, und Karamellnoten drängen sich erneut in den Vordergrund.

Vom ersten Schluck an habe ich das Gefühl, genau dieses Bier schon einmal getrunken zu haben. Und siehe da: Aus derselben Brauerei stammen das Staropolski Chmielowe sowie das Dworskie. In einem Blindtest könnte ich diese drei äußerst eigenwilligen Biere mit hohem Wiedererkennungswert vermutlich nicht auseinanderhalten. Lecker sind sie aber alle.

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