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Beer like star Bavarias Best Imperial Stout

  • Typ Obergärig, Imperial Stout
  • Alkohol 10% vol.
  • Stammwürze 21%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 12-14°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 88% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 5 Rezensionen

Das Bier Bavarias Best Imperial Stout wird hier als Produktbild gezeigt.

    Speiseempfehlungen / Food pairing:

    • feiner Schimmelkäse
    • kräftige Wildgerichte
    • Schokolade
    • süßer Nachtisch
    #6337

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 7 Bewertungen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    99% Avatar von Bier-Klaus
    93% Avatar von Dirk
    93% Avatar von Robert
    88% Avatar von Weinnase
    87% Avatar von Florian
    78% Avatar von Felix
    76% Avatar von WeinArte

    91% Redaktionsbewertung

    Avatar von der Redaktion

    Seit wir gehört haben, die Schreibfeder sei mächtiger als das Schwert, haben wir einen Bleischrank mit gefährlichen Worten. Bei der Verkostung des „Bavarias Best“ sind wieder einige hinzugekommen. Warum gefährlich? Weil wir befürchten, unsere seltsamen Beschreibungen könnten Leute davon abhalten, dieses wirklich ausgezeichnete, undurchdringlich schwarze Imperial Stout zu probieren. Und das solltet Ihr!

    Nun ja, Bleischrank auf:
    Das Bier riecht medizinisch, nach (Achtung!) Knete, Gummi oder Zahnabdruckmasse, im Abgang gibt es Kreide. Wie viele Menschen DAMIT wohl etwas Positives assoziieren? Dagegen sind alkoholische Schärfe, abgefahrene Fruchtnoten und allgemein Süße ja schon fast zahm.

    Auch im Einstieg halten sich jene Fruchtnoten, das Gummi wird zu ungefährlichen Gummibärchen und das Medizinische zu Lakritz, hinzu kommt ein leicht salziger Eindruck.

    Das „Bavarias Best Imperial Stout“ ist extrem weich und cremig, dazu enorm wärmend. Gegen Ende wird es mineralisch-trocken (besagte Kreide und wieder das Salz) und grünknospig bitter. Der Eindruck von Gummibärchen in der Süße hält sich, hinzu kommen Schokolade und Vanille.

    Wir fühlten uns an einige Experimente aus dem Hause BrewDog erinnert, namentlich die Abstrakt-Serie. Auch dort wird man oftmals mit sehr unerwarteten Aromen bombardiert, und nicht immer gelingt es, diese zu harmonisieren. In diesem Fall aber schon.

    Bewertet am

    99% Rezension zum Bavarias Best Imperial Stout

    Avatar von Bier-Klaus

    Farbe schwarz, Schaum grobporig und wenig haltbar. Der Geruch ist schon umwerfend fruchtig und frisch nach Ananas, Röstmalz und dunkler Schokolade. Der Antrunk ist vollmundig, süßlich, Cognac-artig ölig, likörartig. Man schmeckt den wuchtigen alkoholischen Körper und die Schwere. Im Nachtrunk tauchen wieder die Ananas- und die röstigen Kaffee-Noten auf, begleitet von einer karamelligen Restsüße. Das Bier sollte man aus dem Cognac-Schwenker vor dem Kamin trinken. Unbedingt einen Vorrat kaufen und einlagern!

    Bewertet am

    88% Rezension zum Bavarias Best Imperial Stout

    Avatar von Weinnase

    tiefdunkel, fast schwarz mit prächtiger hellbrauner Schaumkrone;
    ungewöhnliches Bukett mit Röstaromen, Kaffee, Lakritze, Karamalz, auch etwas chemisch,
    "kühle Frucht" im Ansatz, dann sehr weich, samtig, saftig, schaumig (ein Dessert?); reiche Malzbier-Fülle, dabei mit deutlicher Adstringenz; das rauchige Aroma erinnert auch an Bamberger Rauchbier; im Nachhall wuchtig, stoffig (Malzlawine) und ausreichende Bitterkeit, welche verhindert, dass das Bier noch zu einem Mousse au Chocolat mutiert. Auch angesichts des Alkoholgehaltes ein "Bettkanten-Bier" - also dann: Gute Nacht!

    Bewertet am

    78% Rezension zum Bavarias Best Imperial Stout

    Avatar von Felix

    Das Bavarias Best ist tiefschwarz mit hübscher, bräunlicher Blume. Geruchlich ist es erstaunlich leicht und frisch, es besitzt hauptsächlich klassische Getreidenoten, wie man sie von Hellen kennt, nur ganz am Rande werden diese Aromen von leicht-süßlichem (Röst)Malz ölig und weich gemacht. Aromatisch kann ich der Redaktionsbewertung da leider wenig abgewinnen, von Gummi spüre ich nichts, wohingegen ich den Begriff Kreide schon gut nachvollziehen kann. Von allein erkannt hätte ich es jedoch nicht. Für mein Empfinden ist dieses Imperial Stout einfach relativ untypisch hell und wirkt längst nicht schwer.
    Im Geschmack zeigt es sich irgendwie ungewöhnlich. Der erste Schluck erschafft ein einziges Fragezeichen. Ganz zu Anfang besitzt das Bier eine deutliche Note von süßer, dunkler, frischer Traube und von reifen Kirschen, keine Trockenfrüchte. Hinzukommt an dieser Stelle bereits eine sehr dezent prickelnde Kohlensäure, die - obgleich sie unheimlich zart agiert - doch sehr präsent diese Fruchtnoten unterstützt. Gleich dahinter wird das Bier etwas kerniger, eine minimale Assoziation von Salz kommt auf, durch die wachsende Herbe muss ich hier an Lakritz denken, bin aber nicht sicher inwieweit das stimmen kann, das Aroma ist wirklich unheimlich dezent. Trauben und Kirschen vermengen sich mit dem (scheinbaren) Lakritz. Schmeckt es so, wenn Lakritz eine Frucht wäre und an einem Strauch oder Baum wachsen würde? Über allem liegt dennoch eine satte Süße wie von Marmelade, die mit leicht knisternder Säure einhergeht. Diese Säure sticht hier und da unerwartet hervor und mit ihr kommt gelegentlich eine Chilinote hervor, die aber keinesfalls penetrant auftritt, sondern erstaunlich gut mit der Kirsche und der Säure harmoniert. Dennoch bleibt dieses Imperial Stout unheimlich weich.
    Der Körper ist ölig und wärmend, trägt nicht zu dick auf und bewahrt sich mit der Kohlensäure eine gewisse Leichtigkeit, wie man sie von 10%ABV nicht erwartet hätte. So ist dieses Bier auf jeden Fall nicht überladen, sondern sehr angenehm zu trinken.
    Der Alkohol kommt während des Trinkverlaufes spürbar durch, ist aber in keiner Weise störend, beißt sich nur ganz leicht mit der Herbe, die nach hinten hin immer mehr Raum einnimmt.
    Im Nachtrunk wird das Bavarias Best Imperial Stout dann etwas merkwürdig. Die Herbe legt mehr und mehr zu, die Süße hält sich aber stetig und flächig im Hintergrund. Kirschen und Alkohol lassen nun tatsächlich so etwas wie Gummiaromen entstehen, mich persönlich erinnert es aber eher an eine Art Obstler, es hat etwas von einer klaren Spirituose, wie bspw. einem Geist. Die Herbe nimmt auch im Nachtrunk nie Überhand über die Süße und nun, ganz zuletzt, kurz bevor das Bier am Gaumen verschwindet, macht eine weiche Schokolade auf, wie als hätte die Süße die ganze Zeit über darauf hingearbeitet und nach vielen Umwegen und fehlerhaften Abkürzungen über Kirschen, Trauben, Salz, Lakitz, Säure und Weingeist, nun endlich sein ersehntes Ziel und seine Vollendung in dieser weichen, wärmenden Vollmilchschokolade gefunden, die jegliche Bitterkeit einfach in sich aufnimmt und ganz zahm werden lässt.
    Dieses Imperial Stout scheint mir die Geschichte vom Aufbrechen, vom Scheitern, vom erneuten Versuchen und vom Erreichen der Wünsche zu erzählen. Es stellt eine kleine Wanderung dar, ein kleines Abenteuer, das aufregend und doch immer harmlos ist. Ein weiches, wunderbar rundes und angenehmes Stout, das für mich vor allem durch seine minimalistische Herangehensweise an diesen oft zu überladenen Bierstil besticht und beweist, dass Imperial Stouts auch anders sein und trotzdem etwas Besonderes darstellen können, gerade wenn sie dezent und fein und trotz 10%ABV schlank und zierlich anmuten. Ein wirklich ästhetisches Bier.

    Bewertet am

    76% Rezension zum Bavarias Best Imperial Stout

    Avatar von WeinArte

    Das Imperial Stout hat ein angenehme dunkle, fast schwarze Farbe und einen dichten Schaum. Der Geruch ist dezent aber vielschichtig (es lässt sich allerlei entdecken). Auf jeden Fall lässt sich eine gewisse Süße erschnüffeln. Der Körper ist ölig, am Gaumen ist es herbmalzig und im Abgang bittersüß. Eine sehr interessante Komposition, vor allem der Augenblick wenn die Bitterkeit die Süße verdrängt.

    Bewertet am