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Beer like star Batzen Hell

  • Typ Helles
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#13480

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Basierend auf 4 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Robert
87% Avatar von Robert
65% Avatar von Florian
63% Avatar von Bier-Klaus
60% Avatar von Felix

63% Rezension zum Batzen Hell

Avatar von Bier-Klaus

Auf der Flasche steht Vienna Hell und aufgrund des Alkohols probiere ich das gleich nach dem Antonius Hell. Die Farbe ist aber kupferrot und leicht trüb. Bedeckt wird das Bier von viel grobem Schaum, der in Sekundenschnelle zusammenfällt.

In der Nase leicht süßlich beginnt das Vienna angenehm bis stark rezent und mittel vollmundig. In der Mitte ganz leicht dunkles Malz und zarte Kräuter. Zum Abschluß hin ein leicht herber Nachtrunk mit unmerklicher Säure und zart rauchig.

Das Helle vom Batzen ist ein rundes Bier, dem aber jegliche Besonderheit fehlt. Man kann es aber wieder mal trinken.

Bewertet am

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65% Relativ leicht, dezent und primär malzgetrieben

Avatar von Florian

Das Batzen Bräu Hell schwankt im Einstieg zwischen süß-cremigen Eiweiß und Brotigkeit mit grünknospiger Bitterkeit. Die finde die Komposition ansprechend und der Fokus auf das Malz ist stimmig. Am Ende flacht alles etwas ab und weder Malz noch Bitterkeit hängen lange nach.

Bewertet am

60% Rezension zum Batzen Hell

Avatar von Felix

Trübes Bernsteinorange, ein schönes Bier.

Im Geruch betont getreidig, süßmalzig, mit leichter Hopfennote, die das Bier regelrecht aus der Form des klassischen bayerischen Hellen hinauskatapultiert. Die starke Malzigkeit lässt weniger an ein Helles denken, tendiert deutlich zum Export oder Märzen hin. Damit bewahrt sich das Bier klassische Noten eines Hellen, übersteigt diese aber sowohl beim Malz wie auch beim Hopfen.

Der Antrunk zeigt eine Ergänzung der Getreidigkeit um Frucht und eine leichte Note von Butterstoffen. Eine eher dumpfe Getreidebittere gesellt sich zur Malzsüße und zu zarteren Fruchtestern. Die Malze drehen hier schon beinahe ein bisschen am Rad, sie sind mir bereits etwas zu kräftig geraten.

Der Körper punktet mit abgestimmter, aber sehr flüchtiger Kohlensäure, reibt sich jedoch dahingehend mit der leichten Butterstoffaromatik (oder ist es etwas Vegetabilität? - Es ist dezent, aber irgendwie störend). Zwischen diesen beiden Lagern gibt es mir zu viel Differenz.

Der Nachtrunk ist dann wieder etwas dumpfbitter, pflanzlich und süßlich zugleich. Auch hier erscheint mir Bittere und Süße, sprich: Hopfen und Malz nicht ganz ausgewogen platziert zu sein. Ansonsten ein solider Abgang.

Dieses Helle ist nicht unbedingt ein leichtes Nebenbei-Bier wie man es denken könnte. Es hat in der Tat mehr Aroma und vor allem mehr Körper zu bieten als so manches andere Helle und gewinnt dadurch stark an Fülle. Leider nutzt es diesen Vorsprung nicht stringent. Die Malze erscheinen schon ein bisschen behäbig, phlegmatisch, heben sich aromatisch nicht groß von dem bayerischen Hellen ab.
Was man diesem Bier aber lassen muss: Es übersteigt diesen eingestampften Stil bewusst und ernsthaft, bricht aus dem Zirkel der Aromalosigkeit aus, in dem so viele helle Lagerbiere gefangen sind. Im Bereich der stärkeren Hopfung schafft es das auch sehr gut, denn die Hopfennote fällt schlank und pointiert aus. Die Malze dagegen lassen das ganze Schiff dann schwanken. Es entsteht ein inneres Ungleichgewicht.
Betrachtet man dieses Bier jedoch einfach so, dann schmeckt es gut. Dieses Bier stirbt bei der Analyse, man sollte ihm diese Ungerechtigkeit nicht antun. Ein Bier, dass man vielleicht mehrmals probieren sollte, dass mich beim ersten Mal nicht überzeugen konnte.

Bewertet am

87% Der Aromabatzen

Avatar von Robert

Das Bier hat einen schönen kupfernen Rotschimmer, auch wenn das für ein Helles etwas ungewöhnlich ist.
Auch der süßliche, auffällig malzige Knäckebrotgeruch schwert sich nicht recht um die Stilbezeichnung. Honig und eine leichte etwas schwer zu fassende Fruchtigkeit, vielleicht nach Erdbeeren und ganz reifem, saftig-süßem Apfel kitzeln die Nase.

Die Aromen schäumen wunderbar in den Mund, dann wird das Bier schnell ölig, samtig, schwer und legt sich gemütlichauf Zunge und Gaumen. Es entwickeln sich sehr schöne Röstnoten. In der Säure finden sich der Apfel und die Beeren in einer verspielten Fruchtigkeit wieder, bevor der Geschmacksbatzen in einer zielgerichteten, knusprigen Bitterkeit ausläuft.

Wer sich mehr um das gemschmackliche Erlebniss schert, als um die Stiltreue ist mit diesem Bier hervorragend beraten. Wer ein klassisches Helles sucht, sollte sich jedoch woanders umschauen.

Bewertet am