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Beer like star Anderson Valley Barney Flats Oatmeal Stout

  • Typ Obergärig, Stout
  • Alkohol 5.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 4 Rezensionen

#8044

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
88% Avatar von Florian
83% Avatar von Daniel McSherman
78% Avatar von Felix
78% Avatar von MichaelF
78% Avatar von Schwarzer Kater
59% Avatar von mysland
50% Avatar von Altfan

78% Ein gelungenes Oatmeal Stout

Avatar von MichaelF

Dunkelbraune Farbe trifft auf eine kleine, mittelporige Schaumkrone. Im Geruch lassen sich Röstmalz, Kaffee, Schokolade und dezenter Hopfen festmachen. Geschmacklich kommt neben dem Röstmalz noch eine verbrannte, rauchige Note auf, der Karamell, Kaffee und Schokolade anhängen. Eine leichte, zum Abgang hin mehr von rauchigen Aromen überlagerte Bitterkeit nebst der erwartbaren Süße bildet einen weiteren Bestandteil dieses Biers. Das Barney Flats ist ein guter Vertreter eines Stouts, bei dem ich lediglich etwas Geradlinigkeit vermisse.

Bewertet am

83% Rezension zum Anderson Valley Barney Flats Oatmeal Stout

Avatar von Daniel McSherman

Schwarz mit wenig beigem Schaum. Tolles Röstaroma und Aromen von Zartbitterschokolade, Lakritz und Pumpernickel unterlegt mit einer angenehmen Bittere. Recht leichte Textur.
Ein gutes Stout!

Bewertet am

88% Herrliches Oatmeal Stout mit einem Touch Waldbrand

Avatar von Florian

Alles beginnt mit einer holzig-röstigen Duftnote und darum dreht sich auch das Thema dieses Bieres. Vorweggegriffen Barney Flats Oatmeal Stout ist ein angenehm klares, geradliniges Stout mit dem Touch von Waldbrand.

Dieses Oatmeal Stout ist früh bitter, jedoch auf der aromatischen und holzigen Seite. Untermalt wird dies von verbranntem Malz, einem sehr trockenen Eindruck gepaart mit herrlicher Bitterkeit. Wenn die zarte Süße nicht wäre, würde etwas fehlen. So hat man ein ziemlich süffiges Rauchbier, bei dem man sich in jedem Detail auslassen oder es einfach dabei belassen kann.

Dies ist die „Nimm’s einfach“-Variante eines Midtfyns X-Porter. Sollte man mal probieren, solange man keine verhärteten Abneigungen gegen Rauchbiere hat.

Bewertet am

78% Rezension zum Anderson Valley Barney Flats Oatmeal Stout

Avatar von Felix

Dieses amerikanische Oatmeal Stout trägt eine sich leider zu schnell verflüchtigende Schaumkrone von leicht bräunlichem Ton. Er ist natürlich sehr dunkel, fast undurchsichtig.
Im Geruch offenbart sich einem sofort eine deutliche Zartbitterschokolade. Hinter dieser dominanten Aromafront tummeln sich allerdings noch einige andere Noten, die sich harmonisch zu einem großen Ganzen verbinden. Da sind Salz, Pflaumen, Feigen, Mokka, schon hier wirkit das Bier deutlich geradeliniger und weniger fett als viele andere dieses Stils.
Nimmt man es in den Mund, so kribbelt es sofort im ganzen Mundinnenraum, damit hatte ich nicht gerechnet, es zeigt sich einer sehr deutliche Säure, die durch relativ viel Kohlensäure untermauert wird. Zu dieser Säure gesellt sich schnell ein starker Salzton, der eine gewisse Erdigkeit mit sich bringt. Dieses Torfaroma geht dann gleich in würzigem Rauch und Röstnoten auf, die nicht sehr rund und weich, sondern eher ein wenig spitz wirken, hinzu kommen nussige Noten von (unreifen) Hülsenfrüchten. Leider finde ich diesen Einstieg nicht sehr abgerundet, mir wär da noch etwas mehr Harmonie untereinander lieb gewesen, gerade auch, weil die Erwartungen, die ich an ein Oatmeal hatte deswegen nicht erfüllt wurden.
Der Körper dagegen ist wieder sehr typisch. Die Haferanlagen sind geschmacklich da und machen den Körper auch verhältnismäßig weich, könnten aber auch hier noch etwas mehr genutzt werden. Das Bier wird so nicht wirklich cremig, sondern ist etwas frischer und spitzer, es führt einen so ein wenig an der Nase herum.
Seinen Höhepunkt findet das Oatmeal im Nachtrunk, wo nun deutliche Lakritznoten hervorkommen, die sich mit viel sauren und sehr bitteren Noten kreuzen, es verliert hintenrum gänzlich die Süße und wird dafür rauchig und torfig-herb. Auch dieser plötzliche Aromawandel war nicht zu vermuten, sodass dieses Bier eine kleine Abenteuerreise mit sich bringt.
Es ist ein sehr anderes Oatmeal und geht eigenständige Wege, was sich vor allem in der Uneinigkeit der Aromen zeigt, mir persönlich ist es aber trotz der erfrischenden Neuerung etwas zu unstimmig.

Bewertet am