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Beer like star Barbãr

  • Typ
  • Alkohol 8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 5
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 14 Bewertungen und 8 Rezensionen

Das Bier Barbãr wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Curaçao
  • Honig
  • Koriander
  • Zucker
    #1962

    Probier mal

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    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 14 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    89% Avatar von Blueshawk
    84% Avatar von Robert
    83% Avatar von Bier-Klaus
    78% Avatar von Schluckspecht
    76% Avatar von MichaelF
    76% Avatar von pit3108
    75% Avatar von Dirk
    72% Avatar von Florian
    72% Avatar von Tarfeqz
    70% Avatar von Bierkules
    68% Avatar von Biervana
    68% Avatar von LordAltbier
    67% Avatar von Reini Dandy Rebelz
    36% Avatar von JimiDo

    77% Redaktionsbewertung

    Avatar von der Redaktion

    Der belgische Honigbarbär, dessen Ä-Punkte in Wirklichkeit eine Tilde (~) sind, und der demzufolge ein Barbar und bestimmt KEIN Bär ist, greift mit honiglich geölter Kehle laut brummend...äh...brüllend an, die germanischen Gefilde zu begeistern. Das gelingt auf Axthieb...Anhieb.

    Nun erwartet man natürlich weder von einem Barbaren noch von einem Bären einen guten Geruch, eher einen strengen, doch der Barbär gibt sich unerwartet verträglich. Nicht nur ist die Honignote leichter als gedacht, auch eine bananige Fruchtigkeit und Hefesäure dringen durch. Allerdings müffelt die barbärische Stärke des Alkohols (8 Hammerschläge) doch etwas mit.

    Der Geschmack wird bestimmt von der recht harmonischen Komposition aller Zutaten, die man sich auf Plünderzügen so unter den Nagel reißen kann...Honig, Curacao, Koriander, Zucker - so hart ist der Barbär vielleicht doch nicht, wenn er seinen Geschmack nur durch alle möglichen Zusätze erreichen kann? Nun ja, wichtig ist das Ergebnis, und das ist barbärenstark. Der Körper ist breitschultrig und geölt (also reichhaltig und weich) und von offensichtlicher Stärke. Der Abgang ist würzig und zeigt dank des Korianders die Schärfe einer geschliffenen Axt. Auch spielen die aufkommende Bitterkeit und die Honigsüße angenehm am Gaumen wie erbeutete Weiber im Bart des Kriegers. Aber man vergesse auch im Siegestaumel Folgendes nicht: Gleichwohl der Barbär dich wärmt wie die vergnüglich zündelnden Flammen in geplünderten Dörfern, so ist doch Vorsicht geboten! Gibst du dich ihm zu sehr hin, schießt er dich ab wie die Bayern Bruno...obwohl Bären mit all dem hier natürlich NICHT DAS GERINGSTE zu tun haben...

    Genug der zweitklassigen Wortspielchen! Probiert dieses Bier!

    Bewertet am

    89% Endlich ein Honigbier, in dem der Honig auch erkennbar ist

    Avatar von Blueshawk

    - trüb-gelbe Farbe mit guter leichter Schaumbildung
    - leichte Aromen nach Honig, Banane, Koriander und Hefesäure
    - passende Carbonisierung
    - im Antrunk ist zuerst der schöne rezente Malzkörper zu erkennen
    - kurzfristig kommt der erhöhte Alkoholgehalt zum Vorschein, bevor er sich dann wieder in den Hintergrund verzieht
    - im Abgang kommt der Honig dann gut erkennbar in Verbindung mit einer leichten Hopfenbitternis zur Geltung

    Bewertet am

    78% Sugar, Honey, Honey.

    Avatar von Schluckspecht

    Der Barbãr ist ein mit 2 % Honig gesüßtes belgisches Blonde mit stolzen 8 % Alkoholgehalt von der Brasserie Lefebvre. Mein Exemplar kommt in einer 33 cl-Bügelflasche daher. Die Zutatenliste liest sich hier etwas komplexer als üblich: Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Honig, Zucker, Hopfen, Koriander, Curaçao, Hefe, Honigaroma.

    Die belgische Herkunft ist unverkennbar, im Glas steigen sehr feine und auch außerordentlich viele Perlen auf. Es gibt dichten, ausreichend dimensionierten Schaum. Das Honigbier zeigt sich passenderweise in einem bernsteinähnlichen Honigton. Von der Hefe sehe ich nichts.

    Der Duft ist deutlich komplexer, als er es zunächst demonstriert. Frucht, Süße, Honig, Koriander und - wenn man es weiß - Curaçao kann man herausriechen. Die freigesetzten Duftnoten bilden die typischen Merkmale eines belgischen Starkbieres ab. Zahm und vergleichsweise trocken legt der Barbãr los. Im Körper wird es komplex und wuchtig, die belgische Ale-Hefe schmeckt man sofort heraus, während sich Honig und Hopfen zu einer gelungenen Einheit formieren und der Koriander für eine Prise Würzigkeit sorgt. Das Aroma ist dabei insgesamt nicht zu süß, sondern eher noch fruchtig (Erdbeere, Pflaume) ausgeprägt. Der Abgang kombiniert alkoholische Feurigkeit mit der Sanftheit belgischer Ales und einer honigsüßen, leicht säuerlichen Fruchtigkeit.

    Frisch vom Fass auf der Leipziger Bierbörse '16 hat mich der Barbãr zwar weitaus mehr fasziniert, aber dieses Flaschenexemplar würde ich auch in Zukunft nicht aus dem Kühlschrank werfen. Dank Honigaroma kommen die gewünschten Noten ausreichend stark durch, ohne das Maß des guten Geschmacks andererseits zu überspannen. Das belgische Blonde mit dem gewissen "Etwas".

    Bewertet am

    36% Rezension zum Barbãr

    Avatar von JimiDo

    Auch ich habe das belgische Barbar in der 33 cl. Bügelverschlussflasche vor mir stehen. Das Etikett stellt einen stilisierten Imker mit der langen Tabakspfeife und eine Honigwabe dar. Wenn ich mir dann auf der Rückseite die Zutatenliste anschaue, bereue ich schon fast, dieses „Bier“ erworben zu haben. Unter Zuhilfenahme einer Lupe kann ich erst erkennen was die Belgier da so alles zusammengeschüttet haben. Ich fasse es mal zusammen. Da sind Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Honig (2 %!), Zucker, Hopfen, Koriander, Curacao, Hefe und Honigaroma verwendet worden! Na das ist mal ein Gebräu. War der Honig zu teuer? Zucker und Honigaroma tun es ja auch! Curacao wird aus Pommeranzen hergestellt und soll wohl die gewisse Frische bringen. Gehört so was in ein gutes Bier rein? Ich denke nicht, aber ein Verkoster muss mutig sein! Also wohl an.

    Im Glas zeigt sich dann ein dunkel goldenes, blank filtriertes Getränk. Die mäßig hohe Schaumhaube ist sehr blasig. Hält sich aber akzeptabel. Der Geruch ist schwach. Eine leichte Honignote ist zu erkennen. Geschmacklich ist es ein mastig – süßes Bier mit einer deutlichen Honignote. Da wirken die Honigaromen, von 2 % Honig kann der Geschmack so nicht kommen. Später gibt es noch eine gute Säure, die etwas über die Mastigkeit hinweg hilft. Im Abgang dann bockig, alkoholisch und etwas herb. Nein, das ist nicht mein „Bier“.

    Bewertet am

    68% Lecker!

    Avatar von LordAltbier

    Der Antrunk ist leicht herb und der Koriander ist zuerkennen. Im Abgang ist ein schönes Honigaroma zuerkennen, man merkt auch das Curaçao zum brauen verwendet wurde. Fazit: Ein sehr interessantes Bier, das gut schmeckt und gut runter geht. Die 8% Alkohol merkt man garnicht, gefällt mir! Gerne wieder!

    Bewertet am

    83% Honigbier

    Avatar von Bier-Klaus

    Im Glas ein glanzfeines, dunkel goldenes Bier, gekrönt von dichtem feinem Schaum. In der Nase extremer Honiggeruch, sehr süß und etwas künstlich, wie prickelnde Brause. Hinzu kommen grünes Getreide und ein stark alkoholischer Geruch, was bei den 8% nicht verwundert.

    Die süßen und getreidigen Noten ziehen sich durch bis in den Antrunk, der schön prickelnd und angenehm rezent daher kommt. All diese Aromen werden einerseits vom Honiggeschmack und andererseits vom extrem starken und wärmenden Malzkörper dominiert. Der Geschmack ist komplex und vielschichtig, erinnert an eingelegte Früchte aus dem Rumtopf und an Rum an sich. Der Ausklang ist schön wärmend.

    Der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Bier habe, ist der künstliche Geschmack.
    Dass es anders auch, geht zeigt das Hinterhofbräu Aichach mit dem Honey.

    Bewertet am

    68% Rezension zum Barbãr

    Avatar von Biervana

    Ein belgisches Starkbier mit 8% auf der Freudenskala darf es heute mit meinem Gaumen aufnehmen...ein fairer Kampf wie ich finde. Kampfeslustig steht es vor mir und versucht mit dem abgebildeten Krieger auf dem Etikett ein wenig Respekt einzufordern. Neben den üblichen Zutaten wurden hier beim Brauprozess Honig, Zucker sowie Koriander verwendet. Ich bin etwas skeptisch aber nicht abgeneigt in die Arena zu steigen. Erheben wir also die Waffen und lassen uns überraschen über wieviel Runden dieses Spektakel gehen wird. Mit einem dunklen und klaren Goldgelb stellt es sich entgegen. Der Schaum bäumt sich üppig auf...aber sucht dann sehr schnell das Weite. Geruchlich kommt es sehr weich und angenehm in die Nase. Malz spielt die Hauptrolle und auch den Honig kann man gut wahrnehmen. Ich muss ehrlich sein wenn ich sage das ich nicht weiss wie Koriander riecht aber es muss die milde Aromaspur sein die ich eben nicht identifizieren kann, und eine leichte Alkoholnote schwebt etwas negativ auf der Standspur. Der Antrunk gestaltet sich ziemlich leicht wenn man in Gedanken bei einem Starkbier ist. Die Kohlensäure macht ihre Arbeit sehr gut und füllt den Mundraum sehr gut aus. Dabei werden die gerochenen Aromen ordentlich freigesetzt und somit kommt eine gute Süße von Malz sowie eine Spur Honig durch. Alles zieht sich mit einer leichten Fruchtsäure in den Mittelteil. Bis zu diesem Zeitpunkt denkt man fast der Krieger hätte seine Waffen vergessen und man hat Ihn bei den Eiern aber zum Ende rafft er sich doch noch einmal auf und der Abgang wird verdammt würzig. Leider wird etwas unfair gekämpft und der Krieger greift auf die 8% zurück die am Ende doch ziemlich durchschimmern. Das gefällt mir mal wieder nicht obwohl die Alkoholnote höchstwahrscheinlich typisch ist für ein Starkbier um das Gesamtbild runder dastehen zu lassen. Ich muss aber gestehen das es nicht mein Fall ist und glaube das es Kontrahenten seines Schlags schon besser gemacht haben. Der Barbãr ist ein guter Kämpfer welcher sich erst lecker harmlos darstellt um dann überraschend zuzuschlagen.

    Bewertet am

    72% Rezension zum Barbãr

    Avatar von Tarfeqz

    Farbe und Geruch sind einfach klasse. Honig-gold-braun mit Honiggeruch und angenehmen Biergeruch gemischt. Der EInstieg ist spritzig und samtig zugleich mit feinen und herben Noten von Bier und Honig. Der hohe Alkoholwert ist in Ansätzen schon zu erkennen. Hält sich aber noch im Hintergrund. Noch! Im Abgang kommt er dann nämlich hervor. Hier wirkt es dann wie ein dünner Honig-Bierlikör. Wer auf Starkbiere steht, wird das als lecker bezeichnen. Jedoch ist im Nachgeschmack der Nachbrenner aktiviert worden. Wenn auch nur kurz ist das nicht unbedingt angenehm.

    Bewertet am