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Beer like star Badger Legendary Tangle Foot

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 10 Bewertungen und 4 Rezensionen

Das Bier Badger Legendary Tangle Foot wird hier als Produktbild gezeigt.

    Speiseempfehlungen / Food pairing:

    • Ale Pie
    • Steak
    #6315

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    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 10 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    80% Avatar von Kaddy
    78% Avatar von Robert
    75% Avatar von goldblumpen
    74% Avatar von WeinArte
    73% Avatar von gerdez
    71% Avatar von Dirk
    69% Avatar von Ernesto
    66% Avatar von Florian
    58% Avatar von Felix
    57% Avatar von Brini

    74% Rezension zum Badger Legendary Tangle Foot

    Avatar von WeinArte

    Das Rangle Foot wird, für uns gewöhnungsbedürftig, in einer weißen Flasche abgefüllt. Im Glas, wie natürlich auch in der weißen Flasche, hat es einen orangen Farbton. Die Schaumkrone ist dicht und schimmernd weiß. An der Nase ist das Bier leicht fruchtig. Der Antrunk ist frisch, leicht fruchtig und leicht süß. Alles in allem sind die Aromen sehr dezent, auch die Bitterkeit ist angenehm und keineswegs aufdringlich. Der Abgang ist süffig und angenehm. Fazit: Ein unaufdringliches Bier, das sich kaum aus dem Vielerlei der Biere abhebt.

    Bewertet am

    80% Rezension zum Badger Legendary Tangle Foot

    Avatar von Kaddy

    Riecht besser als es schmeckt. Schmeckt besser als es in Erinnerung bleibt. Das liegt wohl an dem relativ einseitigen Grundtenor. Die erdige Bitterkeit ist mir persönlich besonders im Abgang zu beherrschend. Dennoch ist es stimmig und gut ausgearbeitet.

    Bewertet am

    58% Rezension zum Badger Legendary Tangle Foot

    Avatar von Felix

    Das Tangle Foot kommt leider in einer durchsichtigen Flasche daher. Eine der Sachen, die die Engländer scheinbar noch immer nicht gelernt haben: Sonne vernichtet Aromen. Ich hoffe sehr, dass das auf meine Flasche noch keinen EInfluss hatte, vermute es aber aufgrund der Paketreise nicht wirklich.

    Farblich zeigt sich der legendäre Hedderfuß in einem klar-filtrierten Dunkelgelb bzw. Goldton. Die Perlage ist mittelstark. Interessant ist, dass ich selten ein filtriertes Bier in so dunklem Orangeton gesehen habe. Mir gefällt die Farbe erstaunlich gut.

    Geruchlich habe ich ehrlich gesagt mit etwas völlig anderem gerechnet. Dieses Ale riecht nach Heu, viel Getreide mit untergründiger Malzsüße (sogar ein Hauch Röstigkeit) und zitraler Säure, dahinter eine deftige Note nach Waldpilzen oder ähnlichem. Es riecht ehrlich gesagt überhaupt nicht wie ein Ale, sondern wie ein mitteleuropäisches Lager, könnte sogar schon ein Pilsener in böhmischem Stil sein. Die so deutlichen Getreidenoten haben mich im ersten Moment etwas verwirrt sein lassen. Außerdem entsteigt dem Glas hier und da eine metallische Alkoholnote.

    Im Mund ist das Bier dann deutlich sauer, die Zitrone hat sich in noch nicht ganz reife Himbeere verwandelt. Sofort wird das Bier leicht bitter, die Malze kommen hervor, die Säure und die Heunoten halten sich vordergründig. Umrahmend scheinen noch würzige Noten einen wichtigen Aspekt zu stellen, das Bier hat im Subtext tatsächlich etwas Kräuteriges oder leicht Scharfes, vielleicht ist das ein Hauch Ingwer oder deftiges Gewürz, es ist aber nur sehr entfernt festzustellen. Das Bier hat leider eine äußerst überschaubare Aromatik und birgt nicht viel Besonderes. Süße ist nur gemäßigt vorhanden, das Aromaspektrum des Bieres weilt in erster Linie in der herb-sauren Rubrik und wirkt für mich dadruch einseitig und flach, etwas unausgeglichen und auch langweilig. Die starken Heunoten in Verbindung mit der zitralen Beerigkeit vermitteln eine herbe Erfrischung, überzeugen mich aber ansonsten wenig.

    Der Körper des Tangle Foot ist schlank gehalten, er transportiert die Aromen flüssig fällt aber auch durch keinerlei Qualitäten hervorhebenswert auf. Die deutliche Malzstärke ist erwähnenswert, sie gibt dem Bier eine gewisse Schwere, die bei Lagerbieren häufig nicht so vorhanden ist, trotzdem ist es leicht wässrig. Die Kohlensäure empfinde ich als an sich gelungen, aber unpassend zu der Zitrusbetonung. Für das Aroma ist sie noch etwas zu schwach, für sich aber sehr stimmig gemacht.

    Im Abgang macht das Bier dann mit leichter Frucht auf, die Beerigkeit wird deutlicher, die Heunoten verbleiben, es ist weiterhin getreidig und herb. Der Hopfen ist nun ausgeprägter und überholt die Malze. Er ist recht bitter angelegt, was mir gut gefällt, aber aromatisch zu platt. AUch hier kommt wieder die zu Anfang erahnte Pilznote hervor, es ist eine Mischung aus Erdigkeit, Vegetablilität und Grasigkeit, etwas feucht und hopfig, trotzdem aber breit-bitter mit pfeffriger Würzigkeit. Ein spannendes Aroma, schade ist dabei nur leider, dass es unstimmig ist und nicht gut schmeckt.

    Das ist leider im Gesamten das größte Problem dieses Ales. Es ist in den Noten einfach zu flächig und plump gearbeitet und wirkt nicht wie mit ausgewählt feiner Brauhand zurechtgemacht. Ehrlich gesagt könnte ich mir gut vorstellen, es in irgendeinem Supermarkt zu kaufen. Ich finde es nicht hervorhebenswert besser als einige deutsche Markenbiere. Die Aromatik ist einseitig und langweilig.
    Wobei es doch über gewisse Qualitäten verfügt, das soll nicht vergessen werden! Es hat eine feine Kohlensäure und ist durchaus aus mehreren Aromen zusammengesetzt. Außerdem ist der Körper an sich erstaunlich dicht, nur die Textur etwas zu schlank geraten. Aber die Säuerlichkeit ist mir hier eindeutig zu vordergründig, der Hopfen zu langweilig gestaltet, die Noten von Heu, Getreide, Würze, Beeren und Zitrus an sich reichhaltig, aber dennoch viel zu platt und einseitig und das gesamte Trinkerlebnis einfach zu nichtssagend. Aber auch dieses Bier hat seine Berechtigung: Es ist ein weiterer guter Beweis dafür, dass - so gut die Engländer an vielen Stellen auch bereits geworden sind - dort drüben noch sehr vieles unterdurchschnittlich ist. Also, deutsche Brauer, keine Angst vor den Inseln, die Biere sind noch nicht in weiteste Ferne gerückt!

    Bewertet am

    71% Rezension zum Badger Legendary Tangle Foot

    Avatar von Dirk

    Der Legende nach wollte Braumeister Woodhouse einige Freunde um sich versammeln, um ihnen seine neue Bierkreation vorzuführen. Als alle beisammen waren, erhob er sich, um sie zum Biere zu geleiten. Sein treuer, vierbeiniger Gefährte sah in dieser Bewegung jedoch die Overtüre zu einem längst fälligen Gassigang, und hechelte derart begeistert um des Herrchens Beine, dass sich die Leine verhedderte und den armen Mann zu Fall brachte - daher der verhedderte Fuß im Namen.
    Vielleicht soll diese Geschichte aber auch nur überdecken, dass der gute Mann sein Gebräu so lecker fand, dass er nicht mehr gerade laufen konnte, und der arme Hund muss es wieder ausbaden...

    Im Glas zeigt das "Legendary Tangle Foot" ein helles, klares Rotgold bis Kupfer mit wenig Schaum.

    Der Geruch bietet eine runde, frische Malzigkeit und trockene Holznoten mit Anklängen von Vanille, Pfirsich, Melone und süßer Birne.
    Kribbelig-frisch gestaltet sich auch der Antrunk, wobei man den Eindruck hat, als würde das Gesprudel zum Gaumen hin aggressiver. Holz, süße Malzigkeit und sanfte Fruchtigkeit bleiben erhalten. Zum Gaumen hin steigern sich Schärfe und Säure und bringen etwas Schwung in die runde Blumigkeit. Dadurch und durch den Sprudel bekommt das Bier mehr knackige Frische.
    Die Bitterkeit ist eher verhalten, auch insgesamt verabschiedet sich das "Tangle Foot" etwas zu schnell. Zwar schmeckt man durchaus angenehme Noten von trockener Holzigkeit, Vanille und scharfer Würzigkeit, diese durchbrechen den sehr umgänglichen Charakter aber nur sehr vorsichtig.

    Keine große Herausforderung an die Geschmacksnerven, aber frisch und verträglich mit sanfter Aromatik.

    Bewertet am