Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Hanscraft & Co. Backbonesplitter

  • Typ West Coast IPA
  • Alkohol 6.6% vol.
  • Stammwürze 17.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 5-7°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 8 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 17 Bewertungen und 8 Rezensionen

#23189

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
85%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 17 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
71%
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
96% Avatar von deadparrot
91% Avatar von Puck
91% Avatar von gerdez
90% Avatar von Bierkules
90% Avatar von Meandmydemon
90% Avatar von Bier-Klaus
89% Avatar von madscientist79
89% Avatar von Schluckspecht
89% Avatar von Felix
88% Avatar von Tobieras
88% Avatar von Blueshawk
85% Avatar von dreizack
84% Avatar von maui
81% Avatar von ren1529
71% Avatar von Florian
69% Avatar von LordAltbier
64% Avatar von schloemi

88% Absolutes Top IPA !

Avatar von Blueshawk

- trüb-gelbe Farbe mit leichter, schnell zerfallender Schaumbildung
- wunderbares Aroma nach Grapefruit und Mandarine
- etwas weniger Kohlensäure als vergleichbare Biere dieses Stils,
ein schöner samtig-weicher Antrunk
- zu der geschmacklich vordringlichen Hopfenbitternis gesellt sich eine ganz leichte und zarte Süße
- der Abgang bleibt geschmacklich klar und ohne Abstriche bestehen

Bewertet am

89% Ein West Coast IPA von seiner lieblichsten Seite

Avatar von Schluckspecht

Ein kalifornisch inspiriertes IPA habe ich hier vor mir. Ich mag es, wenn die Zutaten detailliert genannt werden: Zum Malz (Pilsener, Münchener, Wiener, CaraAmber) gesellen sich vier Hopfensorten (Magnum, Amarillo, Centennial, Simcoe). Klassisch tritt das Backbone Splitter India Pale Ale von Hanscraft & Co. mit Hefe auf.

Pfirsichfarben und homogen trüb präsentiert sich das IPA mit cremiger Schaumkrone von hoher Stabilität. So kann es sich wirklich sehen lassen. Im Duft gibt es brotiges Malz, Hefe, Gewürze (Kümmel, Fenchel, Koriander) und tropische Frucht (Pfirsich, Litschi, Mango). Sehr weich, frisch und klar steigt das IPA mit ausgewogen würzigem Malz und fruchtiger Süße ein, dazu perlt die Kohlensäure sehr feinfühlig. Dadurch wird eine hohe Süffigkeit generiert. Der Körper bringt Vollmundigkeit und Frische unter einen Hut, während der Hopfen tropische Fruchtnoten (Pfirsisch, Litschi, Mango) in den Mundraum zaubert. Bei angenehmer Würze ist das Backbone Splitter charakterlich eher als süß einzuordnen - es gibt Noten nach Honig und Karamell. Kontinuierlich und ohne Stufen nehmen Würzigkeit und Hopfenbittere gegen Ende zu, so dass der Westküstenstil authentisch dargereicht wird.

Das ginge zwar alles noch würziger und markanter, wenn man sich US-amerikanische West Coast IPA anschaut - aber so charmant, weich und frisch zeigt sich das Backbone Splitter India Pale Ale ausgesprochen gefällig. Die Süffigkeit ist als extrem einzustufen. Ein tolles Bier! Die fruchtigen Noten überzeugen völlig und sind genauso wie die Süße nicht übertrieben dimensioniert. Das Backbone Splitter liefert einen Vorgeschmack, was den West Coast-Stil so auszeichnet. Dabei stimmt es mit den tropischen Fruchtnoten und seinem süß-cremigen Körper jeden Einsteiger absolut versöhnlich und überzeugt mit harmonischer Komplexität auch erfahrene Gourmets. Zweifellos gibt es hier von mir eine Empfehlung.

Bewertet am

91% Rezension zum Hanscraft & Co. Backbonesplitter

Avatar von Puck

Ein richtig gutes IPA vom Einschenken bis zum Nachklang. Insbesondere die sehr gute Kombination von Frucht, Bitterkeit und Malz machen dies Bier zu etwas wirklich Besonderen. Die Farbe ein trübes Orange und schöne floral-fruchtige Noten in der Nase. Der Antrunk dann offenbart gleich die ganze Vielfalt: kräftige Fruchtnoten gepaart mit einer wohldosierten Bitterkeit. Dabei dass Ganze leicht cremig.Der Körper dann mit wachsender Hopfenbitterkeit, die sich bis ihn den Abgang hält, ohne aber die Frucht zu überlagern. Dabei immer eine dezent süsse Malzigkeit . Ein richtig leckeres IPA!

Bewertet am

96% Rezension zum Hanscraft & Co. Backbonesplitter

Avatar von deadparrot

Schon beim Öffnen der Flasche überwältigen einen intensivste Fruchtaromen. Das Bier riecht wie purer Pfirsichsaft. Maracuja ist mit dabei. Beinahe schon sirupartig, ich muss außerdem an Holunder denken.

Bald schon wird massive Bitterkeit spürbar - nicht erst im Abgang wie bei manch anderem IPA. Honigsüße Malzbasis kommt aber keinesfalls zu kurz - wenngleich die Hopfenbittere so stark ist, dass man kaum das Gefühl hat, hinreichend Zeit zu haben, bevor die 60IBU einen mit sich fortreißen. Aromen wie von Piniennadeln kommen zum Vorschein und nehmen den Platz der fruchtigeren Geschmacksnoten, die das Bier eingangs präsentierte, ein. Dabei kann sich bemerkenswerterweise jedoch eine sirupartige Süße im Hintergrund halten. Bei alldem ist der Backbonesplitter unvorstellbar süffig.

Ein Bier, das sich "Rückgratbrecher" nennt, macht eine klare Ansage, und das im Namen enthaltene Versprechen wird hier auf jeden Fall eingehalten. Nachdem ich zuletzt einige eher sanfte, in sich ruhende IPA getrunken habe, freue ich mich, einmal wieder einen richtig explosiven, geradezu überwältigenden Vertreter kosten durfte.

Bewertet am

89% Rezension zum Hanscraft & Co. Backbonesplitter

Avatar von Felix

Sehr trüb-orangenes Bier mit einer cremigen, ausgeprägten Schaumbildung. Intensive Rosé-Reflexe.

Der Duft ist betörend. Ganz süße Floralität, wie sie kaum in IPAs zu finden ist. Toll, dass hier nicht auf den exotischen Obstsalat, sondern auf die Blumenwiese gesetzt wurde. Das Bier ist dadurch überzeugend süß mit einem deutlichen Hang zu Birken- und Fliedersaft, und wird kein bisschen platt. Die Hopfenaromatik wirkt sehr ausgewogen und gibt dem Malz einen angemessenen Raum.

Im Geschmack warme Blumigkeit mit zarter Herbe und sirupigem Gestus. Ordentliche Malzdominanz und Tiefe á la Firestone-Walker. Ganz umschmeichelnd und weich sickert das Bier über die Zunge. Eine wunderbare Süße für ein IPA - was dem Bier aber auch stilistisch rein gar nichts nimmt, sondern ganz im Gegenteil bereichernde Wirkung erzielt. Vielleicht mag der eine oder andere bemängeln, dass hier der Punch fehlt - das ist eine Frage der Erwartungshaltung.

Der Körper ist warm und rund. Das kräftige Malz gibt eine satte Grundlage und die Karbonisierung ist ausgewogen. Es fällt schwer, hier eine Asymmetrie festzustellen. Sehr rund mit bemerkenswert tiefgreifender Textur.

Der Abgang ist mittelmäßig bitter - hätte vielleicht noch etwas an Knackigkeit zulegen können. Allerdings: Bei dieser Art Bitterkeit beginnt IPA für gewöhnlich erst. Die blumige Süße zieht sich weiterhin unbeirrt bis in den allerletzten Abschnitt des Nachtrunkes. Es duftet am ganzen Gaumen nach Birkensaft und hört nicht auf damit. Und die Süße ist wunderbar unnachgiebig.

Charakter: Unheimlich zurückgelehnt, betörend, umgarnend, sanft und mit all der Süße geradezu vereinnahmend.

Das Backbonesplitter ist ein IPA, das sich eher wie ein wirklich gutes DIPA verhält. Es hat sich der schweren, aggressiven, unnötig um Wettbewerb heischenden Bitternoten entledigt und die Entspanntheit und Wärme der Süße und des Alkohols angenommen. Es wirkt dadurch irgendwie frühreif.
Die Hopfenaromatik auf dem so kräftigen Malzkörper ist wirklich eindringlich und bemerkenswert. Vielleicht noch nie ist mir bei einem IPA eine solche Blumenwiese entgegengekommen und so wenig mit exotischer Frucht gearbeitet worden. Bitterkeit hat das Bier ob der zarten Herbe und der fülligen Süße gar nicht nötig, das wäre wohl etwas für Angeber und Proleten. Auch auf die Mischung aus Horizon, Amarillo, Centennial und Simcoe wäre ich nur schwerlich gekommen. Ich selbst hätte auf eine satte Hopfung mit Saphir und Centenniel gesetzt, die Orangigkeit des Simcoe dagegen und die würzige, schon leicht harzige Kernigkeit des Amarillo sind meiner Ansicht nach nur hintergründig zu erkennen, hätten sich mir von allein aber kaum offenbart. Vielleicht handelt es sich hier um homöopathische Mengen, die jedoch gerade richtig waren, um die Tiefe zu verleihen und dabei eben nicht die klassischen Pale-Ale-Aromen entstehen zu lassen. Die Aromatik ähnelt sehr modern eingebrauten Hellen Böcken wie dem Schönramer Saphirbock.
Die Spürbarkeit der Hefetrübe, die sich auch geschmacklich abzeichnet, setzt all dem nur die Krone auf. Tiefe wird dadurch hergestellt und eine Authentizität, die noch den allerletzten zu überzeugen vermag.
Wirklich, also eine solche Erotisierung mit Blumigkeit, die sich als süßer Flieder und als Birkensaft niederschlägt, solch ein sirupiges Malz mit hauchdünn abrundender Hopfenherbe, wie bei einem wirlich guten DIPA , doch ohne jede Alkoholschwere (ich würde sogar fast hingerissen werden zu sagen, stilistisch sei dieses Bier eigentlich ein DIPA mit untypisch geringem Alkoholgehalt; ob es will oder nicht); ein tolles Bier, das man unablässig trinken möchte und von dem man nur hofft, dass die Flasche nicht leer wird.
Ist das West Coast? Kein bisschen, und gerade deshalb so gut.

Bewertet am

85% Sehr leckere, fruchtige Blumenwiese

Avatar von dreizack

Eine ganz wunderbare Optik verhilft dem Backbonesplitter West Coast IPA schon mal zu den ersten Sympathiepunkten. Klares Bernstein mit einem Hang ins rötliche. On top eine satte Schaumkrone der man, wenn man ihr Feinporigkeit attestiert, nicht gerecht wird. Micro-porig wäre wohl der passendere Ausdruck. Der feine Schaum wirkt dementsprechend sahnig-cremig und fluffig leicht. Recht lange Haltbarkeit zudem.
Die Nase gerät sogleich unter ein floral-fruchtiges Sperrfeuer. Man muss zwangsläufig an eine wilde Blumenwiese im Hochsommer denken; etwas grasige Würzigkeit und leckere Fruchtnoten (Grapefruit allen voran; Zitrone, Mango und Aprikose als Zugabe) umschmeicheln das Bouquet auf Allerfeinste.
Der Antrunk fällt ausgesprochen weich aus, geradezu samtig. Als nächstes fällt die angenehme Bitterkeit auf. 60 IBU werfen die Aschaffenburger Braumeister in die Waagschale und die schmeckt man auch. Und doch wirken sie bekömmlicher, aromatischer und gaumenfreundlicher als beispielsweise beim Riedenburger Dolden Sud, der nominal 5 IBU weniger zu bieten hat. Gefällt mir jedenfalls sehr gut. Fruchtig-floral auch die Mitte. Die Gerüche werden konsequent über den gesamten Trinkverlauf weitergeführt. Hinzu kommt etwas Malz (dezent) und ein Hauch von Kiefernnadeln. Das ist ausgesprochen gut gemacht. Die Hopfigkeit bleibt bis zum etwas trockeneren Abgang erhalten. In Summe ist das ein extrem süffiges, wirklich erstklassiges West Coast IPA aus deutschen Landen. Chapeau!

Bewertet am

90% Rezension zum Hanscraft & Co. Backbonesplitter

Avatar von Bier-Klaus

Bernstein trübe Farbe trifft auf wenig gemischtporigen Schaum. In der Nase fruchtige Zitrus-Aromen, Somcoe Katzenklo oder schöner ausgedrückt schwarze Johannisbeere.

Es folgt ein voller Malzkörper, die Hopfung schlägt sofort durch, subjektiv ist es weniger gehopft als der Riedenburger Dolden-Sud, obwohl es 5 IBU mehr hat. Aber die starke Hopfung basiert auf einer deutlichen Restmalzsüße, das macht es sehr ausgewogen und süffig. Den Geschmack von Kirschen und schwarzer Johannisbeere auf der guten Malzbasis finde ich super. Im Nachtrunk endet das Bier mit einem langen Hopfennachhall, nicht zu übertrieben aber deutlich.

Der Simcoe ist sonst nicht so mein Favorit unter den Hopfen aber hier ist er genial eingebunden und genial in der Geschmackskomposition. Ein sehr rundes und sehr harmonisches IPA.

Bewertet am

69% Ganz gutes Bier!

Avatar von LordAltbier

Verköstigt auf den "SAUERLÄNDER WELTBIER-TAGEN"

Antrunk recht fruchtig, Abgang mild bitter. Aromahopfen eutlich erkennbar - erinnert an Grapefruit und Citrusfrüchte. Fazit: Schmeckt ganz gut!

Bewertet am