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Beer like star Appenzeller Castégna

  • Typ Untergärig, Spezialbier mit Kastanien
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

Das Bier Appenzeller Castégna wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Kastanien
    #1881

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 2 Bewertungen
    86% Avatar von Stefan Manser
    54% Avatar von Felix

    54% Rezension zum Appenzeller Castégna

    Avatar von Felix

    Besonders bei diesem Schweizer Bier ist die Verwendung von Tessiner Kastanien beim Brauprozess., Interessant ist nun natürlich, inwieweit sich der Geschmack dadurch beeinflussen lässt.
    Optisch merkt man es zumindest schon einmal nicht, ich finde das Bier ehrlich gesagt nicht sonderlich hübsch, es ist sehr hell und etwas blass, die Schaumkrone ist strahlend weiß, aber grobporig und vergeht relativ schnell wieder.
    Geruchlich erinnert es sehr an ein gut gebrautes Pils, es ist grasig, trocken und äußerst frisch mit Zitrusnoten und Tendenzen zu grünem Apfel. Unter allem liegt eine süßliche Würze, die wohl von den Kastanien herrührt.
    Im Antrunk ist es sehr leicht. Die Grüner-Apfel-Note bleibt auch hier bestehen, eine deutliche Säure kommt hinzu, die die Frische unterstreicht. Geschmacklich hat es nichts mit einem Pils zu tun, es fehlt die grasig-heuige Note und auch die kräftige Bitterkeit. Dieses Bier ist dagegen recht weich und süß, die Kastanien scheinen hier nicht in eine erdig-herbe Richtung zu gehen, sondern machen das Bier sehr süß und süffig.
    Der Körper ist meines Erachtens nicht besonders kräftig und auch relativ schlecht balanciert. Ich hätte mir weit mehr Kohlensäure gewünscht, das Castegna tendiert stark zur Wässrigkeit, der Körper an sich ist etwas ölig oder besser glatt. Hier fehlt eindeutig die Spritzigkeit, die sehr gut zu den Aromen von Zitrone und Apfel passen und dem Bier auf diese Weise etwas Markantes verleihen würde. Ind er Rezenz hätte also echt mehr los sein können.
    Der Nachtrunk lässt noch einmal die Fruchtnoten hervorkommen, auch hier erinnert es wieder nicht an ein Pils, was ich etwas enttäuschend finde, denn von Bitterkeit ist hier wirklich wenig zu schmecken. Auch die Frische leidet etwas unter diesem Mangel, denn obgleich das Bier geruchlich nach einer Sommererfrischung geschrieen hat, bewirkt das Fehlen von Kohlensäure, Bitterkeit und Grasaromen, dass es eher süßlich und somit sehr weich wird. Damit könnte ich leben, wenn es denn nun etwas mehr Körper hätte.
    Ich finde es also im Resümee schade, dass diesem Bier hier relativ wenig Punkte zukommen werden, da ich die Idee wunderbar finde und es zumindest im Geruch viel versprochen hat. Es scheint mir nur ein Bier zu sein, das sich nicht entscheiden kann, was es denn sein möchte. Als erfrischendes Sommerbier hätte es aufgrund seiner Fruchtaromen gut hinhalten können, da fehlt dann aber die Kohlensäure im Boot und für mich persönlich auch die Bittere. Als süßes Spezialbier würde es auch taugen, hier hätte ich aber einen kräftigeren Körper erwartet mit einer weitaus ausgewogeneren Rezenz.
    Nichtsdestotrotz kommt das Kastanienaroma gut durch, wenn ich es auch nicht präzise filtern konnte, es untermalt das Bier aber mit einer angenehmen Süße, die sich recht ausgewogen mit der Frucht vermengt.
    Ein ganz gutes Bier, an dem es aber noch einiges zu feilen gäbe.

    Bewertet am

    86% Rezension zum Appenzeller Castégna

    Avatar von Stefan Manser

    Gebraut aus Kastanien und Spezialmalzen. Dieses Bier hat ein leicht süssliches Kastanienaroma, man fühlt sich schon fast wie in der Südschweiz (Ticino).

    Bewertet am