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Beer like star Andechser Dunkles Weissbier

  • Typ Obergärig, Weizen
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze 12.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 6 Rezensionen

#1620

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
94% Avatar von Hobbytester
83% Avatar von Bier-Klaus
79% Avatar von Puck
78% Avatar von Schluckspecht
75% Avatar von Bierkules
73% Avatar von Weinnase
73% Avatar von Schmallo
71% Avatar von Chris

78% Ordentliches Dunkelweizen

Avatar von Schluckspecht

Ein schönes, leicht hefetrübes Mahagonibraun trifft auf cremige, beigefarbene Schaumkrone. In der Nase tauchen sehr typische Aromen auf: Banane und Gewürznelke. Mit verbundenen Augen würde ich das "Dunkel" nicht zweifelsfrei erkennen, die Röstmalznoten sind sehr dezent. Es riecht sich aber gut gemacht. Mit schöner Malzbalance (Weizen, Karamell, Würze) steigt das Hefeweizen mit leicht höherer Säure recht rezent ein. Dann wirft das Hefeweizen den Fokus auf die ausgewogene Fruchtigkeit mit abgesteckter Nelkennote. Sauber und gefällig. Mir tritt das Hefeweizen eine Spur zu lasch auf, obwohl ich es bei leicht erhöhter Temperatur (10-12 °C) probiere. Am Aroma gibt es wenig zu mäkeln, die Säure ist überdurchschnittlich, die Süße passend zur beherrschenden Würzigkeit abgestimmt. Im Abgang sind sie dann da, die Röstmalznoten, die an frisch geröstete Kaffeebohnen und vor allem dunkle Schokolade (70 % Kakaoanteil und mehr) erinnern. Lecker! Zart legt sich eine Bitterhopfennote darüber.

Das Andechser Weissbier Dunkel revolutioniert den Biermarkt nicht, zeigt sich aber als sehr stimmiges, dezent röstmalziges und angenehm würziges Hefeweizen. Einfach nur gut gemacht! Etwas kräftiger im Aroma sowie voller im Mund und ich könnte mich vor Superlativen kaum retten...

Bewertet am

79% Rezension zum Andechser Dunkles Weissbier

Avatar von Puck

Ein wirklich leckeres dunkles Weizen! Im Glas naturtrüb und eine schöne rot-braune Farbe. Im Antrunk dann malzig und eine ordentliche Portion Hefe, das übliche "Bananige" eines Weizen bleibt im Hintergrund. Der Körper dann wirklich rund, echt würzig, spritzig und mit einer ordentlichen malzigen Note und einer ganz dezenten Bitterkeit. Das bleibt dann auch so im Abgang, der gerne etwas länger sein könnte. Ein schöner Frühlingsabend und ein gut gekühltes dunkles Weizen, was will man mehr?!

Bewertet am

83% Rezension zum Andechser Dunkles Weissbier

Avatar von Bier-Klaus

Das Andechser hat eine mittelbraun-rötliche Farbe mit leichter Trübung.
Die Krone ist sahnig, dicht und sehr stabil.

Im Antrunk vollmundig und angenehm rezent folgt ein stark bananiger Geschmack mit leichten, guten Röstaromen.
Das Bier ist nicht so sauer wie das Unertl dunkle Weißbier, das macht es runder und ausgewogener.

Der Körper ist voll, harmonisch und süffig.
Das ist mein Favorit unter den 7 aktuell verkosteten dunklen Weißbieren, da stimme ich ausnahmsweise mit dem Hobbytester überein.

Das beste verkostete dunkle Weißbier aller Zeiten bleibt für mich aber die Camba Wilderer Weiße.

Bewertet am

73% Rezension zum Andechser Dunkles Weissbier

Avatar von Schmallo

Lecker,Lecker!Herrlich dunkle Farbe und würzig malziger Duft der sich da beim einschenken entfaltet.Die Blume hält sich gut und der Geschmack ebenfalls würzig.Sehr Süffig im Abgang wirklich lecker.Das Weizen ist nicht ganz so fruchtig und bananig wie die meisten Weizenbiere.Grandios!!

Bewertet am

73% Rezension zum Andechser Dunkles Weissbier

Avatar von Weinnase

naturtrübes rot-braun; schöne, beständige Schaumkrone;
würzig-rauchiges Bouquet mit feiner Karamalznote;
frischer, würziger Ansatz, etwas geräuchert, eher zurückhaltende Fruchtnoten und Malzsüße; der feinwürzige Abgang ist relativ kurz.
Nette Alternative zu den malzsüßen Kollegen.

Bewertet am

94% Das ist es!

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht sehr nach verbranntem Malz, genau das erwarte ich von einem dunklen Weißbier! Schön ist, dass dies endlich einmal eine Brauerei auch in Form eines wunderbaren Antrunks markant umsetzt. Der Abgang ist recht markant und komplex. Dies liegt an dem bisher besten Körper der Klosterbrauerei, er schlägt auch das Dunkle um Längen. Schwer kommt er daher, die Malzimpulse prägen das Bier so markant, dass man sich gar nicht mehr sicher ist, ein Weißbier zu trinken. Der Hefegeschmack ist hintergründig und zurückhaltend. Man fühlt sich bei so viel Rauchigem und Holzigem fast schon ein wenig an das Aecht Schlenkerla erinnert. Diese kellerartigen Modernoten gefallen mir sehr, sie verleihen dem Bier etwas, was mich an besonders würzige Stouts und gute Single Malts erinnert. Kastanienbraune Farbe trifft auf Schaum, der nur sehr kurz bleibt. Das Bier ist sehr süffig. Bitterkeit und Würze machen dieses Bier zum besten dunklen Weißbier, das ich bisher getrunken habe. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.
Fazit: Das ist es! Seit ich dunkle Weißbiere teste, suche ich nach einem, das genauso kompromisslos rauchig, herb und würzig zu Werke geht wie andere dunkle Biere. Jetzt habe ich es endlich gefunden. Ich halte es für das Beste seiner Brauart. All die Biere, die nur so tun, als seien sie ein dunkles Weißbier, weil man das Malz ein klein wenig markanter herausschmeckt, sollten anders heißen. Die Bezeichnung ist ideal auf dieses Bier hier zugeschnitten.

Bewertet am