Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Andechser Doppelbock Dunkel

  • Typ Untergärig, Doppelbock
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze 18.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 30 Bewertungen und 21 Rezensionen

#1618

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
D
70%
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 30 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
D
E
56%
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
100% Avatar von Didilein007
90% Avatar von jeanelsass
88% Avatar von Wursti
83% Avatar von Biergroßmeister_Kevin
83% Avatar von rolf
80% Avatar von Schwarzer Kater
78% Avatar von gerdez
78% Avatar von woerdey
78% Avatar von tonne
77% Avatar von Daniel McSherman
76% Avatar von ren1529
74% Avatar von Bastus
73% Avatar von Bier-Klaus
73% Avatar von Schluckspecht
67% Avatar von LordAltbier
67% Avatar von Schmallo
65% Avatar von Tarfeqz
65% Avatar von MichaelF
64% Avatar von Joerg.S_76
63% Avatar von Bier-Sven
63% Avatar von Felix
63% Avatar von Puck
62% Avatar von game*over
60% Avatar von Das Sushi
57% Avatar von Robert
57% Avatar von Hendrik
56% Avatar von Dirk
55% Avatar von Florian
54% Avatar von deadparrot
54% Avatar von remus456

56% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Auch im Kloster Andechs gibt es manchen Mönch, der es gern etwas härter mag - und daher nicht zur Geißel, sondern zum Doppelbock greift. Der ist zwar keine Offenbarung, aber zumindest auch keine Qual.

Der Andechser Doppelbock gibt sich im Geruch typisch malzig und süß. Hinzu kommt eine leichte Rauchigkeit, die den Eindruck von Kaffeelikör vermittelt.
Im Einstieg ist es klebrig und süß, aber leider recht schwach, was es etwas schal erscheinen lässt. Ansonsten dominiert eine heftige Malzigkeit in einem weichen, aber kräftigen Körper. Diese Malzigkeit versteift sich im Abgang zu der Bitterkeit zu starken Kaffees, was in Verbindung mit der Rauchigkeit zu unharmonisch erscheint. Hier verliert sich die süße Note viel zu schnell, die unterschwellig an Pflaumen erinnert.

Und was ist nun besser? Begeißeln oder Begießen? Der Bier-Index sagt:

Mönche sollten lieber brauen
Anstatt sich täglich selbst zu hauen.
Dem Heil’gen Geist ist’s eine Qual
Ist Bier mit Potential...zu schal.

Bewertet am

88% Rezension zum Andechser Doppelbock Dunkel

Avatar von Wursti

Der Andechser Doppelbock ist so ein Bier, das man zwar in Flaschen kaufen kann, aber nicht sollte. Es schmeckt eigentlich nur auf dem heiligen Berg, da dann aber auch hervorragend. Im Glas (Wahlweise 0,5 oder 1,0l Humpen) präsentiert es sich Dunkelbraun und baut eine tolle Blume auf. Im Geruch finde ich süße, karamellige Röstaromen, die an getrocknete Pflaumen erinnern lassen. Im Antrunk vollmundig, bleibt die Süße bestehen, muss allerdings dem Alkohol etwas Platz machen. Die Süße bleibt auch im Abgang bestehen. Trotz seiner Stärke ist es enorm süffig.

Bewertet am

90% DER bayerische Doppelbock

Avatar von jeanelsass

Klasse Bier. Der bayerische Doppelbock schlecht hin. Alkoholintensiv, aromaintensiv, narhaft, so muss ein Bockbier sein. Trotz seinen 7% Alk ein recht süffiges Bier. Sogar noch besser als daus Paulaner Salvator.

Bewertet am

67% Rezension zum Andechser Doppelbock Dunkel

Avatar von Schmallo

Zur Abwechslung und der herbstlich Stimmung mal wieder ein Bockbier geniessen. Das Andechser Doppelbock erscheint dunkelrot mit nicht ganz stabiler Blume in meinem Glas, es riecht karamellig, malzig leicht rauchig. Der Antrunk ist ebenfalls von einer Karamellnote geprägt gebündelt mit dem leicht süsslichen Geschmack vom Malz und wie als sei ein Schuss Kaffee hineingeraten aber trotz alledem sehr stimmig und ein Hauch von Stärke gesellt sich hinzu. Diese Stärke bleibt leicht gesteigert bis zum Ende erhalten ebenso das süsslich und es wird immer süffiger. Ein gelungenes Bockbier wie eigentlich auch nicht anders zu erwarten aus der bekannten Klosterbrauerei und Ideal zu langsam wieder einkehrenden kalten Jahreszeit.

Bewertet am

73% Guter Doppelbock

Avatar von Schluckspecht

Mir wurde ein dunkles Bier versprochen, ich bekomme eines: Dunkelrot mit karamellbrauner Schaumkrone steht das Bockbier im Glas. Der Schaum ist nur wenig stabil, aber das ist man von Bockbieren gewohnt. Da die Farbe schön kräftig ist, ergibt sich ein sehr appetitlicher Eindruck.

Der Geruch bietet nicht nur Karamell- und Röstmalz, sondern erinnert stark an Kaffeelikör und Malzbier. Eine gewisse Rauchnote rundet das Röstmalz ab. Der Einstieg ist für derartig viel Wucht (7,1 % ABV) außerordentlich mild und durchaus sogar erfrischend. Ich würde mir hier aber ein etwas intensiveres Malzaroma wünschen. Vielleicht werde ich damit beglückt, wenn das Bier an Temperatur gewinnt. Auch im Körper wird es nicht übertrieben dicht, womit ich mich aber sehr gut anfreunden kann. So ist die Zunge nicht gleich überfordert, denn schließlich legen hier Alkohol und Süße nochmal einen Zahn zu. Es schmeckt nach Rosinen, Zartbitterschokolade, Toffee/Karamell und etwas Pflaume, der Hopfen bleibt unauffällig und dezent. Süß, etwas klebrig und angenehm mild nachglühend klingt das Andechser Bockbier aus. Hier sind sie wieder, die Röstmalznoten mit Tendenz zum Stout. Kaffee lässt grüßen. Eine durchweg präsente, obgleich zum Glück nicht übertriebene Süße macht dieses Bockbier schön süffig.

Ein spannender Geschmackseindruck erschließt sich für mich nicht, aber langweilig ist das Andechser Doppelbock deshalb keineswegs. Es ist sehr harmonisch und ausgewogen, ziemlich süffig und durchaus auch im Sommer ein Genuss. Verkehrt ist dieser Vertreter also nicht, auch wenn es bessere gibt. So süffig dieses Bier auch sein mag: Da sich die Formel "Alkohol x Süße = Kater²" oft genug bewahrheit, rate ich dazu, dass es immer bei einem Doppelbock bleibt.

Bewertet am

100% Rezension zum Andechser Doppelbock Dunkel

Avatar von Didilein007

ein klasse Bier, süffig, megageil!

Bewertet am

77% Rezension zum Andechser Doppelbock Dunkel

Avatar von Daniel McSherman

Schöne Farbe, sehr dunkles rot, erinnert an Kirschsaft. Aroma: süß, malzig, brotig, getrocknete Früchte. Im Geschmack zeigen sich die gleichen Aromen. Wenig Hopfen.
Gut!

Bewertet am

80% üppig

Avatar von Schwarzer Kater

Tolle Farbe, aber leider ist die feine Schaumkrone nur von kurzer Dauer. Da hätte ich optisch noch hoher bepunktet. Ansonsten ein Doppelbock wie dieser Stil sein soll. Reichliches Malzaroma, gut vom Alkohol getragen, aber nicht davon überlagert. Im Geschmack bleibt es so, aber Anklänge von Schokolade und dunklen Früchten (Trauben oder Pflaumen) kommen dazu. Es hat wenig Kohlensäure und auch kaum Bitterkeit. Überhaupt könnte es im Abgang noch etwas länger nachwirken.
Dieses Bier hat bei mir nach vielen Proben sehr gewonnen. Jetzt in dieser Kategorie (Dunkler Doppelbock) empfehlenswert.

Bewertet am

63% Rezension zum Andechser Doppelbock Dunkel

Avatar von Puck

Ein guter Doppelbock, dem aber letztlich schon etwas Vielfalt fehlt. Die Farbe beim Einschenken sehr schön und der Geruch malzig und süß im Antrunk und im Körper dann auch viel Malz und Süsse, wenig vom Alkohol zu schmecken und auch die Kohlensäure fehlt doch ein wenig. Im Abgang dann etwas bitter. Insgesamt ein guter Bock ohne Höhepunkte.

Bewertet am

74% Rosinen und Pflaumen

Avatar von Bastus

Der Geruch ist mächtig süss, malzig, Rosinen, getrocknete Pflaumen, Rauch und Kandis Farin.Der Antrunk bestätigt die Nase. Der Hpfen hält sich höfflich im Hintergrund und lässt dem Malz eine Menge Freiraum.Die hohe Süffigkeit ist nicht von der Hand zu weisen, der mächtige Gerstensaft rinnt gut die Kehle Runter, der hohe ALK-Gehalt ist sehr gut verpackt und stört kein bisschen. Das Bier hat keinen nach hängenden Karakter so das der nächste schluck nicht lange auf sich warten lässt. Nach besonderen Feinheiten sucht man allerdings vergebens. Dieser D - Bock ist relativ geradlienig dennoch gut komponiert.
Im vergleich zum Salvator ist der Andechser süffiger und milder. Der Salvator ist kräftiger und kantiger mit mehr Hopfenbums.
Passt so!

Bewertet am

83% Ein Doppelbock, der gefällt!

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Optik: Sehr dunkeles fast schwarzes Bier mit einer starken rötlichen Färbung. Der Schaum ist cremig. feinporig. bräunlich und mittellange haltbar.

Einstieg: Das Bier riecht malzig und karamellig/süß, wobei eine leichte Rauchigkeit durchkommt. Im Antrunk ist das Bier hauptsächlich malzig süß.

Körper: Hier kommt die Rauchigkeit durch. Dazu gesellen sich eine leicht bittere Kakaonote und röstige Kaffeenoten. Die Textur des Bieres ist leicht wässrig.

Abgang: Zu Beginn des Abganges kommt eine leichte Säure auf. Diese weicht dann wieder dem malzig süßen, bis sich das Bier in einem sehr langen röstigen Nachgeschmack verabschiedet.

Fazit: Ein Doppelbock, welcher recht unkompliziert und süffig ist, aber dennoch hervorragend schmeckt.

Bewertet am

67% Sehr lecker

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist schön hopfenbetont, der Abgang ist röstmalzig (erinnert an Kakao), aber ist dennoch sehr weich. Den Alkohol merkt man beim trinken kaum. Fazit: Gutes Starkbier, nährhaft und lecker! Gerne wieder!

Bewertet am

54% Nichts besonderes

Avatar von deadparrot

Der farbliche Ersteindruck ist toll: Fast schon kirschrot kommt dieses Bier daher. Der geschmackliche Eindruck enttäuscht eher: Ziemlich honigsüß und stark malzig, darüber hinaus aber aromatisch nicht besonders interessant. Die überwiegende Süße bei gleichzeitig eher wenig Kohlensäure lässt dieses Bockbier ein bisschen schal wirken. Daher empfinde ich es auch als nicht besonders süffig. Schade.

Bewertet am

64% Süffig aber etwas fad

Avatar von Joerg.S_76

Die Farbe ist satt braun und damit ansprechend. Der Geruch ist malzig süß, auch das macht Durst auf mehr. Im Antrunk ist es jedoch sehr mild, die malzigen Noten kaum präsent. Der Körper ist angenehm mit leichter Säure, bei meiner Verköstigung hatte das Bier zu wenig Kohlensäure, was es zwar sehr süffig macht, mir aber zu wenig war. Im Abgang kommt dann wieder die malzige Süße durch, aber der Abgang ist recht kurz und schwach.

Insgesamt hat mich das Bier nicht richtig überzeugt. Zwar ist es sehr süffig, was für ein Bockbier ungewöhnlich (positiv) ist, aber es fehlt doch der Charakter, was ich aber von einem Bochbier erwarte. Kurz gesagt, es fehlt die richtig Balance.

Bewertet am

83% Toller Doppelbock

Avatar von rolf

Sehr schöne, braune, leuchtende Farbe. Karamellfarbiger Schaum, welcher lange anhält. In der Nase NOten von dunkler Schokolade, Kaffee, Marzipan und getrockneten Zwetschgen. Der Antrunk ist süsslich, geht dann über in leicht rauchige Noten, untermalt von Karamell und dunkler Schokolade. Sehr schöner Abgang, welcher recht lange anhält. Insgesamt ein toller, komplexer Doppelbock.

Bewertet am

73% Rezension zum Andechser Doppelbock Dunkel

Avatar von Bier-Klaus

Farbe dunkelbraun rötlich. Cremiger, feinporiger hellbrauner Schaum, mittel haltbar.
Geruch nach dunklem Malz, rauchig und karamellig-süß. Der Antrunk ist kräftig, der Malzkörper bleibt Hintergrund, wenn die rauchige Bittere des Malzes am Gaumen ankommt.
Der Mittelteil ist vollmundig, malzig und hat röstige Kaffeenoten und süße Schokoladenaromen. Mir gefällt, dass er nicht so süß ist.
Der Nachtrunk ist ebenfalls vollmundig, von beachtlicher Länge, die röstig, süßlichen Malznoten bleiben noch lange am Gaumen hängen. Schmackhaftes aber wenig komplexes Bier.

Bewertet am

63% Rezension zum Andechser Doppelbock Dunkel

Avatar von Felix

Farblich dunkelröstrot mit nur geringer Perlage.

Im Aroma sogleich Karamell und brauner Zucker, angenehm und wenig alkoholisch. Der Alkohol zeigt sich einzig durch die pflaumige Süße. Viel Malz und nur eine Spur Hopfen. Das Bier ist nicht übertrieben intensiv, dafür macht es einen unkomplizierten, bekömmlichen Eindruck.

Im Mund dann zuerst die karamelligen Malze mit viel Süße. Diese Zuckernote entwickelt sich im Mund rasant in Richtung Pflaume und mehr noch: Hopfen. Das Bier gewinnt schnell an Bitterkeit mit leicht grasigen Noten und angedeuteter Fruchtsäure. Der Lagercharakter kommt mit trockener Säure grandios durch, der Alkohol ist markant aber nicht noch bedrängend.

Der Körper ist schlanker als man vermuten könnte. Das Bier lässt viel Raum im Mund und zeigt eine merkliche Kohlensäure. Die eher süffige Struktur des Körpers nagt jedoch nicht an der Karamelligkeit. Das Bier bleibt süßlich. Besonders gelungen finde ich, dass die Süffigkeit zugunsten der Dichte nicht als dünn auffällt, sondern sehr bewusst einen anderen Weg einschlägt. Der Bock ist betont frischer als viele seiner Stil-Kameraden, auf der anderen Seite aber genauso ungewohnt röstig.

Der Abgang zeigt dann vordergründig trockenen, herben Lagercharakter. Der Hopfen kommt merklich durch, aromatisch herrscht aber noch immer ein zuckriger Tenor vor. Die dunklen Früchte sind nicht singulär erkennbar, aber auch nicht verloren.

Der dunkle Doppelbock aus dem Kloster Andechs ist ein ganz solides Bier, das wenig wirkliche Macken aufweist. Ich denke, vieles ist hierbei Interpretationsfrage oder Geschmackssache.
Auffällig ist vor allem, dass bei diesem Sud scheinbar großen Wert auf Süffigkeit gelegt wurde. Der Bock ist keineswegs unerträglich alkoholisch, zu schwer oder aus sonstigen Gründen übermächtig. Er zeigt einen moderaten, bekömmlichen Charakter, der stilistisch durchaus zu einem Doppelbock passt, im Kern jedoch einiges anders macht. So hat dieser Bock eine erhöhte Kohlensäure und nach den Malznoten deutlich hopfigere Ideen als viele andere Vertreter. Leichte Röstigkeit spielt hier mit ganz unkomplizierter Hopfenbittere, trockenen Lagernoten und nur so eingeworfen wirkenden, dunklen Fruchtnoten, alles mit karamellisiertem Zucker begossen.
Kritisch sehe ich das verfrühte Einsetzen der Bitterkeit bereits im Einstieg. Das lässt der dichten Malzigkeit keine Zeit zur Ruhe zu kommen. Problematisch ist auch, dass durch die schmale Textur, die wuchtige Süße nicht so transportiert werden kann, wie es wohl gewollt war. Die Kohlensäure und die Schwerpunktänderung (hin zu einem leichten, süffigen Bock) finde ich eigentlich sehr schön, doch kommen dafür dann im Duft bereits zu viele Erwartungen auf eine kräftige Malzdichte auf. Und obwohl der Alkohol gar nicht groß dominant ist und nicht scharf durchscheint, schmeckt er im Abgang zu sehr raus und erschwert es der Süße noch einmal, sich zu profilieren.
Folglich wirkt die Balance zwischen Karamellsüße und Bittere nicht ganz gefunden zu sein, trotzdem mag ich, dass beides seinen Platz erhält.
Der Andechser Doppelbock scheint mir ganz lecker zu sein, kann aber nicht überall punkten. Ihm fehlt leider durchgehend das gewisse Etwas, sodass er neben anderen Suden untergehen könnte. Diese Unauffälligkeit kann jedoch auch als Chance gesehen werden, denn das Bier ist recht nah dran, den Doppelbockstil aus dem Klischee des Übergewichts zu ziehen. Leider traut er sich zu wenig, er wirkt in gewisser Weise standartisiert.

Bewertet am

65% Rezension zum Andechser Doppelbock Dunkel

Avatar von MichaelF

„Weltberühmt“, vom „heiligen Berg“ ist der Andechser Doppelbock, den so mancher Mönch in der Fastenzeit getrunken haben mag. Im Glas präsentiert er sich in einer dunkelbraun, ins rötliche gehenden Farbmischung mit imposantem, mittelporigem Schaum. Der Duft ist betont malzig-süßlich mit Einflüssen von Alkohol und Karamell, die dem Ganzen eine typische Bockbiernote verleihen.

Im Antrunk finden sich kräftige Malznoten mit einer Spur Lakritze und etwas Hopfen, der aber nur eine untergeordnete Rolle spielt. In der Folge gibt die Malzsüße der Lakritze mehr Spielraum, sodass diese im Körper gefühlt stärker auftritt, während im Abgang dem Hopfen neben der Malzsüße etwas Raum gewährt wird. Keinesfalls soll der Eindruck entstehen, dass Hopfen und Lakritze eine bedeutende Rolle spielen, denn dazu agiert die oft fast erdrückend wirkende Malzsüße zu souverän (oder präpotent), was auf Kosten der Komplexität und Individualität vonstattengeht.

Vollmundig, ungemein süß und trotz fehlender Komplexität auf seine Weise schwierig zu trinken.

Bewertet am

78% Rezension zum Andechser Doppelbock Dunkel

Avatar von woerdey

Um es gleich mal vorwegzunehmen: Ich persönlich finde den Andechser Doppelbock deutlich besser als die vorherigen Rezesenten.

Das Bier zeigt eine schöne tiefdunkle, fast schon schwarze Farbe. Gegen das Licht gehalten zeigen sich auch rötliche Töne. In der Nase dann vor allem Schokolade, aber auch Karamell, eine Spur dunkle Früchte sowie einige alkoholische Noten und eine leichte Säure. Der Einstieg zeigt sich leicht cremig und schokoladig. Im Abgang dann wieder ein Hauch dunkle Früchte, etwas Kakao, welcher einen trockenen Eindruck vermittelt sowie buttrige Malzigkeit und eine leichte Bitterkeit. Letzteres hätte ich mir allerdings noch etwas kräftiger gewünscht.

Den Alkohol schmeckt man kaum, trotzdem ist es nicht ganz einfach zu trinken. Aber ein Bier zum Zechen soll ein Doppelbock ja gar nicht sein.

Bewertet am

57% Rezension zum Andechser Doppelbock Dunkel

Avatar von Hendrik

Leicht süß, sehr malzig, etwas rauchig. Eins kann man mal trinken.

Bewertet am

65% Rezension zum Andechser Doppelbock Dunkel

Avatar von Tarfeqz

Der malzig, leicht süße Einstieg und die Feinwürzigkeit machen den Doppelbock zu einem leckeren ersten Eindruck. Allerdings zeigt sich schon früh, das man es mit einem starkem Bier zu tun hat. Im Abgang kommt das malzige noch mehr zur Geltung. Der Alkohol wird zwar deutlicher aber in einem noch angenehmen Maße. Zu trocken wird es im Nachgeschmack.

Bewertet am