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Beer like star Anchor Saison

  • Typ Belgian Ale
  • Alkohol 7.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 100% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#25140

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
100% Avatar von Hobbytester

100% San Francisco im Frühling

Avatar von Hobbytester

Das Spring Ale ist ein Kompromiss aus belgischem und amerikanischem Ale. Das wird schon im seifigen Geruch deutlich, der das eingearbeitete Zitronengras erahnen lässt, für belgische Obergärige typische Orangennoten verleihen dem Bier allein olfaktorisch eine gewisse Süße, hinzu kommen Nelken und Pfeffer. Der Antrunk fällt zitrusfruchtbetont und süß aus. Eine Ginger-Ale-Note trägt hierzu auch bei, sie gibt dem Spring Ale seinen Namen, da ein schöner Frischehauch das Ale umweht. Mir gefällt, dass der Abgang optimal auf den unglaublich vielschichtig aromatischen Einstieg rea-giert, er geht mit ihm eine selten harmonische Partnerschaft ein. Solche Beobachtungen sind bei vielen Bieren gar nicht möglich. Was Anchor hier einmal wieder aus dem Ärmel schüttelt, ist Spitzenklasse. Man hopft kräftig, nicht aber nach dem dumpfen Craftbeer-Debütantenverfahren. Hier hat man so lang am Geschmack gearbeitet, bis er eine perfekte Liaison aus belgischem biere de saison und amerikanischem Pale Ale aufweist. Der Nachhall ist lang, dieses Bier entwickelt einen Geschmack, ausgehend von Orangenaromen, sich zu kräftigen Zitronenimpulsen entwickelnd, perfekt gepfeffert. Der Körper ist sehr gut komponiert! Säure, Würze und Bitterkeit sind optimal aufeinander bezogen. Die Kunst, die diese Brauerei beim Saison erneut unter Beweis stellt, ist phänomenal. Man denkt sowohl an Biere wie das Orval oder Rodenbach Grand Cru, hinzu kommt aber auch ein sich behutsam äußerndes Pale Ale aus Kalifornien. Eine solch aromatische, seifige Würze verdient bei diesem vollmundigen Bier größtmögliche Anerkennung. Leuchtende dunkelrote Farbe liegt vor, Schaum verschwindet recht schnell. Das Bier ist sehr süffig, und das trotz des trockenen Abgangs. Es gibt genug Kohlensäure, das passt perfekt zum Auftritt des Saison.

Fazit: Dankbar muss man sein, so herrliche Biere verkosten zu dürfen. Die Brauerei schafft es doch immer wieder, faszinierende Momente herbeizuzaubern, der Moment ist längst erreicht, in dem man nur noch träumt. Man kann nur ehrfürchtig sein!

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