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Beer like star Riegele BierManufaktur Amaris 50

  • Typ
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 14 Bewertungen und 7 Rezensionen

Das Bier Riegele BierManufaktur Amaris 50 wird hier als Produktbild gezeigt.
#19431

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 14 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
87% Avatar von benkenobi
87% Avatar von HansJ.
83% Avatar von Tobieras
81% Avatar von madscientist79
80% Avatar von Felix
79% Avatar von Florian
79% Avatar von Ernesto
75% Avatar von goldblumpen
75% Avatar von MichaelF
71% Avatar von Weinnase
69% Avatar von Bier-Sven
68% Avatar von Bierkules
61% Avatar von Hobbytester
60% Avatar von hawanna

87% Kräftig-herbes Bier

Avatar von HansJ.

... vom Stil her für mich dem "Augsburger Herrenpils" aus demselben Hause nah, setzt aber im Vergleich zu diesem in jedem Belange noch ein My drauf. Das My rechtfertigt für meinen Gaumen jedoch den Aufpreis nicht.

Bewertet am

75% Amaris 50 - ein guter Mittelfeldkandidat

Avatar von MichaelF

Das Amaris 50 steht in einer leicht eingetrüben, hellgelben Farbe im Glas und riecht intensiv nach Hopfen und Kräutern. Der Einstieg bringt frischen Citrus mit sich sowie Kräuter, während dem Körper eher schüchtern wirkende Malzaromen innewohnen. Im Abgang wird eine starke, hopfenbetonte und trockene Bitterkeit thematisiert.

Prinzipiell bin ich mit meinem ersten Bier aus der Spezialitätenreihe von Riegele zufrieden, auch wenn es ab und an noch nicht so recht zu passen scheint. Dafür kann es mit hoher Süffigkeit, frischer Leichtigkeit und erhöhter Bitterkeit aufwarten, die über manchmal fehlende Malzimpressionen und die noch ausbaubare Balance der Komponenten hinweghelfen. Übrigens ist das Amaris 50 ein perfekter Kandidat, wie auch die anderen Biere von Riegele, der perfiden Preispolitik eines Bieres in ein und derselben Stadt: um 4,95 Euro im Getränkehandel erstanden, kann es einige Gassen weiter um 14,90 Euro im Bierlokal getrunken werden. Warum, zum Henker, sollte ich mir als logisch denkender Mensch diesen Preis antun? Warum gibt es Menschen, die solche Preise goutieren? Ein lange zu diskutierendes Thema, bei dem ich mich hier zurückhalte.

Bewertet am

79% Amaris 50 – ein punktiertes, schlankes Pils

Avatar von Florian

Das Amaris hat eine schöne punktierte Bitterkeit, breite Aromatik und hat an seiner Schlankheit nichts verloren. Wenn man nach Textur und verwendeter Hefe geht, scheint es wohl ein Pils zu sein – und ein gar nicht mal so Schlechtes. Der Abgang ist etwas drückend, aber lieber so, als dass man an Bitterkeit spart.

Bewertet am

61% Aromatischer Hopfensprudel

Avatar von Hobbytester

Das Amaris 50, in dessen Namen schon die Bitterkeit angedeutet ist, riecht nach intensiven Hopfennoten, der Antrunk erinnert an eine Mischung aus hopfengestopften Pils und Pale Ale, es geht recht zitusartig erfrischend zu. Der Abgang bringt starke Hopfennoten hervor, starke Bitterkeit, von Perle, Opal, Hersbrucker und Tettnanger ausgehend, folgt. Das Bier bleibt dadurch sehr lange bitter. Ich könnte mir bezüglich des Körpers wirklich noch mehr Malzmomente vorstellen. Sicher, das Bier thematisiert sie auch, aber nur am Rande. Es erinnert mich an das Grünhopfenpils von Schönramer. Keine Frage, Kalthopfung ist etwas Feines, aber mir geht es hier zu einseitig erfrischend zu. Das Mundgefühl ist mir einfach auch zu schlank. Das Bier ist goldgelb und baut grobporigen, lang bleibenden Schaum auf. Es ist sehr süffig.
Die enorme Bitterkeit ist recht eigen, aber noch in meinem Toleranzbereich. Es ist so viel Kohlensäure vorhanden, dass man schon von einem Sprudel sprechen kann, zu viel für meinen Geschmack.

Fazit: Dieses Bier, das weder ein Pils noch ein Pale Ale sein will und sich irgendwo dazwischen einordnet, ist einen Versuch wert, es gefällt mir ganz gut, stellt aber kein absolutes Highlight dar.

Bewertet am

71% Charge No: 13/14/1

Avatar von Weinnase

(gebraut mit Hallertauer Perle, Opal, Hersbrucker und Tettnanger Mittelfrüh);
etwas mattes, helles gelb; leicht trüb; gemischtporige Schaumkrone;
sehr feine kräuterwürzige Nase mit frischen Zitrusnoten, dezente Apfelmostaromen; dennoch eher weich;
frischer Antrunk; zurückhaltende, aber feine Rezenz; tolle Fülle und Körper für nur 5,0 % vol; saftige Malzigkeit gepaart mit herbwürzigen Hopfennoten; die zunächst gut eingebundene und an Pils erinnernde Hopfenbittere wird zum Abgang hin dominanter und steht plötzlich etwas isoliert.

Bewertet am

60% SPA = Schwäbisches Pils Ale ??

Avatar von hawanna

So richtig kann sich das Bier m.E. nicht zwischen Pils, Pale Ale und IPA entscheiden. Für ein American Pale Ale oder gar IPA fehlt die Fruchtigkeit. Es ist eher trocken und bitter - herb wie ein Pils. Aber wie ein "typisches" Pils schmeckt es auch nicht. Auf jeden Fall ist es ein interessanter Versuch von Riegele. Auch wenn ich mir aus Benchmark-Gründen schon wünsche, dass man es einer Biersorte zuordnet.

Schöne 0,66 l Flasche mit extrem ausführlichem Etikett.
Optik: Hellgold-farben, opal / leicht trüb, wenig cremiger weißer Schaum.
Zitrus-/Melissen-/Kräuter-Aroma mit etwas Getreide / Malz.
Leicht perlende Karbonisierung
Im Antrunk frisch, feinherb und relativ weich.
Im Abgang feinbitter/-herb, frisch und leicht säuerlich.

Ganz okay aber allzu oft werde ich das nicht einschenken.

Bewertet am

80% Rezension zum Riegele BierManufaktur Amaris 50

Avatar von Felix

Eine tolle, natürliche Optik, gelbgold und trüb, dazu eine unheimlich feinporige Blume, die gut ausgebildet ist und steht. Lückenloses Antlitz.

Der Geruch gibt eine aromatische, duftige Note ab und vereint Malz, Hopfen und Hefe gleichermaßen. Das Bier riecht kräuterig-fruchtig nach Zitronenschale, Blutorange, Apfel, Süßholz und Thymian, zugleich aber auch nach gärendem Sauerteig und Trockenhefe. Eine unheimlich tiefsinnige Konstruktion, die mich absolut fasziniert und eine geniale Brücke zwischen IPA und Pilsener schlägt. Grandios!

Im Mund zeigt sich sofort eine starke Bitterkeit und die Bereitschaft, sich im Trinkverlauf zu verändern. Das Bier gibt eine unidentifizierbare Mischung aus Säure, Süße und Trockenheit her, die die Geruchsnoten nicht ganz aufgreifen können. Das Bier wirkt ein bisschen zu dicht, sodass ihm die Aromatik fehlt, die im Geruch noch sehr nuanciert und intensiv vorhanden war.

Der Körper ist weich und mild, wirkt wenig komprimiert und franst aus. Dabei schafft er es aber, sich stark im gesamten Gaumenbereich zu verteilen, das Bier schwärmt regelrecht im Mund aus. Die Kohlensäure ist angenehm, aber vielleicht ein bisschen zu seicht, dadurch wird das Bier im Ansatz wässrig. Trotzdem ein ganz guter Körper.

Der Abgang schafft es toll die Aromen des Duftes aufzufangen und rahmenhaft zu präsentieren. Das Bier schmeckt versärkt nach Hefeteig, etwas brotig und fruchtig. Auch die Kräuterigkeit der Thymiannote kommt wieder durch. Und schließlich wird das Bier noch stark bitter, so hopfig sogar, dass es im Magen drückt. Ein langer, heftiger Abgang!

Das Amaris mit den 50 IBUs ist ein leckeres und auch interessantes Bier. Die Flasche zeigt keine Angabe eines Stiles, dennoch verweist sie auf eine ursprünglich obergärige Hefe. Die ausschweifende Textur und die Hefe zeigen klare Anzeichen eines Pale Ales, während die Aromatik angelegt ist wie bei einem sehr bitteren Pils. So schafft es dieses Bier beide Bierstile miteinander zu verbinden, dass sowohl die Freunde von Ales, wie auch diejenigen von Lagerbieren ihre Freude daran finden können.
Die Aromatik gefällt mir ganz besonders gut, weil hier Kräuterigkeit, Zitrusschale, Hopfen und Hefe bitter, trocken und komplex zusammengefügt werden. Das Bier gibt einen Duft ab, der vielseitig deutbar ist und bleibt damit immer spannend.
Schade ist ein bisschen, dass die Textur den Einstieg zu sehr aufspaltet und so uneindeutig macht, ich hätte hier gerne mehr Kern gehabt, das Bier verliert sein aromatisches Wesen, und auch die Kohlensäure könnte ein bisschen wirksamer sein. Sie lässt einen nach dem Schluck durchatmen und fordert zwar, schafft es aber nicht, den weichen Körper so anzureichern, dass er spritzig wird. Sie verfehlt sozusagen ihr Ziel.
Der Abgang ist dann wieder von aromatischer Tiefe und gleichzeitig von ziemlicher Bitterkeit. Das Bier wird extrem trocken und zeigt einen langen Nachtrunk mit viel Gewicht, der mit so viel Hopfen sogar schon ein wenig auf den Magen schlägt und unangenehm zu drücken beginnt. Diese Flasche sollte man sich teilen.
Das Amaris 50 - ein Bier, bei dem Stil und Stilistik einander stark unterscheiden! - ist ein intensiver, besonderer Hopfensaft, der mich zufrieden macht. Er müsste auf dem Papier wohl als Pale Ale oder leichtes IPA bezeichnet werden, hat letztlich aber einiges von einem extremen norddeutschen Pils.
Mich spaltet er ein wenig. Einerseits bin ich geradezu überwältigt von so viel Intensität und Volumen, andererseits zeigt er meiner Ansicht nach hier und da Schnitzer und übertreibt es zum Teil einfach.
Dennoch ein gut gemachtes Bier, das seinen Preis sicherlich wert ist!

Bewertet am