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Beer like star Altenmünster Brauerbier Hopfig / Herb

  • Typ Untergärig, Helles
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 14 Bewertungen und 7 Rezensionen

#234

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 14 Bewertungen
88% Avatar von kugoe
83% Avatar von cafeldelmar73
75% Avatar von Peter E.
73% Avatar von torstend
72% Avatar von schloemi
68% Avatar von Massingasetta
68% Avatar von dreizack
65% Avatar von Daniel McSherman
65% Avatar von Chris
65% Avatar von Felix
63% Avatar von denbar
62% Avatar von madscientist79
60% Avatar von Hobbytester
45% Avatar von cupra

73% Schmeckt richtig gut

Avatar von torstend

Sehr schwacher Schaum, sehr hopfiger Geschmack. Lecker

Bewertet am

68% Hopfig Herb

Avatar von Massingasetta

Der Geruch ist ganz leicht hopfig, metallisch und würzig. Bierkrone ist nicht bemerkenswert, vielleicht habe ich mein Bier zu sehr gekühlt? Farbe und Optik sind stimmig aber auch nicht etwas besonderes. Antrunk wirkt ebenfalls metallisch, die Herbheit wird durch rostigen durchmischt. Abgang ist befriedigender macht das Bier aber nicht rund. Fazit: Dies ist ein herbes bitteres Bier aber der Geschmack ist ein wenig durcheinander.

Bewertet am

60% Quo vadis?

Avatar von Hobbytester

Das hopfig herbe Altenmünster wartet leider mit deutlichen Schwächen auf: Metallischer Antrunk und eine gewisse geschmackliche Unausgegorenheit. Will es ein Helles, ein Export oder ein Pils sein? Allerdings fällt der Geschmack dann so überzeugend aus, dass man hier noch von einem befriedigenden Biergenuss sprechen kann.

Bewertet am

65% Rezension zum Altenmünster Brauerbier Hopfig / Herb

Avatar von Felix

Sieht im Glas aus wie ein ganz typisches Pils, recht hell und glasklar filtriert. Die Schaumkrone ist weiß wie Schnee. Ein ästhetischer Anblick.
Auch im Geruch ist es sehr pilstypisch. Neben den bekannten Noten des Bitterhopfens dominieren hier heuige und getreidige Noten. Der Hopfen kommt mit seiner frischen Grasigkeit aber auch nicht zu kurz. Außerdem hat das Bier noch eine dezent süße Gumminote, so etwas wie Gelee oder Gummibärchen.
Im Mund ist das Bier schön frisch und prickelt angenehm. Es hat einen sehr spritzigen Charakter, zeigt sich im allerersten Moment noch typisch zitronig und sehr apfelig mit deutlichem Hopfen, schwenkt dann aber sogleich in eine völlig andere Richtung um. Mich erstaunt wirklich, dass die im Geruch nur zu erahnende Kaugummi-Note hier plötzlich regelrecht im Mund aufgeht, indem sie scheinbar von den Schwingen des sehr deutlichen grünen Apfels mitgetragen wird. Diese beiden Aromen verbinden sich sehr harmonisch und weben eine Note, die irgendwo zwischen Deftigkeit, Süße, Frucht und Säure liegt. Gerade je länger man das Bier im Mund behält, desto stärker baut sich diese Kombination aus. Sie rührt von Heuigkeit und dem Hopfen. Letzterer kommt weich und harmonisch daher, ist mir aber vom Geschmack her noch etwas zu dürftig. Bislang handelt es sich hierbei um ein recht gewöhnliches Pils, das jedoch durch die Dominanz von Kaugummi, Apfel und Heu Wiedererkennungswert besitzt. Es ist süß und herb zugleich, relativ klassisch und trotzdem irgendwie anders. Aromatisch ist das alles aber leider trotzdem noch viel zu subtil. Aromahopfen hätten diesem Bier sehr gut getan, dessen Grundgerüst geschmacklich ja bereits in die richtige Richtung geht.
Im Nachturnk wird die Herbe wirklich deutlich. Hier baut sich der Hopfen endgültig aus, die Gummi-Süßigkeiten-Aromen gehen zurück und auch das Heuig-Getreidige nimmt ab, dafür legt das Bier an Bitterkeit zu. Leider ist mir die Bitterkeit nicht balanciert genug, sie könnte frischer und knospiger sein, tritt hier leider eher platt und sogar leicht deftig auf, obwohl doch der Hopfen im Einstieg eigentlich eine schöne Vorlage geliefert hat. Gerade am hinteren Gaumen zeigen sich vermehrt Aromen von Teer, Autoreifen und abgeriebener Schuhsohle, aber auch erneut saftiger, grüner Apfel und Heu. Dadurch beweist das Bier zwar eine gewisse Rahmenaromatik bzw. ein Konzept, stört sich aber selbst, indem es davon zu viel preisgeben will und das wirklich Wichtige vergisst.
Der Körper des Brauerbieres ist mittelmäßig gelungen. Ich empfinde ihn nicht als nennenswert, er ist aber auch nicht - wie bei so vielen Bieren dieser Art - viel zu schwach. Schön ist, dass er Frische transportiert, süffig ist und zugleich noch die Fähigkeit besitzt, die Aromen aus dem Geruch in den Mund zu übertragen und dort zu sammeln. Damit erfüllt er seine Aufgabe in erster Linie ausreichend.
Ich denke, dieses Helle braucht etwas Zeit im Glas. Während es mir im ersten Moment noch nichtssagend und langweilig schien, finde ich es mit der Zeit immer besser, wobei es wohl trotzdem nie ein Superbier werden wird. Die Aromatik ist dafür einfach zu dürftig und schwach ausgeprägt, wobei das Bier durchaus über feine Nuancen verfügt, die bemerkenswert sind. So ist es beispielsweise erstaunlich apfellastig und besitzt eine angenehme Balance zwischen trockenem Heu und frischem Gras. Die Apfelfruchtigkeit geht einher mit dieser unterschwelligen, süßlichen Gumminote (in der Tat liegt sie irgendwo zwischen Kaugummu und Autoreifen..). Ich persönlich empfinde das als angenehm, sie ist aber trotzdem viel zu schwach und suggeriert sofort, nur ein Glücksfall im Brauprozess gewesen zu sein.
Insgesamt handelt es sich hierbei wohl eher um ein recht durchschnittliches Bier, wobei ich hervorheben möchte, dass man sich durchaus damit beschäftigen "könnte", wenn man es "wollte", es ist also auch keineswegs nichtssagend. Ich finde, dass es das Schönste der Altenmünsterbiere ist, die ich bisher gekostet habe, es ist mit Sicherheit das Stimmigste von ihnen, arbeitet harmonischer als der Maibock oder das Brauerbier urig-würzig und ist für mich stilistisch besser getroffen und einfach viel charakteristischer als das Winterbier.
Ein durchaus gut trinkbares Helles, das man sich mal ansehen kann, aber trotzdem noch lange nichts hervorragend Besonderes.
(Man erkennt schon noch, dass Altenmünster zur Radeberger-Gruppe gehört, von der es aber schon eher die Spitze darstellt...)

Bewertet am

75% Rezension zum Altenmünster Brauerbier Hopfig / Herb

Avatar von Peter E.

Manchmal muss ich Obacht geben, dass mir ein Bier schlechter schmeckt, weil mal wieder eine Geschichte von Aufkaufen, Schließen, Abreißen und Übernahme durch Dr. Oetker ins Spiel kommt. So leider auch hier, wenngleich die Reliefflasche mit dem Bügelverschluss so schön einladend und altmodisch daher kommt.

Es ist ein gutes Bier. Der Schaum appetitlich und stabil, die Nase verspricht eine angenehme herbe Note. Das Bier hat dann eine herrliche Ausgewogenheit von süß, mild, bitter und einem Hauch Säure. Man kann sich mit dem Bier beschäftigen. Dabei bleibt es nett süffig, es bleibt aber auch nicht wirklich lange in Erinnerung.

Bewertet am

83% Rezension zum Altenmünster Brauerbier Hopfig / Herb

Avatar von cafeldelmar73

Zunaechst einmal faellt auf, daß das Altenmünster hopfig-herb stark aufschäumt was dem optischen ersten Eindruck keineswegs schadet. Geruchsprobe : herrlich hopfig,fruchtig mit einer leichten Citrnusnote. Im Andruck entwickelt sich sofort die grosse Spritzigkeit, die starke Kohlensaeure "verdampft" die Aromen im gesamten Mundraum. Ich konnte mir ein leichtes "Wow" nicht verkneifen. Der Koerper ist sehr dicht, traegt die aufkommende Bitterkeit bis zum Abgang und es bleibt eine deutliche Herbe ohne jede gallige Bitterkeit uebrig. Herrlich Sueffig, einfach lecker!

Bewertet am

88% Rezension zum Altenmünster Brauerbier Hopfig / Herb

Avatar von kugoe

Das 'Hopfig-Herb' von Altenmünster der Allgäuer Brauhaus AG in Kempten ist ein sehr bekömmliches, volles Bier, dass aber durch seine herbe Note alle Leichtigkeit eines frischen und süffigen Bieres behalten hat. Mit anderen Worten: die Ausgewogenheit zwischen Geschmacksfülle und Spritzigkeit ist durch die Kemptener Braumeister sehr gut hergestellt - ohne ein Kompromiss zu sein. Die malzige Geschmackskomponete ist zu schmecken, jedoch wird sie dominiert von dem typisch bitteren Hopfennote. Besonders Pils- und Kölschkenner, die es gerne herb mögen, werden in diesem Bier eine wirklich lecker Alternative zu den angestammten Marken aus dem hopfig-hellem Bierspektrum entdecken können.
Im übrigen Vergleich mit anderen Bayerischen Lagerbieren stellt das 'Hopfig Herb' sogar eine relativ preiswerte Möglichkeit dar, die Qualitäten eines gut gebrauten 'Hell' vollmundig-spritzig zu genießen.

Bewertet am