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Beer like star Altdorfer Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 37% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 4 Rezensionen

Das Bier Altdorfer Pils wird hier als Produktbild gezeigt.
#765

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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
53% Avatar von JimiDo
43% Avatar von Florian
43% Avatar von Felix
31% Avatar von cafeldelmar73
13% Avatar von maui

53% Rezension zum Altdorfer Pils

Avatar von JimiDo

Nachdem ich vergeblich die Altdorfer Brauerei gesucht hatte, stellte ich fest das diese Biere wohl zu der Biolinie der Glossner Brauerei in Neumarkt i. d. Opf. gehören. Ich habe das Bier in einem Biomarkt in einer 0,5 l NRW Flasche erworben. Altdorfer Pils hat eine Stammwürze von 11,5 % und einen Alkoholgehalt von 4,8 %.

Im Glas zeigt das Altdorfer Pils seine schöne goldene, glanzfeine Farbe. Kohlensäure perlt wenig. Der Schaum ist mittelporig und nur kurz haltbar. Es riecht getreidig und frisch. Der Antrunk ist getreidig leicht und etwas bitter. Auch ich schmecke später süßliche Würze, die sich nicht gut in das Bier einpassen will. Zum Schluss bleibt ein etwas bitterer Nachgeschmack übrig. Das Bier lädt mich nicht zum Nachbestellen ein. Da hilft auch kein Bio. Geschmacklich ist es nicht weit weg von den Industriebieren.

Bewertet am

43% Rezension zum Altdorfer Pils

Avatar von Felix

Sehr durchsichtiges Bier mit auffallend geringer Perlage. Wie ein gelb gefärbtes stilles Mineralwasser liegt es im Glas.

Der Geruch ist im ersten Augenblick unangenehm malzig, unausgewogene Rosmarinnoten finden sich. Rasch gesellen sich aber Hopfenelemente hinzu, die eine grasig-fruchtige Aromatik entstehen lassen. Äußerst leicht wirkt dieses Bier - mutet bislang wie ein Schankbier an - und drückt eine getreidige Aromatik aus, die eher kernig und trocken ist als saftig oder herb.

Im Mund dann wie erwartet sehr dünn, aber interessanterweise überhaupt nicht so unangenehm, wie man meinen könnte. Die Mengung von Hopfenkörper auf Malzaromatik wirkt zwar ungeschickt und die Leichtigkeit des Bieres ließe sich auch einfach als Wässrigkeit deuten, doch so leicht will ich es mir zuerst nicht machen. Durchaus ist die Aromatik eines Aromahopfens klar umschrieben. Leicht florale und etwas fruchtig-grasige Noten mit Tendenz zur Seifigkeit entstehen. Viel Getreide dominiert mit kantiger Würze. Das Gehäuse ist jedoch eher notdürftig zusammengeschustert und eine platte Süße untermauert das Konstrukt.

Der Körper des Bieres ist enorm leicht, in der Tat erinnert es mich an englische Ales mit weniger als 4,0%ABV. Doch die Engländer können das verdammt gut, und wäre dieses Bier nun ein deutsches Schankbier, ich wäre annähernd begeistert. Eine geringe, aber wirklich auf den Punkt gebrachte Kohlensäure lässt das Bier ungemein süffig werden.
Klar, dieses Bier ist dünn, aber ich finde nicht, dass es dadurch sofort schlecht ist. Seine sehr leichte Aromatik verträgt sich mit dieser Leichtigkeit gut. Und auch wenn es für ein Pils nicht angemessen erscheint und selbst für ein Norddeutsches noch schlank wäre: mir gefällt diese Klarheit, fast schon Transparenz in diesem Fall gar nicht schlecht.

Im Abgang zeichnet sich ein ähnliches Bild wie im Einstieg ab. Getreidewürze wird um florale und trockene Aromahopfennoten angereichert. Eine jedoch zähe Bitternote zieht sich durch die Aromatik wie eine Narbe über ein Gesicht. Das Bier hat klar unschöne Seiten und seine Klarheit macht es ihm unmöglich, diese zu verdecken. Ansonsten zeigt der Abgang eher wenig Bitterkeit, leichte Gewürzaromen, die mich an schlecht gelagerten, bitter gewordenen Thymian erinnern, die Idee von Rosmarin zieht sich bis in die letzte Aromatik hinein.

Das Altdorfer Pils ist meiner Ansicht nach durchaus etwas Besonderes, von dem ich sagen möchte, dass es eine gewisse Bereicherung darstellt. Ich kann vollkommen verstehen, dass man über dieses Bier negativ urteilt - und auch ich kann ihm das allermeiste nicht zugestehen -, doch aber möchte ich auf Perspektiven aufmerksam machen, unter denen das Bier anders verstanden werden könnte.
Sein sehr leichter Körper ist keineswegs der eines schlechten, deutschen Schankbieres, sondern eher der eines gelungenen englischen Ales. Natürlich wäre das unter Pilskriterien noch immer nicht überzeugend, doch ich bin dagegen, festgefahren an Bewertungsmustern zu hängen, wenn unter anderer Sichtweise eine Irritation auch schön sein kann. Hier findet sich ein sehr leichtes Bier von hoher Trinkbarkeit, das sehr kalt gelagert einen Zweck zu erfüllen wüsste, der von ihm nur erstmal verlangt werden sollte. So ist die Positive Kritik eigentlich hauptsächlich auf das Mundgefühl und den Körper bezogen, der auch eine gewisse Öligkeit besitzt und durch seine Klarheit wirklich etwas von Mineralwasser besitzt. Ich persönlich sehe das als Gewinn, weniger als Verlust oder Schwäche, doch ist hier nötig, die Temperatur sehr kalt zu halten. Bei schon geringer Erwärmung dominieren sehr die unangenehme Aromatik.
Nun aber zur doch überwiegenden, negativen Kritik. Ich empfinde den Duft des Bieres als unangenehm und keineswegs komponiert. Im Geschmack wird es besser, aber nicht gut. Viel zu viel getreidige Würze erschlägt den Hopfen, Bitterkeit ist nicht feinherb, sondern platt und erdrückend, wenn auch schmal im Auftreten. Die Bittere nimmt bei diesem Bier überhaupt nicht die Aromatik ein, sondern stört sie nur. Da ist ein Glück, dass das Altdorfer sich scheinbar nicht allzusehr am Pilsener-Stil orientiert hat. Insgesamt ist eine unangenehm pappige Süße mit unbalancierten Gewürznoten verbunden, die an zu alte Kräuter denken lassen. Mir kommt das Bild einer vertrockneten Thymianpflanze in den Sinn, und auch von eher schlechtem Rosmarin hat das Bier etwas. Ebenso fehlt es dem Abgang an Charme und Eigensinn. Aromatisch eigentlich lässt sich hier kaum etwas Positives sagen.
Entweder dieses Bier ist sehr misslungen oder aber es ist einfach nur äußerst missverstanden. Ich will eine Lanze brechen für alle nicht konformen Biere, und auch dieses hier gehört dazu. Mag sein, dass ich mich irre, doch das Altdorfer Pils besitzt gewisse Qualitäten, die es auszeichnet. Und die Kontroverse, die hier entstehen könnte, sollte aufgenommen werden. Ich werde es nicht wieder kaufen, dafür mangelt es mir deutlich an Qualität, doch zugleich will ich klarmachen, dass man es hierbei mit einem uneindeutigen Bier zu tun hat, an dem sich Bereicherung empfinden ließe, wenn man es wollte. Und mit dieser Einstellung möchte ich an jeden Sud gehen.

Bewertet am

13% Rezension zum Altdorfer Pils

Avatar von maui

Dieses Bier ist eine absolute Unverschämtheit.

Bewertet am

31% Rezension zum Altdorfer Pils

Avatar von cafeldelmar73

Zum Altdorfer Pils muss zunächst gesagt werden, dass die Glossner Brauerei wohl einen Konzeptwechsel durchgeführt hat, indem es das Pils nun als Biobier herstellt, welches u.a. über die Biosupermarktkette "Füllhorn" zu beziehen ist.
Die Farbe ist, auch für ein Pils, äusserst wässrig und dünn zu nennen. Nach dem Einschenken schäumt das Pils schwach feinporig auf, fällt jedoch rasch wieder zusammen.
Der Geruch ist als hopfig mit deutlicher Grasnote zu nennen. Daneben stört ein leichter fruchtiger Hauch von, wie ich finde Melone, keineswegs.
Die Kohlensäure transportiert im Antrunk eine feine Bitterkeit die jedoch durch den hoffnungslos wässrigen Körper kaum zum Abgang transportiert wird. Die Kohlensäure ist schnell vergangen und so bleibt leider ein vollkommen schlappes Bier übrig. Ich bin grosser Befürworter biologischer Landwirtschaft aber dies ist bei diesem Bier leider die einzige gute Eigenschaft.

Bewertet am