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Beer like star Alt-Bamberg Zwickl

  • Typ
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze 11.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 50% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 5 Rezensionen

#6819

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
73% Avatar von woerdey
65% Avatar von Daniel McSherman
58% Avatar von Schluckspecht
53% Avatar von Bier-Klaus
40% Avatar von Alexander Fritz
13% Avatar von oldrosie

65% Rezension zum Alt-Bamberg Zwickl

Avatar von Daniel McSherman

Bernsteinfarben trüb mit hellem Schaum. Das Bier schmeckt frisch, malzig, brotig etwas karamellig, aber auch etwas säuerlich. Durchaus trinkbares Kellerbier.

Bewertet am

53% Rezension zum Alt-Bamberg Zwickl

Avatar von Bier-Klaus

Zu den Alt-Bamberger Bieren hat der Norbert Krines was ganz interessantes geschrieben: http://bierdestages.de/braumanufactur-alt-bamberg-kaiserdombamberg-zwickl-nr-141-und-urstoff-nr-142/.

Dunkelbraune, sehr trübe Farbe mit wenig feinem Schaum on top. Einem gut vollmundigen und ruhigen Antrunk folgt ein etwas malziger Geschmack. Die Hefearomen machen das Bier zusammen mit der geringen Rezenz sehr weich. Im Abgang wird es etwas wässrig und säuerlich. Die Hopfenbitter ist gering. Trinkbar.

Bewertet am

58% Enttäuschendes Zwickelbier

Avatar von Schluckspecht

Unfiltriert und natürtrüb, so steht es auch auf dem Rückenetikett, zeigt sich dieses Zwickl im Glas, während es uns viel Kohlensäure und eine satte, cremige und zart angebräunte Schaumkrone präsentiert, die jedoch nicht sehr resistent ist. Die Farbgebung in einem satten Bernstein rundet die zünftige Optik ab. Etwas störend kann man die inhomogene Hefetrübung empfinden.

In der Nase kommt bereits sehr viel Aroma rüber: Es riecht ausgesprochen lecker fruchtig nach Orange oder Pfirsichen und Erinnerungen an frisches Sauerteigbrot werden wach. Der Antrunk hat soliden Malzcharakter, steigt nicht mit viel Kohlensäure ein und verzichtet auf Wässrigkeit. Im Körper gewinnt die karamellsüße Malzigkeit an Frische und sowohl Hopfen als auch Hefe setzen sich zart durch. Eine gewisse Säure setzt ein und prägt den weiteren Geschmacksverlauf. Im Abgang akzentuiert sich der Hopfen erwartungsgemäß bitter, wobei sich der Malz wiederum durchschlägt. Die Kohlensäure erscheint optimal dosiert und erzeugt eine angenehme Leichtigkeit und Frische. Im recht langen Nachgeschmack bleibt nicht viel mehr als der stumpfe Bitterhopfen übrig, der von einer nur noch schwachen Säure begleitet wird. Ein leckerer Eindruck sieht anders aus.

Der recht kräftige Abgang versucht gar nicht erst, eine hohe Süffigkeit zu erzielen. Dafür jedoch sind Hefe und die Malzigkeit insgesamt angenehm seicht platziert. Die Kohlensäure erhielt die optimale Dosierung, um leicht und frisch zu wirken. Der Bitterhopfen setzt nur leider ziemlich stumpf ein (trotz Verzicht auf Hopfenextrakt), auch wenn er sich ansonsten im Hintergrund aufhält.

Ein gutes Zwickl ist eine hohe Kunst, das beweist auch dieses nicht sehr überzeugende Pendand aus Bamberg. Würde der Körper kräftiger durchschlagen, würde man den Abgang eher verzeihen. Insgesamt erscheint das Alt-Bamberger zu unharmonisch und zu sehr auf den bitter-sauren Abgang spezialisiert. Der zu erwartende kräftig-hefige Körper mit feinen Hopfennoten liegt leider nicht vor. Das Bier rettet sich über eine gewisse Leichtigkeit und möchte zügig getrunken werden, damit der schlecht ausgeführte Bitterhopfen keine große Chance hat.

Bewertet am

13% Rezension zum Alt-Bamberg Zwickl

Avatar von oldrosie

Dieses Bier aus der Kaiserdom Brauerei in Bamberg ist eine mehrfache Mogelpackung: Die Aufmachung suggeriert, es sei eine eigenständige Brauerei – es ist aber nur eine weitere Biermarke einer alt eingesessenen Industriebrauerei in Bamberg. Da passt auch der Marketinggag mit der Bezeichnung "Braumanufactur" überhaupt nicht.
Bei den Angaben zu "Hergestellt und abgefüllt" fehlt dann die eigentliche Braustätte und es wird nur die Marke genannt ohne dabei deutlich zu machen, dass dieses Bier nur "für" und nicht "von" der Braumanufactur Alt-Bamberg hergestellt wurde (Erst wenn man deren Website sehr aufmerksam liest, dann kommt das Eingeständnis, dass sie natürlich keine eigene Brau- und Abfüllanlage haben).
Bei den Zutaten wird die zugesetzte Hefe verschwiegen; aus einer Spontangärung stammt dieses Industriebier aber definitiv nicht!

Die Farbe ist im Glas dann ein schmutziges Gelb; es gibt erstaunlich wenig Schaum. Nach den ersten Probier-Schlückchen habe ich dann einen ordentlichen Schuss Cidre zugesetzt, erst dann kam eine kleine Schaumkrone auf und das Gebräu wurde leidlich trinkbar.
Fazit: Ein ausgesprochen langweiliges Bier mit allzuviel Marketing-Effekten. Wo Kaiserdom drin ist, da sollte zur Warnung auch Kaiserdom draufstehen.

Bewertet am

73% Rezension zum Alt-Bamberg Zwickl

Avatar von woerdey

Das Bier hat eine schöne, dunkel-orangene Farbe und ist sehr trüb. Im Aroma ist es leicht süß, zunächst irgendwie modrig sowie fruchtig. Diese Fruchtigkeit macht sich auch im Einstieg bemerkbar, das Zwickl schmeckt sogar fast saftig. Dazu schmeckt es frisch. Der Abgang ist dann sortentypisch "kellerartig", was in diesem Fall vor allem eine gewisse Pelzigkeit bedeutet. Das ist aber nicht negativ gemeint. Dazu kommen eine säuerliche Frische sowie eine leichte Hopfenwürze. Der Körper lässt sich als saftig beschreiben und sorgt für ein rundes, angenehmes Mundgefühl.

Fazit: Ein wirklich gelungenes Bier. Bin mal gespannt, ob die anderen Biere der jüngsten Bamberger Brauerei auch so ein gutes Niveau haben.

Bewertet am