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Beer like star Alsfelder Landdinkel

  • Typ Obergärig, Dinkelbier
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 54% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Bio
  • Dinkelmalz
    #16814

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 2 Bewertungen
    57% Avatar von Felix
    52% Avatar von braugnom

    52% Bananenbombe

    Avatar von braugnom

    Dem Bier fehlt ein Antrunk und der Körper ist mir zu leer. Der Antrunk ist der gleiche wie bei einem Glas Wasser. Der Körper ist zu dünn, da fehlt mir ein wenig Volumen. Doch das ist nicht ganz so tragisch wie der fehlende Antrunk, denn an seiner Stelle macht sich ein unglaubliches Bananenaroma breit. Der Abgang ist dann auch noch von der Banane dominiert und rettet das Bier etwas.

    Mit der Hefe ein normales Weizen vergoren und die Sache dürfte sehr interessant werden!

    Bewertet am

    57% Rezension zum Alsfelder Landdinkel

    Avatar von Felix

    Das Bio-Dinkelbier baut eine cremige Blume aus, ist farblich orange-golden und hefetrüb.

    Das Bier riecht ziemlich wie ein Weißbier, das ist hauptsächlich das Werk der obergärigen Hefe. Wo ein Weizen eher in Richtung Banane geht, zeigt dieses hier aber Tendenzen zum Kräuterigen mit Zitralität. Das Bier ist frisch und leicht, hat dennoch Dichte, wie man es von einem Weizen gewohnt ist. Dennoch ist es vor allem sehr süß und brotig mit leichter Schärfe.

    Im Mund wird die bekannte aber doch irgendwie uminterpretierte Art des Geruches erst verständlich und nimmt Kontur an. Das Bier ist in der Tat wie ein Weißbier, zeigt aber dennoch ganz andere Noten. Es ist weniger dicht, leichter, brotig und etwas satter, dafür auch mit mehr Ecken und Kanten. Das Bier baut ein muffig-süßes Aroma aus, keineswegs unangenehm, nur schwer zu beschreiben und ungewönlich. Es ist vor allem vergleichbar mit Klebstoff und Gummi, leicht orangig, in erster Linie aber hefig mit starker - etwas künstlicher - Süße. Dazu kommen dominante Getreidenoten.
    Eine einfache, aber mir bislang relativ unbekannte Aromatik.

    Die Textur hebt es am meisten von einem Weißbier ab. Obwohl die Hefe ziemlich identisch scheint, ist der Körper dennoch völlig anders. Viel öliger und schmaler. Das Bier hat eine milde Kohlensäure, aber eine ausgeprägte, nicht Überhand nehmende Säure, die mir gut gefällt. Zwar zeigt es Willen zur Harmonie, kann aber in keinem Punkt wirklich Aufsehen erregen.
    Insgesamt ist es hierbei etwas charakterlos.

    Der Abgang ist sehr süßlich (das vielleicht einzig eindeutige, was sich über die Aromen in diesem Bier überhaupt sagen lässt), kann sich aber auch mit deutlicher Kräuternoten präsentieren, die ich ganz lecker finde. Das Bier ist leicht herb mit Ansätzen von Hopfennoten, Bittermandel und vielleicht etwas Salz.

    Das Landdinkel von Alsfelder ist kein Bier, das mich begeistert. Es schmeckt zwar auch nicht schlecht, ist aber in erster Linie gesichtslos, trotz der ungewöhnlichen Aromen. In der Tat ist es stilistisch am ehesten mit einem Weizen zu vergleichen. Die obergärige Hefe dominiert hier mit Süße und Klebstoff/Kaugummi eindeutig die Aromatik. Dahinter findet sich keine Banane sondern ein schon zu altes Kräuterbrot. Das Bier hat Ansätze, die Getreide und Wildkräuter assoziieren lassen, kommt über diesen Wunsch nicht hinaus. Letztlich bleibt es frisch und leicht, dicht mit merklicher Säure und einer moderaten Bittere.
    Ich kann es mir ganz gut als deftig-leichte Alternative zu einem Hefeweizen vorstellen, grundsätzlich erfüllt es ähnliche Aufgaben. Kombinationsmöglichkeiten beim Essen wären für mich insbesondere leichtere Gerichte. Textur und Aromatik kommen sich an dieser Stelle in die Quere, weil der Körper nach etwas Leichtem Ausschau hält, die broten Noten aber eher schwer wirken. Das Bier liegt auch verhältnismäßig merklich im Magen.
    Ich finde toll, dass dieses Bier ökologisch gebraut ist und nur Bio-Zutaten verwendet wurden. Grundsätzlich kann ich ihm auch nicht wirklich grobe Mängel vorwerfen. Leider überzeugt es mich aber gleichzeitig auch in keinem Punkt. Es ist nicht wirklich ein Bier zum Essen, für sich allein aber auch langweilig. Aromatisch ist es anders, der Dinkel ist aromatisch charakteristisch, kann seinen Charakter aber nicht ins Bier integrieren. Es ist mir zu dünn gebraut, und leider sind die auffälligsten Aromen nicht besonders ansprechend. Eine Konstellation bzw. Konstruktion lässt sich nicht erkennen. Ohnehin scheint mir bei diesem Bier jegliche Analyse sinnlos, da es keinen Aufbau besitzt, es wirkt irgendwie uninspiriert und ideenlos.
    Bitte, ihr Alsfelder Brauer, macht doch noch etwas aus diesem Bier. Ich würde hier mit ausgefallen Aromahopfensorten experimentieren, denn gerade (amerikanische) Fruchtnoten würde diesem Bier sehr gut tun. Wie wäre es denn mit einer Mischung aus Centennial und Mandarina Bavaria?

    Bewertet am