Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Alpirsbacher Klosterbräu Kloster Starkbier

  • Typ
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 84% von 100% basierend auf 10 Bewertungen und 8 Rezensionen

#4686

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
84%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 10 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
88%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
92% Avatar von MichaelF
90% Avatar von jeanelsass
90% Avatar von Konjugator
88% Avatar von Florian
87% Avatar von Weinnase
86% Avatar von Schluckspecht
84% Avatar von dylanc
78% Avatar von HansJ.
74% Avatar von Felix
73% Avatar von JimiDo

73% Rezension zum Alpirsbacher Klosterbräu Kloster Starkbier

Avatar von JimiDo

Auch das Alpirsbacher Kloster Starkbier kommt in der ½ l NRW Flasche zur Verkostung auf den Tisch. Das Label ist typisch für diese Brauerei. Stolze 7,3 % Alkohol bringt das Bier mit ins Glas. Im Glas eingeschenkt überrascht mich die für ein Starkbier recht helle Farbe. Sie ist Mittelgold mit einem kleinen Stich in helles Bernstein. Der Schaum ist grob und nicht lange haltbar. Beim Antrunk duftet es süßlich und malzig in der Nase. Gleich beim Antrunk zeigt es eine süße Bockigkeit. Die starke Malzigkeit wird durch eine gut schmeckbare Fruchtigkeit im Hintergrund abgemildert. Das Bier schmeckt gut mastig. Im Abgang kommt dann noch etwas herber Hopfen zur Geltung. Der Alkohol versteckt sich gut, ist aber zum Schluss mit einem deutlichen Wärmegefühl in der Speiseröhre präsent. Dieses Starkbier ist gut trinkbar. Es besteht aber eine sehr hohe Katergefahr. Mit Vorsicht zu genießen!

Bewertet am

86% Imperial Märzen

Avatar von Schluckspecht

Das mit 100 % Naturhopfen gebraute Kloster Starkbier aus dem schönen Alpirsbach bietet 7,3 % ABV und ein anmutiges, öliges Gold - dem allerdings nur sehr wenig Schaum assistiert. Der Duft ähnelt nur ansatzweise einem normalen Starkbier, da zur karamelligen Süße sofort der grasige, harzig-würzige, waldfruchtige Hopfen hinzuschreitet.

Spritzig und malzig steigt das Starkbier ein, doch die typischen Bockbieraromen lauern auf dem Fuße. Der Körper wird voller und cremiger, woran auch das herrlich weiche Brauwasser nicht ganz unschuldig ist. Der Naturhopfen bringt würzige, waldfruchtige Impulse, die hervorragend zu diesem Bier passen. Im Abgang schlängelt sich der Alkohol durch, ohne dabei aber das Aroma des Starkbieres durcheinander zu bringen. Es bleibt weiterhin malzig mit gut darauf abgestimmter Hopfennote. Ziemlich hopfenherb und würzig schließt das Starkbier aus dem Schwarzwald ab. Das Mundgefühl spielt auf oberster Ebene, die erfassbaren Alkoholnoten verkleiden sich elegant. Sanftes Nachglühen erinnert an die 7,3 % ABV. Fraglos ist das ein toller heller Bock - der aber sehr gut als kräftiges Märzen verkauft werden könnte.

Weich, cremig, aromatisch, komplex - was will man mehr?

Bewertet am

90% Ein lecker Bockbier aus dem Schwarzwald

Avatar von jeanelsass

Mit dem Alpirsbacher Starkbier kann man wirklich nichts Falsches machen. Es schmeckt einfach hervorragen. Das beste Bockbier was ich bis jetzt probiert habe. Für ein Starkbier ist es auch ziemlich süffig. Top-Bier! Alpirsbacher Klosterbräu ist einfach meine Lieblingsbrauerei.

Bewertet am

87% jetzt mit 7,3% vol

Avatar von Weinnase

blankes, intensives goldgelb; schöne, gemischtporige Schaumkrone;
eher zurückhaltende, von etwas dumpfer Hopfigkeit geprägte Nase; etwas unklar, "milchig" - aber dennoch reintönig, Anklänge an "Waldbeeren-Jogurt";
wunderbar saftiger Ansatz, auf einer Unterlage aus lebhafter und zugleich filigraner Kohlensäure; vollmundig, ohne dass der Alkohol übermäßig in der Vordergrund treten würde; sehr angenehme Malzigkeit und eine subtile Hopfenwürze; die schöne, erfrischend fein-säuerliche Frucht begleitet den enorm lang anhaltenden Abgang - klasse Starkbier!

(im Teku-Glas probiert; Tipp: probiert das Bier mal aus einem INAO-Weinverkostungsglas. Vom oben erwähnten unklaren Duft lüftet sich der Schleier und präsentiert eine wunderbar klare Frucht (v. a. dunkle Beeren); im Geschmack wird das Bier dann unglaublich rassig!)

Bewertet am

84% Rezension zum Alpirsbacher Klosterbräu Kloster Starkbier

Avatar von dylanc

ich find ein starkbier ist immer ein bischen schwer zu trinken, weil der alk so stark durchkommt. aber bei diesem bier ist das kein problem. es ist eher so dass man ein ein bier trink, das eigentlich sehr gut schmeckt nur halt mir mehr alk. ich hab schon bock und starkbier mit dem selben alkgehalt getrunken, aber die fand ich niemals so süffig. dieses bier ist unwahrscheinlich süffig, aber trotzdem ordentlich stoff drin. wirklich gut...

Bewertet am

74% Rezension zum Alpirsbacher Klosterbräu Kloster Starkbier

Avatar von Felix

Das Kloster Starkbier aus der Alpirsbacher Brauerei im Schwarzwald ist ein strohgoldener Bock mit kleiner Schaumbildung, teils groben Hefepartikeln und aus 100% Naturhopfen gebraut (Wie alle Alpirsbacher Biere).

Er riecht grundsätzlich lagertypisch mit Stroh- und Sauerteignoten, dazu eine intensive Hopfung nach deutscher Tradition. Das Bier wirkt blumig und leicht fruchtig. Alles in Allem bleibt die Aromatik eher subtil für ein Starkbier. Es tendiert stark in Richtung Rosenwasser, Flieder und Salbei, unterscheidet sich von ähnlichen, hopfenbetonten Böcken in einer unterschwelligen, fruchtigen Rafinesse, die es stringenter und kantiger macht. Die Fruchtnoten zeigen sich in Form von Clementine, Holunder und Himbeere.

Der Einstieg ist hopfenaromatisch, sehr blumig-süß, zugleich aber auch sofort alkoholisch. Die süßliche, zögerliche Frucht mischt sich einheitlich mit den Kräuterblüten-Noten, dass keine wirkliche Trennung mehr vollzogen werden kann. Durch die Intensität der Holunder- und Fliedernoten kommt der Alkohol besser zur Geltung. Das Aroma mutet an einen Rosenlikör an, hat aber letztlich noch ganz schön ordentlich Lageraromen und dazu noch säuerliche Früchte zu bieten.
Das Starkbier von Alpirsbacher Klosterbräu ist sofort schneidend alkoholisch, aromatisch aber trotzdem eher moderat harmonisch.

Der Körper des Bieres ist verhältnismäßig leicht, in sich aber nicht ganz schlüssig. Während der Alkohol eine starke Süße in das Bier drückt, bringen die Fruchtnoten stets Säure mit. Die Textur des Starkbiers ist eher leicht und mild, wie es wunderbar zum Aroma passt. Die starke Süße des Alkohols dagegen stört diese Feinarbeit, indem sie sie merklich einreißt.
Es ist als könne sich das Bier nicht entscheiden, zu welcher Art Starkbier es gehören möchte.
Die Rezenz ist gut, feinprickelig und relativ langanhaltend. Passend zum hellen Bockstil.

Der Nachtrunk greift dann die Hopfung des Einstiegs mit merklicher Bittere wieder auf, ist aber erweitert um die säuerlichen Beerenfruchtnoten, die auch hier Kontur in die dichte Aromatik parfumartiger Düfte bringen. Diese Fruchtsäure in Verbindung mit dem Alkohol bietet den Kern des Starkbiers und wird geradlinig im Trinkverlauf ausgebaut. Sie nimmt mehr und mehr zu, bis sie gleichwertig neben der Hopfung steht.

Das Starkbier von Alpirsbacher ist ein an sich schönes Bier, das zu den besseren seiner Art gehört. Selten hat man derartig schöne Aromen traditionell deutscher Aromahopfen in der Nase und am Gaumen. Die besonderen Zutaten fallen aber nicht nur beim Hopfen auf. Auch die Textur zeigt einmal wieder, wie angenehm weich das schwarzwälder Brauwasser ist und wie viel Wirkung es auf das Mundgefühl hat. Bei diesem Starkbier ist es fasst schon zu mild ausgefallen.
Ich mag an dem Bier insbesondere die gelungene Hopfung mit stimmigen Aromen, die nicht nur bei einem subtil-duftigen Kräuter-Blumenblüten-Beet verweilt, sondern um fruchtige Einschläge erweitert wird. Auch gefällt mir, dass es zaghafter und damit weniger eindeutig ist und diese Subtilität auch mit der seichten Textur unterstützt wird.
Weniger gut finde ich die Unentschlossenheit, die sich dann darüber legt. Gerade der Alkohol reißt hier vieles auseinander, was eigentlich mal stimmig war. Obwohl auch er nicht übermäßig kräftig ist, wird er bei so einer Feinarbeit sofort zu deutlich. Die Süße harmoniert zwar noch gut mit dem Hopfen, die Schärfe unterstützt aber dann die himbeerigen Fruchtnoten so kräftig, dass das Bier insgesamt zu schwarfkantig ausfällt und sich seine Feingliederigkeit nicht länger bewahren kann. Himbeersäure und Hopfenbittere erheben sich etwas zu sehr. Zum Glück ist die Süße angemessen integriert. Faszinierend ist auch, dass einiges an diesem Starkbier meiner Ansicht nach ziemlich schön gemacht ist, lediglich der Stil, das Gewand, in dem sich das Bier präsentiert, scheint mir unangebracht. Und damit schneidet es sich teilweise ins eigene Fleisch. Die Aromatik wäre auf ein Helles oder Pils projiziert weit besser zur Geltung gekommen. Der Bockstil verdreht die Schönheit des Bieres.
Auch wenn diese Kritik auf hohem Niveau ist, fällt der Makel leider auf. Ich bewundere es immer, wenn Brauer versuchen derartig feinfühlig zu arbeiten, damit gehen sie aber auch ein stark erhöhtes Risiko ein, dass Lücken oder Dissonanzen auffallen, wenn dann mal etwas doch nicht zu 100% passt.
Wenn es auch an ein paar Ecken noch nicht ganz rund ist, kann ich diesem Bier dennoch etwas abgewinnen. Ich möchte die idealistische Herangehensweise gern honorieren.

Bewertet am

88% Rezension zum Alpirsbacher Klosterbräu Kloster Starkbier

Avatar von Florian

Das satt goldene Kloster-Starkbier aus Alpirsbach riecht alkoholisch, kräftig, wenig aromatisch und nicht fruchtig.

Um so erfreulicher ist der aromatische Einstieg, der in vielen Facetten von Estern auftritt – hier als Eisbonbons und schwarzer Johannisbeere, unterstützt von Säure.
Der Körper setzt dem noch einen darauf. Er ist sehr aromatisch, aber nicht vordergründig. Etwas schüchtern verstecken sich die Aromen hinter der Malzigkeit. Einzig die sauren Johannisbeeraromen kommen en masse zur Geltung. Der Alkohol ist merklich und dies prägt auch den Abgang. Die Johannisbeere lässt aber immer noch nicht los.

Alles in allem muss man sich an den dumpfen Alkohol gewöhnen und dies führt zu Abzügen. Dennoch schafft es dieses Bier auf meine Lieblingsbierliste.

Bewertet am

92% Rezension zum Alpirsbacher Klosterbräu Kloster Starkbier

Avatar von MichaelF

Kloster Starkbier imponiert auf den ersten Blick mit einer enormen Entwicklung von Kohlensäure. Dadurch gestaltet sich auch der Einstieg äusserst spritzig, danach folgt eine gut abgestimmte Süße. Der Abgang zieht dann alle Registert, wenn eine intensive, doch nicht übertreibende Würzigkeit einsetzt. Ein neues Lieblingsbier.

Bewertet am