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Beer like star Alefried Fladerant Farmhouse Ale

  • Typ Saison
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#27239

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
81% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von MichaelF
73% Avatar von ren1529

81% From Styria with love

Avatar von Schluckspecht

Die ersten Sympathiepunkte heimst das belgisch inspirierte Farmhouse Ale durch seine schlichte und doch amüsante Flaschengestaltung ein: Eine flüchtende Henne mit einem freudig grinsenden Fuchs im Sack? Das hat was. Dem flaschengereiften, 6,5 % starken Ale hat man 8 Wochen Reifezeit sowie drei verschiedene Malzsorten (darunter auch Weizenmalz) gegönnt. Drei Hopfen aus der Steiermark, Tschechien und England sorgen für 25 IBU.

Aprikosengelb - Verzeihung, liebe Österreicher! - Marillengelb und trüb steht das Farmhouse Ale im dafür passenden Glas. Es gibt ausreichend feinporigen Schaum. Feinste aufsteigende Bläschen bekunden die Flaschengärung mit belgischer Hefe. Der fruchtige Duft kann sie auch nicht verheimlichen - muss sie auch nicht, denn es riecht sehr appetitlich. In erster Linie sind Bananen- und Citrusnoten zu erfassen, im Hintergrund halten sich süßliches Malz und blumiger, erdiger Hopfen auf. Der erste Schluck wird mit Freude erwartet.

Sehr spritzig und süffig steigt das Ale ein - und schlägt recht zügig in die säuerliche Ecke um. Fast schon wie Milch, die man eine Woche unter der Heizung vergessen hat... Das Säureniveau ist hoch, aber einfach faszinierend - mich erinnert es verdächtig an die in Deutschland bekannte Gose. Leichte Gewürz- und Kräuternoten, vor allem nach Salz, kann ich auch hier deuten, auch wenn hier bis auf Wasser, Malz, Hopfen und Hefe keine weiteren Zutaten vorhanden sind. Der leicht salzige, kräuterige, säuerliche und angenehm fruchtige Körper hinterlässt einen leckeren Eindruck und liefert ein angemessenes Mundgefühl nah an der Vollmundigkeit. Währenddessen prickelt die Kohlensäure sehr feinfühlig und spritzig, ein frischer sowie erfrischender Charakter wird erzeugt. Der Abgang schließt mit kernigen Frucht- und Hopfennoten ab. Auch hier kann ich noch etwas Würze entdecken (Salz, Pfeffer, Rauch), die das säuerliche Ale wunderbar abrundet.

Mir gefällt dieses schlüssige, erfrischende Ale. Schlüssig ist auch, dass dieses "flaschenvergorene Kreativbier" ein durchaus kreatives Layout bekommen hat, so dass auch Wiedererkennungswert gegeben ist. Vorsicht aber beim Öffnen! Typisch für flaschengereifte Biere neigt auch dieses zur Springbrunnennachahmung.

Bewertet am

78% Aus der Welt in die Steiermark

Avatar von MichaelF

Alefried Bier ist meines Wissens nach eine noch recht junge Brauerei aus Graz, die sich ganz den obergärigen Bieren verschrieben hat. Im Portfolio sind aktuell ein Belgian Ale, ein IPA und das vor mir stehende Fladerant Farmhouse Ale. Angeführt sind belgische Hefe, drei Malzsorten und drei Hopfensorten aus Österreich, Tschechien und England.

Im Glas zeigt es sich in einer eingetrübten, mittel bis hellgelben Farbe mit geringer Schaumkrone und riecht angenehm fruchtig mit etwas Citrus und Bananen sowie würzig. Geschmacklich kommt eine kräuterige Note auf, die in Kombination mit Citrus ein leicht säuerliches Aroma erzeugt. Von der Hefe gehen dazu passende Fruchtaromen auf, die alles in allem ein sehr rundes, wohltuendes Aroma erzeugt. Nicht zu vergessen ist auf die doch prägnante Bitterkeit, die jedoch ins Gesamtbild passt. Alles in allem ist das Farmhouse Ale ein süffiges, frisches Bier aus Graz, dem ich eine gute Grundhaltung und schlüssige Geschichte attestieren möchte.

Bewertet am