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Beer like star Alechemy Higildy Figildy Saison

  • Typ Saison
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 5-8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 80% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#24442

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
80% Avatar von dreizack

80% Sehr erfrischend, mit geschmacklicher Extravaganz

Avatar von dreizack

Zunächst stolpert man über den Namen der Brauerei: Alechemy. Man will immer "Alchemy" lesen, aber nein, das Wortspiel ist natürlich gewollt. Ale-Chemy also. Dann der Name des Bieres: Higeldy Figeldy. Soll wohl an die im Brauprozess hinzugegebenen Zutaten Honig (honey) und Feigen (figs) erinnern und mutet vom Klang her fast ein wenig wie die Verneigung vor den Sandmännchen-Zeichentrick-Klassikern Piggeldy & Frederick an. Was genau hinter der durchaus ungewöhnlichen Wortkreation steht, war indes nicht zu ermitteln.

Das Higeldy Figeldy ist ein Collaboration Brew mit den Braumeistern von Beavertown, was ja schon mal nicht die schlechteste Adresse ist. Ich konnte eine Flasche aus dieser "Limited Edition" ergattern und war durchaus positiv überrascht.

Zunächst überwältigt eine der voluminösesten, feinporig-cremigsten Schaumkronen, derer ich bis dato gewahr wurde. Diese thront auf einem bernsteinfarbenem, naturtrüben Bier. Die Optik ist stimmig, um nicht zu sagen wunderschön.

Im Antrunk überrollt einen das Higeldy Figeldy durch seine äußerst impulsive und lebhafte Art. Sehr spritzig und intensiv schäumend im Mund. Das mag ich üblicherweise nicht so gerne; hier störte es mich allerdings kaum. Was vielleicht am interessanten Geschmacksprofil gelegen hat. Das sprudelige ist mit einer leichten Säuerlichkeit angereichert, dazu kommen die durchaus schmeckbaren Essenzen von süßem Honig und Feigen (letztere jedoch recht dezent) und eine interessante kräuterige Würzigkeit (Thymian?). All dies steht auf einer minimal metallischen Basis; eine in der Art, dass es nicht unangenehm wirkt, aber sich dennoch signifikant von gewohnten Geschmacksmustern unterscheidet. Höchst interessant, das!

Das Hopfenaroma wurde zurückgeschraubt (30 IBU), um den Braubeigaben mehr Platz einzuräumen, was vorbildlich gelungen ist. Das Spiel der Aromen wirkt äußerst frisch/erfrischend und vermag das hohe Niveau konstant bis zum trockenen Abgang (der indes vergleichsweise kurzlebig ausfällt) durchzuhalten.

Ein erstaunlich "anderes" Geschmackserlebnis. Ein feines, frisches Saison aus Schottland. Respekt!

Bewertet am

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