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Beer like star Alechemy Carynx Black Saison

  • Typ Saison
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 48% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#25433

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
48% Avatar von dreizack

48% Zwischen den Stühlen

Avatar von dreizack

"Ein vollmundiges, komplexes, gut gehopftes schwarzes Saison" verkünden die schottischen Brauer auf dem edlen, geriffelten Flaschenlabel ihres 200. Sudes. Schwarze Saisons gibt es nicht alle Tage; passend zur Jubiläumsfeier haben die Brauer aus Livingston also eine ganz besondere Rarität gebraut. Haufenweise dunkle Malze kommen hier zum Einsatz sowie die Hopfensorten Simcoe, Summit und Centennial.

Tiefschwarzes Bier mit einer Schaumkrone, die - ehrlich gesagt - zuuuu riesig ist. Beim ersten Einschenken hatte 2 cm Flüssigkeit im Glas, während der Rest aus einer völlig überdimensionierten, hellbraunen und feinporigen Schaumkrone bestand, die sich äußerst standhaft hielt. Irgendwann zerplatzten die Mikrobläschen dann und wurden zu großen Blasen. Das Ergebnis sieht dann leider nicht mehr so toll aus.

Der Geruch pendelt zwischen dunkler Fruchtigkeit und Malzwahnsinn. Brombeeren, rote Trauben, Rosinen; dazu Rauch, Holzkohle, Erde, dunkle Schokolade. Sehr außergewöhnlich und definitiv sehr schön, dass sich die Gerüche (zunächst) auch geschmacklich wiederfinden. Die Karbonisierung ist beim Einschenken enorm, allerdings verschießt sie ihr Pulver hier förmlich und hinterlässt ein eher zu niedrig karbonisiertes Bier. Dies enttäuscht und überrascht, da der etwas zu leblose Körper für diesen Bierstil untypisch ist. Im Trinkverlauf gehen die Fruchtnoten konsequent zurück und die röstigen Aromen - nun auch Kaffee, Kakao, Toffee und Eiche - treten zusammen mit würzigen Aromen in den Vordergrund. Die satten 80 IBU steuern eine permanente Bitterkeit hinzu.

Die versprochene Komplexität will ich dem Bier nicht absprechen, aber unterm Strich wollen die Aromen m.E. nicht so recht zueinander finden. Auch will ich gerne glauben, dass die Basis für dieses Bier eine Saison-Rezeptur war. Am Ende hatte ich jedoch eher das Gefühl ein etwas missratenes Smoked Porter zu trinken.

Bewertet am

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