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Beer like star Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

  • Typ Obergärig, Weizen
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze 13.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 16 Bewertungen und 15 Rezensionen

#4400

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 16 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
89% Avatar von Lucky
89% Avatar von madscientist79
87% Avatar von Marius
81% Avatar von woerdey
78% Avatar von MichaelF
76% Avatar von Schluckspecht
76% Avatar von dreizack
76% Avatar von Florian
73% Avatar von LordAltbier
73% Avatar von Gambrinus
70% Avatar von Biervana
70% Avatar von Hobbytester
68% Avatar von Bierblogger Felix
68% Avatar von Daniel McSherman
63% Avatar von Bier-Klaus
57% Avatar von Felix

76% Urig würzig

Avatar von Schluckspecht

Das kultige Rauchbier aus der heimlichen Bierhauptstadt hat ein Pendant mit Weizenmalzanteil. Die Farbe ist auffallend dunkel in einem Haselnussbraun gehalten. Darüber steht feinporiger, fester Schaum, der in seiner leichten Bräunung gut zum Bier passt. Würzige Rauchnoten begeistern die Nase, welche hier durch das Weizenmalz gut abgerundet erscheinen. Es duftet charmanter und harmonischer als beim Rauchbier Märzen. Vor Augen habe ich hier direkt Räucherfisch - wie z.B. geräucherte Makrele. Lecker...

Vergleichsweise schlank und beinahe spritzig steigt das Rauchweizen ein, doch die Rauchigkeit lauert auf dem Fuße. Die Würzigkeit ist gewiss nicht übertrieben, so zeigt sich das Weißbier allgemein recht süß, hefig und weizenbetont. Salznoten kommen deutlich zum Vorschein. Die Rauchmalznoten fügen sich hervorragend in den süß-süffigen Weißbierkörper ein, die sanfte Würzigkeit macht es zu einer ausgezeichneten Wahl zur Brotzeit. Herrlich würzig klingt das Rauchweizen aus.

Mir gefällt das Rauchbier Weizen sogar eine Idee besser als das Rauchbier Märzen. Die bekannte Rauchigkeit bekommt ein fruchtig-süßes Gewand. Besonders der vollmundig-rauchige Abgang hat es in sich. Dieses Bier als Doppelbock-Variation und eine Topbewertung wäre sicher...

Bewertet am

89% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von Lucky

Rauchiges Weizen, mal was anderes, aber sehr gut.

Bewertet am

76% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von dreizack

Smoke on the water ist mal wieder angesagt. Diesmal das Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen, welches sich weniger komplex als das Märzen gestaltet, aber auch über dieses unverkennbare Profil zwischen Räucherschinken und Lagerfeuer verfügt. Vom Farbton her ist das Bier kastanienbraun. Naturtrüb. Cremiger Schaum. Der Geruch pendelt sich in meiner Nase wie immer bei den Schlenkerla-Bieren zwischen ungewöhnlich (Schinken, Speck) und faszinierend (tiefe Rauchigkeit, Röstaromen, Holz, Asche) ein. Vom Antrunk bis zum Abgang verfügt das Rauchweizen über ein äußerst schönes Zusammenspiel aus bananiger Süße und tiefer Rauchigkeit. Der Körper des Bieres ist erstaunlich leicht und neben den schon beschriebenen Aromen schwingen zarte nussige Anklänge und eine ganz milde Salznote mit. Nicht jedermanns Sache, aber für mich ein wirklich gutes Bier.

Bewertet am

68% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von Daniel McSherman

Dunkelbraun rötlich, trüb mit weißem cremigem Schaum. Typischer Weizenbiergeruch gepaart mit dem Rauch, der an schwarzwälder Schinken erinnert. Mit dem ersten Schluck wird man dann endgültig von der Schinkenkeule erschlagen, der alles andere übertönt.

Bewertet am

63% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von Bier-Klaus

Dunkelbraun trüb, gelbbrauner Schaum aber sehr wenig und nicht stabil.
Geruch leicht hefig und leicht rauchig.
Antrunk schlank und sehr hefig im Geschmack Im Gegensatz zum Märzen nur dezent rauchig,
kein Schinkengeschmack, leicht säuerlich im Nachtrunk, kein Hopfen.
Schlenkerla für Weicheier.

Bewertet am

73% Interessantes, leckeres Bier

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist etwas hopfig, etwas hefig und leicht rauchmalzig, der Abgang ist dann weich und auch leicht rauchmalzig. Nach dem Schlucken entfalltet sich auf der Zunge ein schönes Rauchmalzaroma, das an geräucherten Schinken erinnert. Dieses Aroma kennt man ja von den Schlenkerla Bieren, jedoch ist es bei diesem Bier nicht so stark wie z.B. beim Märzen, da ja nur der Gerstenmalzanteil Rauchmalz ist, das Weizenmalz hingegen nicht. Fazit: Sehr leckeres und interessantes Weizen, aussergewöhnlich und wohlschmeckend. Gerne wieder!

Bewertet am

70% Das Rauchweißbier

Avatar von Hobbytester

Um eines gleich einmal vorwegzunehmen. Diese Besprechung wird nicht ausführlich. Das heißt aber nicht, dass es sich um ein schlechtes Bier handelt. Es ticken nur eben die Uhren von Aecht Schlenkerla. Die rauchige Röstung, die sich schon im Geruch zeigt, unterscheidet sich kein bisschen vom Märzen. Der Antrunk ist süß und würzig. Der Abgang ist stark von den rauchigen Malznoten und holzigen Aromen geprägt. Diese trifft eben auch auf jedes andere bisher getestete Aecht Schlenkerla zu. Ansatzweise schimmert hier noch eine sehr leichte Hefeweizennuance durch, für ein Weißbier finde ich das aber eigentlich schon zu wenig. Ehrlich gesagt verdeckt der Salami- bzw. Schwarzwälder-Schinkenbrotgeschmack die geschmacklichen Mindestanforderungen, die man an ein Weißbier stellen darf. Trotzdem will ich auch mit diesem Bier nicht zu streng sein, denn es erreicht mich emotional. Ja, es stimmt, bis auf die sensationelle Röstung, die immer auch ein wenig salzig pikant herüberkommt, bietet dieses vollmundige Weißbier wirklich nichts. Aber ich kann mir einfach nicht helfen: Vom ersten Zeitpunkt an fand ich den typischen Aecht-Schlenkerla-Geschmack genial, geradezu zum Hineinlegen! Wunderschöne bordeauxrote Farbe liegt vor, der Schaum verschwindet recht schnell. Das Bier ist sehr süffig, wie jedes Schlenkerla-Bier! Die Bitterkeit entsteht mithilfe der Röstaromen, ich hätte mir hier noch spürbare Hopfenimpulse gewünscht. Es hat genug Kohlensäure.

Fazit: Das Weißbier muss man nicht extra getrunken haben, es erzählt nämlich die gleiche Geschichte wie das Märzen. Das kann man jetzt gut oder langweilig finden, ersteres ist bei mir der Fall. Ein Alleinstellungsmerkmal als Weißbier fehlt allerdings.

Bewertet am

70% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von Biervana

Der letzte Vertreter aus Bamberg den ich in meinem Repertoire habe wird sich heute meinem Laienurteil stellen müssen. Im Glas ein schönes dunkelbraun mit leichter Trübung und einer festen cremigen Schaumkrone die sich super hält. Beim Geruch hat man wieder die Aromen die eben typisch für das Bamberger Rauchbier sind. Es riecht wie Klamotten nach einem Abend am Lagerfeuer vermischt mit dem Geruch eines Schinkenbrots. Hier allerdings viel zarter als das Märzen und sicherlich gut für Einsteiger die sich an einem Rauchbier mal probieren möchten. Typisches Weizenaroma ist beim Geruch noch nicht wirklich rauszuriechen. Der Antrunk schmeckt wie es riecht. Hier vermisse ich aber dann doch zu sehr was ein Weizen ausmachen sollte. Bei genauerer Betrachtung kann man schon etwas fruchtiges erahnen aber für meinen Geschmack müsste da etwas mehr sein. Auch hätte es etwas mehr Hopfen betont sein können. Ein echtes Rauchbier was super schmeckt aber wenig vom typischen Weizen aufblitzen lässt.

Bewertet am

57% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von Felix

Bei diesem Bier handelt es sich um eine Schlenkerla-Variation eines dunklen Weizenbieres.
Das Bier ist kirschrot mit starker Trübung. Die Schaumkrone bildet sich weißbiertypisch stark aus, steht im unteren Bereich leider auf wackelig-grobporigen Stelzen, vermengt sich aber dafür in der Krone dann sehr fein.
Geruchlich kommt natürlich sofort wieder der starke Schlenkerla-Rauch hervor, Noten von Schinken und Salz (die Nase gewöhnt sich allerdings äußerst schnell daran), die jedoch nicht die Erdigkeit der anderen Schlenkerlaprodukte besitzen, dafür aber ein interessantes Aroma von kalter Asche und einer unerwartet präsenten dunklen Frucht (süße Himbeere mit stark säuerlichem Einschlag wie man ihn von Kiwi kennt). Die Weißbieraromen von Bananenzucker und Hefe vermischen sich mit etwas Weichspülerduft, Esther und dem Rauch, mildern diesen extrem und verleihen ihm zusätzlich eine gewisse Leichtigkeit. Das ganze Bier mutet so insgesamt weniger wie ein typisches Schlenkerla-Bier an, sondern eher wie ein klassisches Weizen mit starkem Raucharoma, es ist weniger kräftig und intensiv, als vielmehr weich und mild. Auch der Rauch zeigt sich von weniger "feurig-lebendiger" Seite, er wird als kühler, trockener Rauch dargestellt, wie von einem bereits erloschenen Feuer.
Im Antrunk ist das Weizen ebenso erstaunlich fruchtig, neben der Banane kommt wieder die Beerigkeit hervor. Nun geht die Süße zurück, die Säure dagegen wird noch stärker. Noten hellerer, leicht gegärter Früchte kommen hinzu, Zitrone, Birne und Apfel (es erinnert etwas an ein belgisches Wit), der Rauch ist auf der Zunge dann deutlich zurückhaltender, wenn auch weiterhin präsent. Sein Aroma verbleibt aber als aschig und kühl. Ich kann mir vorstellen, dass dem einen oder anderen diese Form des Rauches nicht zusagt, ich persönlich finde sie besonders und angenehm, muss aber auch gestehen, dass mir etwas die Kraft dahinter fehlt.
Der Körper ist leider - ähnlich wie bei seinem Märzen-Bruder - ein wenig zu schwach geraten. Die Noten hellerer Früchte sowie die obergärige Hefe lassen das Bier zu säuerlich werden und nehmen ihm so die Fülle. Andererseits könnte aber auch argumentiert werden: " Es ist noch immer ein Hefeweizen und benötigt eine gewisse Spritzigkeit". Die behält es auf jeden Fall. Ist also der Rauch nur eine Art Zusatz, dann ließe sich das vielleicht rechtfertigen. Mir ist es so aber für ein Dunkles zu dünn.
Der Nachtrunk ist dann dominiert von der sich immer weiter ausbauenden Säure und den Hefenoten, der Rauch verblasst hier immer mehr, zieht nur noch eine schwach durchscheinende Note hinter sich her. Erst hier wird die Entwicklung des Bieres wirklich deutlich. Während der Rauch immer mehr abnimmt ohne zu verschwinden, legt die Frucht immer weiter zu. Sie ist erst in die Bananen- und Hefenoten integriert, löst sich während des Einstiegs aber und kommt nun letztlich im Abgang gelöst und dominierend hervor, um den Abschluss des Bieres mit spritziger Zitrone und gärig-süßem Birnenmost zu krönen. Ganz zum Schluss wird dieses Bild noch durch eine deutliche Esthernote (Eisbonbon) erweitert, die mit spürbarer Bitterkeit einhergeht. Da die Bitterkeit weder vom Malz noch vom Hopfen zu kommen scheint, macht sie den Eindruck eine Art Schatten der Säure zu sein. Trotz der Grobheit ist der Nachtrunk für mich das Highlight dieses Bieres, weil er sich von der klassischen Weißbierlinie etwas zu lösen scheint und über eine zwar chaotische, aber komplexe Tiefe verfügt.
Ich denke, dass es sich bei dieser Entwicklung um reine Geschmackssache handelt, bei der ich kein wertendes Urteil äußern brauch. Für mich hätte der Verlauf genau umgekehrt agieren müssen, die Frucht macht mir das Bier zu leicht, sie hätte aromatisch nur funktioniert, wenn das Bier als Weizenbock eingebraut worden wäre. Für mich hat sie zu wenig Basis, um das volle Potenzial zu entfalten. Die Esthernoten sind spannend, weil sie so ungewohnt dominant sind, aber leider zu grob gearbeitet.
Zwar vertragen sich Rauch und Hefe geschmacklich an sich sehr gut, doch spielen sie sich gegenseitig auch etwas aus. Während das aschige Aroma eine nette Ergänzung bildet, blockiert es auch die Frische. Zugleich machen Frucht und Säure das Bier zu dünn. Mir scheint, dass das Verhältnis nicht ganz stimmig ist, und das das Problem die obergärige Hefe ist, die die Raucharomen irgendwie aufsaugt. Bei allen anderen Schlenkerla-Bieren war das nie ein Thema, die sind auch allesamt untergärig.
Also kann man schließlich vielleicht sagen: Das Schlenkerla-Weizen ist ein ganz typisches, wahrscheinlich sogar in seiner Urform eher unspektakuläres Weizen, das sich dadurch auszeichnet, dass es um eine säuerliche, dunkle Beere und um das Aroma kalten Rauchs erweitert ist. Leider, leider hat es Mängel am Körper, die so gravierend scheinen, dass auch die Aromatik in Antrunk und Nachtrunk darunter leidet. Denn grundsätzlich ist ein schönes Aromaportrait vorgestellt worden, dass ja - insbesondere durch die Eisbonbonnoten - ein gehöriges Maß an Innovativität mitbringt.

Bewertet am

73% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von Gambrinus

Ein Rauchweizen ist per se schon mal etwas Besonderes und hat mit dem üblichen Industriebieren wenig gemein. Durch seine Rauchigkeit polarisiert dieses Bier. Es ist dabei jedoch weniger Rauchig wie sein Märzen-Brüder. Daher taugt es noch am ehesten für den Einstieg in die Welt der Rauchbiere. Ich persönlich trinke dieses Bier gelegentlich sehr gerne!

Bewertet am

89% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von madscientist79

Das Schlenkerla Rauchbier Weizen kommt dunkel und trüb ins Glas. Feine Schaumkrone. Bereits beim Eingießen steigt einem der Duft von geräuchertem Schinken in die Nase. Der Antrunk ins cremig und direkt. Auch wenn es nicht so rauchig ist, wie das bekanntere Märzen aus dem selben Hause, dominiert das Rauchmalz auch hier alles,gepaart mit einer gewissen Salzigkeit. Trotzdem kann man darunter die fruchtig-hefigen Noten eines dunklen Weißbieres ausmachen. Der Körper ist voll und dicht, man möchte das Bier gerne ein wenig im Mund kreisen lassen. Im Abgang immernoch Rauch, Rauch und ein wenig Hopfen.

Man könnte sagen, es handelt sich hier um das bierige Äquivalent zu einer Stulle Graubrot mit Butter und Katenrauchwurst belegt. Macht auch ähnlich satt. Klar, Rauchbier ist nicht jedermanns Sache, aber für Liebhaber dieser Disziplin ein Muss.

Bewertet am

81% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von woerdey

So, nun mal meine erste Rezension. Ich mach das aus dem Gedächtnis, deshalb vergeb ich hier auch keine Punkte. Das Schlenkerla-Rauchweizen zeigt sowohl beim Aroma als auch beim Geschmack den typischen Schlenkerla-Charakter, allerdings deutlich weniger intensiv als das Märzen. Zum Rauchgeschmack gesellt sich eine schöne fruchtige Note. Eine tolle Kombination, da man sowohl die typische würzige Schlenkerla-Rauchigkeit schmeckt, als auch die für ein Weizen typischen Charakteristika. Ich finde es im Übrigen gar nicht so schwer zu trinken wie einige meiner "Vorredner". Es ist aber definitiv sehr gut für Rauchbier-Einsteiger geeignet. Fazit: Tolles Bier von einer tollen Brauerei. Eines meiner Lieblingsweizen.

Bewertet am

68% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von Bierblogger Felix

Das Rauchweizen fließt schwer und cremig in das Glas, es ist dunkelbraun, trüb und hat eine beig, sehr feinporige und stabile Schaumkrone. Dann geht es schon los. Das Rauchweizen macht seinem Namen alle Ehre, es riecht nach verbranntem Holz, geräuchertem Schinken, Kamin, Lagerfeuer, Wald und Holz. Bei weiterem Schnuppern kommen Malz und Würznoten hervor. Es riecht sehr komplex, füllig und intensiv, wobei das Raucharoma absolut überwiegt.

Der Antrunk ist für mich, nach den sehr intensiven Geruchsaromen, eher mild. Das Bier fließt cremig und stark prickelnd die Kehle hinab. Das Rauch- und Schinkenaroma kommen deutlich hervor, bleiben aber komplett im Hintergrund. Die Hefe zeigt sich bemerkenswert. Das Bier ist ebenso süffig, spritzig und sogar leicht süßlich fruchtig aber auch komplex und schwer. Der Abgang ist leicht hopfen betont, malzig, trocken aber immer noch rauchig.

Insgesamt ein schwieriges Bier aber im Vergleich zum bekannten Schlenkerla Märzen ein milder Vertreter seiner Gattung. Es hat auf jeden Fall den typischen Rauchbiercharakter, doch kommt dieser deutlich angenehmer daher. Für alle Einsteiger ist dieses Weizen absolut zu empfehlen und für alle Rauchbierliebhaber ein wahrer Genuss.

Bewertet am

78% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von MichaelF

Ein absolut nicht einfach zu trinkendes Bier. Schon die dunkelbraune Farbe, der sehr fest und kompakt stehende Körper und die wabernde Kohlensäure sind sehr imponierend. Es riecht nach Kohle, Lagerfeuer, Schinken und Geräuchertem. Im Antrunk macht sich bereits ein Geschmack nach Schinken bemerkbar, dennoch ist auch genügend Platz für die Hefe vorhanden. Der Körper wird von rauchigen Aromen dominiert, der mich an den Duft eines Kaminfeuers erinnert. Im Abgang machen sich dann wieder Aromen bemerkbar, die nach Geräuchertem und Schinken schmecken. Auch kommt eine etwas holzige Note hinzu.
Im Gegensatz zum Aecht Schlenkerla Märzen präsentiert sich das Weizen jedoch nicht so dominant rauchig - es lässt genügend Platz für die Hefe, wobei man sicher ein Liebhaber dieser Biere sein muss, um mehr als eines hintereinander zu trinken.

Bewertet am

76% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen

Avatar von Florian

Das Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen ist starker Tobak - der Tolstoi unter den Bieren. Dieses dunkelbraune Bier riecht nach kaltem Rauch, kalter Asche und Leder. Man fühlt sich, als hätte man die Nacht lang am Lagerfeuer gesessen.

Der prickelnde Antrunk ist echt wurstig und gefühlt salzig. Der Lederduft zieht geschmacklich rein. Erst nachdem man sich auf dieses Bier eingestellt hat, erkennt man die Süße, welche zuvor untergegangen ist.

Der malzige Körper ist rauchig, salzig und apfelig. Ganz so zart wie auf der Flasche beteuert ist es nicht, aber doch wesentlich verträglicher als sein Märzenbruder. Mit seinem tanninhaltigen Rotweinkörper und der Holzigkeit ist das Rauchweizen ein guter Kandidat für Kopfschmerzen. Dies bestätigt sich nach dem Genuss eines dieser Biere am nächsten Morgen zuminest nicht. Der Abgang ist ledrig, holzig-trocken und immer noch wie geräucherter Fisch.

Alles in allem ein klasse Bier, aber schwer zu trinken.

Bewertet am