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Beer like star Aecht Schlenkerla Rauchbier Urbock

  • Typ Untergärig, Rauchbock
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze 17.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 84% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 6 Rezensionen

#1650

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
100% Avatar von Bier-Klaus
87% Avatar von CaptainFriendly
85% Avatar von Bierfan007
81% Avatar von LordAltbier
81% Avatar von Felix
80% Avatar von woerdey
73% Avatar von Florian

87% Bock auf Rauch!

Avatar von CaptainFriendly

Ein riesiger Unterschied zum Märzen aus dem gleichen Haus besteht nicht, lediglich die bocktypische Süße stellt den Unterschied dar, d.h. wer von Haus aus kein Rauchbier mag, wird auch hier seine Schwierigkeiten haben, Rauchbierliebhaber hingegen haben eine Top-Chance, ihren Lieblingsbock gefunden zu haben. Ich selbst bin kein Bock-Profi (zwei, drei, dann ist die ganze Festbeleuchtung an), aber der Schlenkerla Urbock hat mir durchaus hervorragend gemundet.

Bewertet am

100% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Urbock

Avatar von Bier-Klaus

Ich trau' meinen Augen nicht, ich als Rauchbierliebhaber habe den Urbock noch nicht getrunken oder zumindest noch nicht bewertet. Skandal!

Rubinrot und blank fließt er ins Glas, bedeckt von einer gelbbraunen, sahnig dichten Blume. In der Nase ist der Bock leicht süßlich aber auch Schinkenaromen sind dabei. Der Einstieg beginnt vollmundig und wenig rezent. Der stabile Malzkörper bietet eine starke Restsüße, die die Raucharomen perfekt einbindet. Der Körper ist cremig und weich, die süß-rauchigen Aromen bilden eine Geschmackskombination, die den Rauchbierfan jubilieren läßt. Dafür gibt es nur ein Wort: perfekt!

Bewertet am

81% Ein sehr uriges Bier, schmeckt top!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig, der Abgang dann extrem röstmalzig mit diesem Räucher-Aroma das jeder vom Schinken kennt. Der Urbock ist etwas weniger rauchig als das Märzen. Fazit: Sehr gutes Rauchbier, passt perfekt zu kalten Tagen oder zu einer schönen Zigarre. Lecker, gerne wieder! Ein Muss für jeden Rauchbierfan! Top Bier!

Bewertet am

85% Der Einstieg für Rauchbier

Avatar von Bierfan007

Bei Rauchbier ist es ja immer so eine Sache.Viel kann man davon nicht trinken,was ja dann durchaus gesund ist.Der Urbock ist da auch so,allerdings etwas angenehmer.Dazu aber später mehr. In der Nase denkt man zunächst auch an geräucherten Schinken oder Speck. Durch den höheren Stammwürzegehalt kommt aber bereits in der Nase eine gewisse malzige Süsse in die Nase die auch gleich beim Antrunk sich wunderbar mit den rauchigen Noten kombiniert. Diese süssliche,rauchigen Noten,welche mich irgentwie an Vanille erinnern begleitem einem durch den ganzen Trnk hindurch und halten sich auch noch recht lange danach. Fazit:Der Urbock ist angenehmer zu trinken als das Märzen aus dem selben Haus,welches ich zwar auch ab und zu mal mag.So würde ich den Urbock jenen empfehlen,die sich mal an Rauchbier versuchen möchten.

Bewertet am

80% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Urbock

Avatar von woerdey

Dunkelrot mit fast schwarzen Einsprengseln und dem beinahe beigen Schaum ist der Urbock schon optisch eine Pracht. In der Nase mischen sich typischen Schlenkerla-Noten, welche hier aber sanfter zum Vorschein kommen als beim Märzen, mit einer toffeeartigen Malzsüße. Das erinnert in der Kombination an frische Erde und Torf.
Der Einstieg ist schön würzig, dazu toastige Röstnoten. Untermalt wird das von malziger Süße. Der Abgang bringt dann den Rauch deutlicher hervor, mit Anklängen an ein Lagerfeuer. Auch hier hält sich der Rauch aber im Vergleich zum Märzen eher zurück, somit sind auch wieder die bockbiertypischen Noten zu schmecken. Dies alles wird von einem weichen, stellenweise cremigen Körper wunderbar harmonisiert.

Fazit: Eine durchweg gelungene Gesamtkomposition und somit ein Spitzenbier!

Bewertet am

81% Rezension zum Aecht Schlenkerla Rauchbier Urbock

Avatar von Felix

Der Urbock von Schlenkerla ist erstaunlich dunkel, er liegt als fast schwarz mit Rotstich und Kupfertendenz im Glas und bildet einen recht schönen Schaum, der aber nur kurzweilig ist. Das Bier suggeriert mir ein unheimlich tiefes und komplexes Bild und macht wirklich Lust, es zu trinken.
Der Geruch ist umwerfend rauchig. Die klassischen Schlenkerlanoten nach Räucherschinken, Speck, Salz und etwas feuchter Erde kommen da mit wahnsinniger Intensität aus dem Glas gesprungen, werden allerdings auch von einer weichen Süße begleitet, die sich in deutlichen Karamellnoten zeigt. Das Bier ist genauso kräftig rauchig wie sein kleiner Märzen-Bruder, gestaltet diese Note allerdings etwas weicher und somit runder.
Im Mund ist der Urbock sofort erstaunlich süß-würzig. Man schmeckt viel Malz, leicht schokoladig und erstaunlich deutliche Röstnoten, die sogar schon in Richtung Kaffee gehen, dazukommt eine Note von Graubrot und natürlich der schinkenartige Rauch, der aber doch im Vergleich zur Malzsüße hintergründig ist. Es erinnert mich an klassische Schwarzbiere. Toll ist, dass dieses Bier den Rauchbierstil grandios mit den Aromen dunkler Böcke verbindet. Ein schönes, sehr ausgewogenes Aromaportrait, welches mir persönlich nur leider schon wieder ein bisschen zu zuckrig ist. Etwas mehr erdige, herbe Noten wären schön gewesen.
Der Körper des Urbocks ist wunderbar weich, geradezu samtig fließt das Bier in den Mund, es wird dann am Gaumen sahnig und schäumt etwas auf, ohne aber stechende Kohlensäure mit sich zu bringen. Ist allerdings auch schon fast etwas klebrig-süß.
Der Nachtrunk ist dann natürlich äußerst langanhaltend und wunderbar weich. Die Süße hält sich, ebenso der Rauch, der aber im Vergleich zu den anderen Schlenkerlabieren nicht so salzig ist, sondern mehr trockene Rauchnoten mit sich bringt.
Mein abschließendes Urteil lautet: Ein wunderbarer Bock! Ich kann auch hier nur großes Lob gegenüber der Schlenkerlabrauerei aussprechen. Das Bier ist süß und weich und unheimlich angenehm zu trinken und dennoch ist es schwer und malzig mit einem wirklich extremen Rauchgehalt, der in der Nase gut mit dem klassischen Märzen mithalten kann. Was das Märzen aber falsch macht, das macht der Urbock richtig. Er ist nicht dünn, nicht zu schwach, sondern sehr ausgewogen und weich und aber trotzdem genial intensiv. Toll, wenn sich Weichheit, Fülle und Aromaintensität gegenseitig nicht aussschließen. Schön ist auch die Balance zwischen Rauch und Karamell, wobei mir persönlich nach einiger Zeit die Süße doch zu deutlich wird, wohingegen der Rauch nicht herb genug ausfällt, hier hätte mehr Salzigkeit, mehr Erde sein können. Im Geruch ist der Rauch deutlicher, im Geschmack überwiegt die Malzsüße, da hätte vielleicht ein schönerer Übergang geschaffen werden können. An Komplexität hätte es auch noch zulegen können, da mir das Bier auf Dauer etwas zu langweilig wäre (man gewöhnt sich wirklich erstaunlich schnell an den Rauch).
Nichtsdestotrotz: Ein wirklich tolles Bier, das mich durch seine Weichheit überzeugt und sowohl äußerst süß wie auch sehr rauchig ausfällt, das sehr klassisch ist und trotzdem nicht zu kompromisslos.

Bewertet am