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Beer like star 3 Monts

  • Typ Obergärig, Bière de Garde
  • Alkohol 8.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-12°C
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 9 Bewertungen und 7 Rezensionen

Das Bier 3 Monts wird hier als Produktbild gezeigt.
  • Bier des Monats 02/2014
    #6303

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    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 9 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    90% Avatar von jeanelsass
    86% Avatar von freibad
    86% Avatar von Robert
    85% Avatar von Florian
    83% Avatar von Stout-Scout
    83% Avatar von Bier-Klaus
    80% Avatar von Dirk
    77% Avatar von Hobbytester
    65% Avatar von Felix

    84% Très bon, mais trois monts!

    Avatar von der Redaktion

    Inzwischen haben wir schon oft gehört, dass dieses Bier „Très Monts“ ausgesprochen wurde, obwohl da doch ganz eindeutig eine Drei auf dem Etikett steht…
    Das Trois Monts gilt als ein Klassiker unter den flämischen Blonden, auch wenn es aus (dem flämischen Teil von) Frankreich kommt und dort als bière de garde verkauft wird.
    Unser Testbier floss allerdings aus einer Flasche, die bereits ein Jahr Lagerzeit auf dem Buckel hatte – bei einem flaschenvergorenen Bier immer eine spannende Angelegenheit. Berücksichtigt jedoch bei der Rezension bitte, dass durch die Einlagerung das Trinkerlebnis wahrscheinlich runder ist als bei einem neueren 3 Monts.

    Die Flüssigkeit glänzt gülden im Glas, kräftige Sprudelei belebt den Anblick. Eine voluminöse Schaumkrone baut sich darüber auf.
    Süßes Malz bestimmt den Geruch, man denkt an Kandis und Sirup. Darüber schweben blumige Noten von Holunder, Blütenhonig und Äpfeln, auch etwas Vanille zeigt sich.
    Gleich zu Beginn des Trinkens schäumt das Bier ordentlich auf. Die blumig-süßen Noten bleiben, wirken aber sehr mild. Hier hat eine jüngere Version des Biers wahrscheinlich etwas mehr aromatische Aggressivität zu bieten. Dennoch zeigen sich einige herbe Kräuternoten in Richtung Ingwer und Kardamom.
    Die Süße verdichtet sich zusehends und lässt ihre leichten Hüllen fallen, wodurch der vollmundige, weiche und klebrig-süße Körper zum Vorschein kommt (Woran der Tester wohl dachte, als er diese Worte schrieb…). Eine leicht brenzlige Röstigkeit flammt kurz auf, die kräuterigen Noten bringen etwas Bitterkeit und gehen zusammen mit der alkoholischen Wärme in Richtung Kräuterlikör. Das Bier verabschiedet sich überraschend mit etwas Trockenheit und wirkt im Nachklang deutlich weniger schwer als erwartet.

    Das Bier wird zu Muscheln mit Pommes Frites sowie eingelegtem Gemüse empfohlen. Wir können es uns jedoch auch gut zum Salat vorstellen.

    Bewertet am

    90% Ein sehr schönes Bier aus dem Norden Frankreichs

    Avatar von jeanelsass

    Ein Klassiker aus Nord-Pas-de-Calais. Mit dem Ch'ti das beste Bier aus Frankreich.

    Bewertet am

    77% Nordfranzösische Magie

    Avatar von Hobbytester

    Das Bier ist schon eine Besonderheit, ich habe es mir aus Frankreich mitbringen lassen, leicht kommt man nicht an das 3 Monts. Noch faszinierter bin ich, einen neuen Braustil kennen zu lernen, scheinbar hat man sich unter diesem obergärigen Bier ein Bière de Garde vorzustellen, was anscheinend so etwas wie ein Ale aus dem Norden Frankreichs sein soll. Es riecht eigentlich wie ein heller Bock, sein Antrunk ist süß. Im Abgang wird der Alkohol gar nicht so deutlich wie die 8,5 Volumenprozent vermuten lassen, stattdessen kommt eine kräftige Note flandrischen Hopfens zum Tragen, hierin sehe ich einen Teil der Meisterschaft des 3 Monts, eine herbe und aromatische Bitterkeit fügt sich absolut harmonisch in den Gesamtzusammenhang des Geschmacks. Der Körper wirkt kräftig und vollmundig, der Übergang von süßen Bockbiernoten, die etwas Zuckriges und Fruchtiges haben, zu gut betonten Hopfennoten gelingt glaubhaft und spielend. Das Bier hat trotz der beeindruckenden Säure und Bitterkeit immer noch Restsüße, die einen organischen und überhaupt nicht kitschigen Rahmen bildet. Dabei kommt das Bierige nicht zu kurz, irgendwie schmeckt das Bier belgisch, vielleicht liegt das auch an der Hefe, die immer noch mitschwingt. Ich muss allerdings gestehen, dass das nur so ein Gefühl ist. Exakt definieren, was belgisch in diesem Zusammenhang bedeutet, kann ich gar nicht. Ich weiß nur, dass ich von einigen Belgiern dieses Kalibers begeistert bin, ohne dies exakt beschreiben zu können. Goldenes Gelb trifft auf mittelmäßig lang bleibenden Schaum. Dieses Bier ist äußerst süffig. Die Bitterkeit kommt hier letztendlich zum Einsatz und entscheidet ganz klar über die Qualität, wäre sie nicht vorhanden, würde das Bier zu süß sein. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

    Fazit: Hier liegt eine faszinierende Erfahrung mit einem ganz eigenen Bierstil hinter mir, ein Moment des Geheimen bleibt auch nach dem letzten Schluck: Warum hat mir das 3 Monts so gefallen? Ich glaube meinen Beschreibungen noch nicht richtig, sie kommen dem Bier nur ansatzweise nahe. Gut ist es auf jeden Fall, sehr schnell will man mehr davon, so viel steht fest und das muss an dieser Stelle reichen. Es ist auf seine Weise magisch.

    Bewertet am

    83% Rezension zum 3 Monts

    Avatar von Bier-Klaus

    Im Rahmen des Seminars Bier und Käse von Dr. Wolfgang Stempfl:

    Farbe goldgelb, blank. Der Geruch geht in Richtung Waldhonig auch leicht harzig.
    Genau diese Waldnoten setzen sich im Geschmack fort, wobei der sehr süße Malzkörper dominiert und die Bitternoten nur eingesprenkelt sind. Sehr gutes Kaminbier hier kombiniert mit einem Comté Kuh-Rohmilch-Hartkäse. Der schwere Geschmack des Käses passt gut zu den Waldhonig-Noten des Bieres, wobei tendenziell beide Geschmäcker in die gleiche Richtung gehen und somit diese Kombination nicht so spannend ist wie der Weihentephaner Vitus mit dem Ziegenkäse.

    Bewertet am

    83% Kann ein französisches Bier gut sein?

    Avatar von Stout-Scout

    Im Glas steht es goldgelb und unterscheidet sich hier kaum von anderen Bieren.
    Aber schon beim Geruchstest wird mir klar, hier ist was Besonderes im Glas.Neben dem Hopfen machen sich auch Düfte von Kräutern breit, begleitet von Hefe und leichter Süße.
    Am Gaumen zeigt es eine Fülle von Aromen. Hopfen, mild Kräuter, milde Fruchtigkeit, hefiges. Alles hervorragend ausgewogen und unendlich süffig. Die 8,5% machen sich kaum bemerkbar.
    Da sage noch einer, die Franzosen können keine guten Biere brauen.
    Hervorragendes Bier.

    Bewertet am

    86% Ein Jahr Lagerzeit tut dem jungen Wilden gut

    Avatar von Robert

    Wir haben das Bier verkostet, als es bereits ein Jahr in einem kühlen Keller verbrachte. Als wir es auf 2013 relativ frisch auf dem Braukunst Live! Festival als Absacker getrunken haben, war es noch deutlich wilder und aufgewühlter.

    Nach dem Jahr haben sich die Aromen zu einem schönen gemütlichen Teppich verflochten, der dann einen Tick zu schwer und flauschig ausfällt. Vielleicht sollte man es mal nach 6 Monaten Reife versuchen.

    Bewertet am

    65% Rezension zum 3 Monts

    Avatar von Felix

    Das 3 Monts zeigt schon im Glas recht viel Kohlensäure und eine grobe Schaumbildung. Es ist gelblich und ziemlich hell.

    Der Geruch gibt in erster Linie frischen Hopfen und süße, sogar schon zuckrige Hefe ab. Es wirkt leicht und gut ausbalanciert, hat eine angenehme zartsüße Note mit feiner Säuerlichkeit und leichten Strohnoten. Auch der weiche, eher unauffällige Alkohol macht einen guten Eindruck.

    Der Antrunk lässt auf der Stelle deutlichere Säure durchkommen, die eine leider schon feuchte, für mich unangenehme Moosigkeit entstehen lässt. Der Hopfen wird hanfig und bitter. Irgendwie nimmt die Qualität des Duftes hier schon deutlich ab, weil sofort klar wird, dass das Bier doch nicht so süßlich und ungezwungen ist, wie es schien. Schön ist trotzdem, dass der Alkohol weiterhin nicht sonderlich durchkommt.

    Der Körper schwankt zwischen leichter Frische und gespanntem Alkohol; Letzterer ist zwar noch nicht zu stark, aber bereits erkennbar freigelegt. Trotzdem wahrt sich das Bier Leichtigkeit.

    Der Abgang schließlich gibt eine weiterhin hanfige Bittere ab mit langer Herbe und Schemen von Säure hallen nach.

    Insgesamt ist das 3 Monts irgendwie nicht so ganz auf den Punkt, und trotzdem ein ganz leckeres Bier.
    Ich mag den zartsüßen Geruch sehr gern, der etwas Weiches und Umfassendes, aber trotzdem Subtiles ausstrahlt, durch die Zuckernoten an Zuckerwatte erinnert. Das Bier ist zwar hefedominiert, lässt aber noch genügend Hopfen durchscheinen, um sich abzuheben. Vielleicht fehlt es ihm etwas an Malzen, um den Alkohol sinnvoller zu verpacken.
    Mich stört an diesem Bier etwas, dass es nicht abgeschmeckt wirkt. Es hat durchaus einen Plan und zeigt diesen auch, ist dann aber an ein paar Stellen irgendwie nicht stimmig. Etwas schlampig gearbeitet, so schmeckt es für mich.
    Im Detail jedenfalls hat das Bier Schönes zu bieten, nur im Gesamten macht es einen noch nicht harmonischen Eindruck.
    Jedenfalls kein Geniestreich.

    PS: Die verkostete Flasche war mindestens 1 Jahr alt, kühl und dunkel gelagert.

    Bewertet am